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Supersonntag > Unser Land > Weihnachtsbäume aus dem Harz >
Mario Wetzel Mario Wetzel
aktualisiert am 12.09.2017 um 16:17:11

Weihnachtsbäume aus dem Harz

Regionalität ist der Schlüssel zum Erfolg. Denn auch beim Weihnachtsbaum wollen die 
Verbraucher immer öfter Produkte aus ihrer Heimat. Hardi Busche bringt in zweiter Generation 
Holz aus Ostharzer Wäldern an den Verbraucher. Regionalität ist der Schlüssel zum Erfolg. Denn auch beim Weihnachtsbaum wollen die Verbraucher immer öfter Produkte aus ihrer Heimat. Hardi Busche bringt in zweiter Generation Holz aus Ostharzer Wäldern an den Verbraucher.
Foto: Michael Randhahn-Schülke Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder)
Leichter Frost, Sonne und zwei Zentimeter Schnee – das wünscht sich Hardi Busche für alle Adventsonntage 2017. Der 33-Jährige bringt mit dem in Ballenstedt ansässigen  Familienunternehmen „Energieholz Busche“ in zweiter Generation Holz aus Ostharzer Wäldern an den Verbraucher.

Er ist aber nicht nur Herr über Kaminholz, Stammholz, Holzpellets und Holzhackschnitzel. Weihnachten ist bei dem Diplomkaufmann das ganze Jahr über ein Thema. Denn rund um die familieneigenen Wälder um das Forsthaus Kohlenschacht Ballenstedt baut Busche Weihnachtsbäume an – allein rund 600 Stück wurden im Advent 2016 geschlagen. In seinem Harzer Weihnachtsbaum-Wäldchen reihen sich Nordmanntannen an Fichten, Blau-, Duft- und Edeltannen. Knapp 15 Jahre sind die ältesten Bäume alt.


Harzer Bäume

Regionalität ist der Schlüssel zum Erfolg. Denn auch beim Weihnachtsbaum wollen die Verbraucher immer öfter Produkte aus ihrer Heimat. „Viele Weihnachtsbäume stammen nämlich nicht aus heimischen Wäldern, sondern kommen aus Ländern wie Dänemark, wo sie schon Wochen vorm Verkauf geschlagen werden.“ Busches Kunden aber bevorzugen den Harzer Baum, machen einen Bogen um Baumärkte und kommen in der Adventszeit extra nach Ballenstedt, um sich ihren Traum-Baum auszusuchen und selbst zu schlagen (das ersetzt jedes Fitnessstudio) oder schlagen zu lassen.

Manch einer reserviert seinen Baum am ersten Advent und kommt dann kurz vor Weihnachten, um ihn zu per Hand zu sägen oder mit der motorbetriebenen Kettensäge zu Fall zu bringen, bevor er in ein Netz für den Transport verpackt wird. „Frischer als bei uns kann man hier keinen Weihnachtsbaum kaufen“, unterstreicht Hardi Busche.

Auf einem knappen Hektar wächst bei ihm seit 2007 heran, was in drei Monaten in die gute Stube einzieht und je nach Belieben herausgeputzt wird. Bei Busches wird der Baum übrigens am 23. Dezember aufgestellt. „Dann können sich die Äste gut entfalten“, rät er. Der Weihnachtsbaum-Putz sei dann Arbeitsteilung, bestätigt Ehefrau Charlotte. Anders als bei Loriots Weihnachts-  Familie Hoppenstedt („Früher war mehr Lametta”, Busche lacht) werde der Weihnachtsbaum dann mit Kerzen, Äpfeln und Strohsternen geputzt und bleibt in der Regel bis Mitte Januar im Wohnzimmer stehen.


15 Jahre Wachstumszeit

Bis es soweit ist, muss der Baum aber erstmal heranwachsen. Durchschnittlich fünfzehn Jahre brauchen Nordmanntanne, Fichte, Kiefer, Edeltanne und Co. bis sie idealerweise in Dreiecksform heranwachsen. Die Nordmanntanne ist mit fast 80 Prozent der mit Abstand   beliebteste Baum. Dann folgt die Blaufichte mit 15 Prozent, sonstige Fichten mit 7 Prozent und die Edeltanne/Nobilistanne mit 3 Prozent.

Die Nordmanntanne als unangefochtener Favorit habe im Gegensatz zu Fichten und Blautannen weiche Nadeln, weiß der Experte. Aber auch Dufttannen wie Nobilis seien im Kommen, so Busche. Fast alles ist bei dem Ballenstedter Handarbeit – vom Einsetzen der Baumschulware, über die Formschnitte und das unerlässliche Anritzen des Terminaltriebes, was dafür sorgt, dass der Baum nicht so schnell in die Höhe wächst.

„Den Weihnachtsbaum direkt im Wald selbst zu schlagen ist ein besonderes Erlebnis, für das unsere Kunden teils weite Strecken auf sich nehmen“, sagt Hardi Busche. Mit seinem alljährlichen Weihnachtsbaum-Event setzt Busche vor allem auf Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und Regionalität. Aber nicht nur die Bäume sind regional: Mitten im Wald leuchtet und duftet es aus einer kleinen Wald-Hütte. Wild-Burger, -Bratwürste und -Salami werden hier angeboten – mit Wild aus dem eigenen Wald, versteht sich.

Während  die Großen sich mit Waldbeer-Glühwein für den selbst geschlagenen Baum belohnen, ziehen die Kleinen die erbeuteten Bäume durch die Netze „oder auch mal sich selbst, wenn gerade kein Baum kommt“, fügt Busche lachend hinzu. Einen Tipp hat der Sachsen-Anhaltiner noch: „Damit der Baum lange frisch bleibt, sollte er möglichst bis kurz vorm Fest draußen gelagert werden. Wer ihn dann einen Tag vorm Fest in die Stube holt, lässt ihm genug Zeit, seine Zweige zu entfalten.“

Schnittgrün bietet Busche schon im Herbst an, große Bäume bis 6 Meter – insbesondere für Gewerbetreibende und kommunale Einrichtungen – können pünktlich zu Adventsbeginn geliefert werden.


Weihnachtsbaum-Event-Verkauf
mit geöffneter Waldhütte an allen Adventswochenenden am Forst­­haus Kohlenschacht in Ballenstedt

1.–3.12.2017: 10–16 Uhr
8.–10.12.2017: 10–16 Uhr
15.–17.12.2017: 10–16 Uhr


Ausschließlicher Baumverkauf
18.–23.12.2017: täglich 10–15 Uhr

www.energieholz-busche.de

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