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Supersonntag > Unser Land > Für einen erfolgreichen Start in die Grillsaison >
Mario Wetzel Mario Wetzel
aktualisiert am 11.04.2018 um 14:39:32

Für einen erfolgreichen Start in die Grillsaison

Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen wieder hinaus ins Grüne locken, dann ist es höchste Zeit, auch den Grill wieder im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon aufzubauen und mit Freunden gemeinsam einen Grillabend mit leckeren Gerichten zu genießen.

Spezialisten für das, was man auf den Grill legen und lecker brutzeln kann, sind Jens Marquardt und Thomas Johae, die beiden Inhaber und Geschäftsführer vom „Zappendorfer – Die Wurstmacher“ mit den vielen Verkaufsfilialen in der Region. „Bei uns startet die Grillsaison Ende März/Anfang April, je nach Wetter“, erzählt Thomas Johae, „und dann nehmen wir wieder die speziellen Angebote fürs Grillen in unser Sortiment“. Dann gibt es beim Wurstmacher rote oder grüne Schweinesteaks zu kaufen, spezielle Bratwürste oder Fleischkäse.

„Die Steaks marinieren wir mit einer Westernsoße auf Tomatenbasis und etwas Schärfe oder mit einer Kräutermarinade mit Senf und Honig, deshalb die zwei unterschiedlichen Farben“, erklären die Chefs des Hauses. Dabei kann sich der Kunde darauf verlassen, dass nur frisches und kein schon einmal eingefrorenes Fleisch verwendet wird. Das kann der Kunde auch ganz einfach erkennen.

Vorher eingefrorenes Fleisch verliert beim Grillen viel mehr Feuchtigkeit und die ganz gleichmäßig geschnittenen Scheiben sind auch ein Zeichen dafür, dass das Fleisch im Froster war. „Nur dann lässt sich eine Scheibe wie die andere schneiden“, erklärt Jens Marquardt, „wenn man das frische und damit weiche Fleisch schneidet, wird es einfach ungleichmäßig dick und groß“. Schließlich wollen die Zappendorfer mit ihren Steaks keinen Schönheitswettbewerb gewinnen, sondern den Geschmack der Kunden treffen.

Den getroffen haben sie auch mit ihrer ganz speziellen Grillwurst, die sie neben ihrer Standard-Roster mit  und ohne Darm anbieten – eine Bratwurst, gefüllt mit Schinken, Käse und Spinat. Hochwertiger Schinken, geschmackvoller Käse und gesunder Spinat kitzeln die Geschmacksnerven der Kunden und machen schon nach einer Wurst so richtig satt. Empfehlen können die beiden Chefs vom Zappendorfer auch ihren Fleischkäse aus Schweinefleisch, der eine gute Alternative zu Bratwurst oder Steak ist.


Richtig grillen!

Wer die Zutaten fürs Grillen produziert, weiß natürlich auch, wie es richtig geht. „Am wichtigsten ist die Temperatur“, so Thomas Johae. Der Holzkohle-Grill muss heiß sein, die Kohle darf aber nicht mehr brennen. Gegrillt wird nur noch mit der Glut.

Bekommen das Fleisch oder die Würstchen zu wenig Hitze, gibt es keine Farbe und die Röstaromen fehlen. Außerdem verliert das Grillgut zu viel Feuchtigkeit. Bei zu viel Hitze verbrennt es, wird aber nicht gar. Steuern kann man die Hitzezufuhr über die Rosthöhe oder über eine Belüftung.

Und einen weiteren Fehler machen viele, die mit ihrer Grillzange hantieren: ständig wird das Grillgut gedreht. „Auch das ist falsch, einmal drehen reicht aus“, so der Fachmann. Denn das Fleisch kühlt auf der oberen Seite immer wieder aus, gart nicht richtig bis zum Kern durch und wird einfach nur trocken.

Um Grillgut haltbar zu machen, werden Marinaden mit Öl herstellt. Das hat eine konservierende Wirkung, lässt keine Luft und damit auch keine Bakterien an das Fleisch und hält es länger frisch. Und wenn beim Grillen dann etwas Öl in die Glut tropft und eine Stichflamme nach oben schießt, löscht man die am besten mit einigen Tropfen Bier. Das sorgt dann auch gleich noch für ein besseres Aroma. – Natürlich kann man auch mit Wasser ablöschen.

Generell empfehlen die beiden Zappendorfer, kein vorher eingefrorenes Fleisch zu grillen. Bleiben beim Grillfest allerdings Würstchen übrig – die vertragen es besser, bis zum nächsten Mal eingefroren zu werden.


Das passt auch auf den Grill

Neben Steak und Würstchen gehören natürlich auch Brot oder Salate zu einer richtigen Grillparty. Immer kann man beim Zappendorfer Kartoffelsalat mit Mayonnaise, aber ohne Konservierungsstoffe kaufen. Ein leichter Kartoffelsalat wird ohne Mayonnaise, sondern mit Essig und Öl gemacht. Während der Grillzeit hält der Wurstmacher auch Nudelsalat für die Kunden bereit. Besonders lecker schmeckt ein einfaches Baguette, diagonal eingeschnitten, mit Butter, Kräutern und Knoblauch gefüllt und in der Backröhre aufgebacken.

Aber es wandert bei den Fleischspezialisten selbst nicht nur Fleischiges auf den Grill. Ganze Maiskolben schmecken lecker, wenn sie ringsherum knusprig gegrillt wurden. Paprika, Zucchini oder Aubergine passen auch gut zu einer Party. Die kann man vor dem Grillen sogar marinieren – mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und ein paar italienischen Kräutern. Einen weiteren leckeren Tipp hält Jens Marquardt bereit: Schafskäse mit Peperoni und Zwiebeln in Alufolie einpacken und ca. 20 Minuten auf den Grill legen. In Alufolie gehören auch Kartoffeln – gleich  mit der Schale. Sind sie gar, passt dazu hervorragend ein Kräuterquark.

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