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Supersonntag > Unser Land > „... und nebenbei bin ich Lebensretter!“ - Der hilfsbereite Johanniter >
Thomas Ruttke Thomas Ruttke
aktualisiert am 27.10.2017 um 08:48:20

„... und nebenbei bin ich Lebensretter!“ - Der hilfsbereite Johanniter

Dirk Böttcher engagiert sich haupt- und nebenberuflich bei der Johanniter Unfallhilfe. Er sagt von sich selbst: „Ich helfe gern.“ Dirk Böttcher engagiert sich haupt- und nebenberuflich bei der Johanniter Unfallhilfe. Er sagt von sich selbst: „Ich helfe gern.“
Foto: Thomas Ruttke Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder)
Der Super Sonntag stellt Menschen vor, die ihr Leben für andere riskieren.

Muldestausee (thr).
Dirk Böttcher (48) aus Muldestausee arbeitet als Rettungssanitäter bei der Johanniter Unfallhilfe im Landkreis Wittenberg und ist dort ehrenamtlich Zugführer im Katastrophenschutz.

Was genau machst du in deiner Organisation?
Ich bin im Katastrophenschutz Betreuungsdienst der Stadt Dessau-Roßlau tätig.

Wie bist du dazu gekommen?
Ich bin bereits seit dem Jahr 1991 bei den Johannitern aktiv, seit 1998 beim Katastrophenschutz im Einsatz und seit 2013 Zugführer.

Wie sieht deine Ausbildung für die Funktion aus?
Ich habe die Ausbildungen Gruppenführer, Zugführer und Feldkoch absolviert.

Erinnerst du dich an deinen ersten Einsatz?
An meinen ersten Einsatz kann ich mich eigentlich kaum erinnern.
Sehr gut erinnere ich mich aber an die Einsätze bei der Flut 2002, wo wir über 1.000 Leute zu versorgen hatten.
Diese Tage werde ich bestimmt nicht vergessen.

Warum machst du das?
Ich stehe zu meinem Unternehmen und engagiere mich deshalb auch ehrenamtlich beim Katastrophenschutz. Ich helfe gern.

Wie gehst du mit Stress im Einsatz um?
Ich bleibe bei stressigen Einsätzen die Ruhe selbst und lasse mich nicht verrückt machen. Denn wenn Stress aufkommt, kommt Hektik auf und damit schleichen sich Fehler ein.

Wie verarbeitest du schwere Momente?
Ich versuche mit Kollegen und anderen Mitarbeitern zu reden, zu diskutieren und sich auszutauschen.

Wann sind die Einsätze, zu welchen Zeiten?
Wir sind 24 Stunden-7 Tage die Woche einsatzbereit mit 2 Stunden Vorwarnzeit.

Gibt es Dankbarkeit? Wie äußert sich die?
Dankbarkeit wir in der Regel eher selten gezeigt, für die meisten Leute ist unsere Arbeit selbstverständlich. Aber hin und wieder bekommen wir auch persönlichen Dank.

Wie reagieren deine Mitmenschen/Freunde/Familie?
Meine Familie zieht voll mit und unterstützt mich sehr, ohne sie wäre mein Engagement nicht möglich. Ich bin im Sommer ja fast jedes Wochenende im Einsatz.

Was können Bürger tun, um dir und deinen Mitstreitern die Arbeit zu erleichtern?
Wir suchen immer ehrenamtliche Mitarbeiter, jeder ab 18 Jahren kann sich bei uns melden.

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