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Supersonntag > Unser Land > Gesundes Wintergemüse >
Mario Wetzel Mario Wetzel
aktualisiert am 03.09.2018 um 10:18:30

Gesundes Wintergemüse

Es ist seit vielen Jahren Tradition, dass Bauern und Direktvermarkter ihre Produkte im Herbst bei Erntedank- und Bauernmärkten anbieten. Und die Verbraucher wissen dieses Frischeangebot immer mehr zu schätzen.

Getreu dem Motto „Dort kaufen, wo es wächst“, bietet zum Beispiel der Familienbetrieb Aue-Frischgemüse aus Göhren-Zweimen im Saalekreis eine Vielzahl von Gemüsesorten und Kürbissen Anfang Oktober auf dem Bauernmarkt der Stadt Halle an. Veranstalter dieses Marktes ist der Verein „Stadt und Land Region Halle“, unterstützt vom Landwirtschaftsministerium über der Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt und dem Bauernverband Sachsen-Anhalt.

Besucher können sich dann an zwei Tagen neben einem regen Markttreiben auf ein vielfältiges Informations- und Unterhaltungsprogramm freuen – und superfrisch einkaufen. Vor allem das Wintergemüse ist im letzten Quartal des Jahres ganz vorne dabei – es ist gesund, regional und lecker! Deftiges Wintergemüse hilft uns in Form von wärmenden Eintöpfen, Aufläufen oder Beilagen durch die kalte Jahreszeit. Als Wintergemüse bezeichnet man Gemüsesorten, die vorwiegend im Winter geerntet werden und die zum Teil durch ihre Lagerfähigkeit den ganzen Winter über verzehrt werden können.

Zu den Wintergemüsen gehören viele Sorten aus der Gattung der Kreuzblütler, vor allem die Kohlsorten wie z.B. Weißkohl, Rotkohl, Blumenkohl, Rosenkohl, Grünkohl oder Kohlrabi, außerdem die Wurzelpetersilie und Pastinake, Möhren, Schwarzwurzeln, Lauch, die Kohl- oder Steckrübe, Rote Bete, diverse Winterkürbissorten, Chicorée und Topinambur.

Der Landwirtschaftsbetrieb von Richard Ohlendorf aus Göhren-Zweimen hat sich in dieser Jahreszeit u.a. auf Kürbisse (in mehr als zehn Sorten) und Kohlsorten spezialisiert. Darunter sind auch ein paar „Exoten“, wie Romanesco oder dunkelvioletter Blumenkohl. Übers Jahr hin sind es allerdings nicht weniger als 40 Gemüsesorten, inklusive zahlreicher Küchenkräuter, die auf den heimischen Feldern bzw. in den Gewächshäusern der Ohlendorfs wachsen – von A wie Aubergine bis Z wie Zucchini.

Nichts wächst auf Hydrokultur, alles auf Erde und wird mit so wenig Pflanzenschutz wie nur möglich behandelt, erläutert der diplomierte Landwirt. In seinem Betrieb, der mehr als 25 Jahre besteht, arbeiten neben  den Angestellten auch die Ehefrau, Sohn Erik (Foto) und Tochter Franziska mit.

Als erste Ware der Saison geht im Frühjahr allerdings der Kopfsalat auf die Wochenmärkte, den Schlusspunkt bilden die Kürbisse, dazwischen wollen Kartoffeln (die erste Lese im Juni immer per Hand), Zwiebeln, Gurken und Co. geerntet bzw. vermarktet werden. Nicht zu vergessen: Im Frühjahr machen die Jungpflanzen sowie die Beet- und Balkonpflanzen etwa die Hälfte der Produktion aus.


INFO

Aue-Frischgemüse
06237 Leuna/Ortsteil Göhren-Zweimen
Göhren 23
Telefon 034638/20 301

Öffnungszeiten Hofladen:
Mo.–Fr.: 8–18 Uhr
Sa.: 8–12 Uhr

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