Aktuelle Ausgabe als E-Paper


Aktuelle Ausgabe als E-Paper


E-Paper Archiv

die letzten drei Ausgaben

E-Paper Archiv E-Paper Archiv E-Paper Archiv

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,


zur Zeit finden Wartungsarbeiten an unserer Online-Anzeigenannahme statt.

Bitte schicken Sie uns Ihre Anzeige per E-Mail oder Fax oder rufen Sie bei uns an.

E-Mail: info@wochenspiegel-halle.de
Fax: (0345) 130 10 61
Telefon: (0345) 130 10 0
Supersonntag > Unser Land > Gesundes Saatgut >
Mario Wetzel Mario Wetzel
aktualisiert am 11.09.2017 um 08:36:57

Gesundes Saatgut

Gesundheitsbewusst leben und das in jeder Beziehung, das steht für viele Leute 
ganz oben an. Dabei ist das tägliche Leben so facettenreich und oftmals stellt sich die Frage: 
Wo fange ich damit an? Gesundheitsbewusst leben und das in jeder Beziehung, das steht für viele Leute ganz oben an. Dabei ist das tägliche Leben so facettenreich und oftmals stellt sich die Frage: Wo fange ich damit an?
Foto: Jens Dammann Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder)
„Das Leben beginnt auf alle Fälle – in einer Zelle“, so scherzte einst ein großer deutscher Komiker. Aber in der Tat, will sich jemand von Anfang an gesund ernähren, dann muss er beim Ursprung seiner Nahrungsmittel anfangen: Saatgut! Und bereits dort muss er sehr genau hinschauen. Nur wenn beispielsweise erstklassige Saat auf einwandfreie Art und Weise in den entsprechenden Boden gelangt, ist zunächst der Grundstein für ein optimales Wachstum der gewünschten Pflanze gelegt.

Dies dürfte wohl der Ausgangspunkt für Gundula Sasse gewesen sein, als sie seinerzeit ihr kleines Unternehmen, das „Züchterkörbchen“, gegründet hat. Die gebürtige Mecklenburgerin hatte früher Landwirtschaft studiert und arbeitete später im Bereich Saatgut. Somit verfügt die Fachfrau über ein profundes Wissen, wenn es in irgendeiner Weise um Saatgut geht. Aus diesem riesigen Fundus an Fachwissen entstand für Gundula Sasse zunächst der Wunsch, als Selbstständige in den Saatguthandel einzusteigen. Schließlich kannte sie aus ihrer früheren beruflichen Tätigkeit eine Fülle von Lieferanten und entsprechende Vertriebswege. Aber der blanke Handel genügte ihr nicht, sie wollte mehr und stieß auf den Öko-Bereich. Dabei entwickelte die Fachfrau die so genannten Saatscheiben weiter, indem sie kein konventionelles Saatgut mehr einsetzte, sondern „Öko”. Und da war für sie die Geschäftsidee „in trockenen Tüchern“.

Saatscheiben, was ist das? Zwei kreisrunde Scheiben aus natürlicher Zellulose und dazwischen in gleichmäßigem Abstand mehrere Saatgut-Körner verteilt, so könnte man eine Saatscheibe kurz und knapp erklären. Die Scheiben werden dann in einen gut mit Erde gefüllten Topf gelegt, leicht angedrückt und dann kommt nochmal etwas Erde darauf. Entsprechend angegossen und später feucht gehalten, kann das Saatgut nun beginnen, zu keimen. Somit können sich mehrere kleine Pflänzchen bilden, denn zwischen den Zellulosescheiben waren ja zuvor auch mehrere Saatkörner eingearbeitet worden.

Häufig wird die Frage gestellt, was denn da nun so besonders sei. Gundula Sasse erklärt das so: „Es geht natürlich mit dem Hauptfaktor, dem Saatgut, los. Das kommt schon mal aus biologischem Anbau und ist somit von absoluter Spitzenqualität. Die verwendeten Zellulosescheiben sind reine Naturprodukte. Sie zersetzen sich deshalb in der feuchten Bodenumgebung vollständig und bilden überhaupt keine Rückstände, die sich auf das Wachstum der gerade entstehenden Pflänzchen auswirken.”   

Die Expertin sieht diese Methode als eine der besten, um Anfänger erst einmal für den Anbau eigener Pflanzen zu interessieren und gleichzeitig damit auch beste Erfolgschancen einzuräumen. Denn gerade bei Kindern und Jugendlichen kann die Anfangseuphorie nach dem ersten gründlich missglückten Versuch auf null fallen. Dann wäre es schade um alle bis dahin getätigten Mühen. Wenn also junge Leute von Anfang an für vitaminreiche Kost aus eigenem Anbau interessiert werden sollen, dann ist dieser Weg über die Saatscheiben der effektivste, ist sich Gundula Sasse sicher. Auch wenn sich die Saatscheiben inzwischen längst zum Geschäftsschwerpunkt ihres Hauses entwickelt haben, so bietet sie Fachwissen auch auf andere Art und Weise an – sie führt Schulprojekte durch oder steht helfend und beratend dabei zur Seite.

Eines dieser Projekte bezieht sich auf Ginkgo-Bäume. Jedem ABC-Schützen wird zu dessen Einschulung eines dieser Bäumchen überreicht. Selbstverständlich gibt es die nötigen Informationen über den Baum, aber auch zur Spezifik, noch dazu. Ein anderes Projekt widmet sich der Aufzucht von verschiedenen „Kräutern im Alltag”. Hier soll Schülern der fünften und sechsten Klassen das Wachstum vom Saatgut bis zur Pflanze nachvollziehbar und erlebbar gemacht werden. Kresse selbst anbauen, wachsen sehen und das Wachsen aktiv beeinflussen, das ist für Schüler schon ein Erlebnis. Dann schmeckt die Kresse bestimmt nochmal so gut. „Ich möchte die jungen Leute sensibilisieren, dass sie ihre Augen für Qualität öffnen. Und gerade bei den eigenen Nahrungsmitteln ist unheimlich viel Erlebnispotenzial drin“, fasst Gundula Sasse ihre Tätigkeit zusammen.

Info:
www.zuechterkoerbchen.de

Kommentar schreiben
Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung: Schreiben Sie die untenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in das folgende Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mails und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.
 
 
Theater-Kritik: Jesus Christ Superstar - Domplatz Open Air Magdeburg Theater-Kritik: Jesus Christ Superstar - Domplatz Open Air Magdeburg Ticket-Verlosung am Ende des Artikels ...
Anzeige
Top School Bernburg
In Aken beginnt die Radfahrsaison 2018 In Aken beginnt die Radfahrsaison 2018 Aken (red). In Aken startet die Radfahrsaison 2018 am 29. April mit einer Vogelstimmen-Radwanderung. ...
Anzeige
Hotelverzeichnis Hotelverzeichnis Eine Übersicht über die Hotels in unserer schönen Heimat – ...
Anzeige
Unser Land