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Supersonntag > Unser Land > Wo das Obst nach Heimat schmeckt >
Mario Wetzel Mario Wetzel
aktualisiert am 02.09.2016 um 15:18:15

Wo das Obst nach Heimat schmeckt

Das Aschersleber Unternehmen Obstbau Jorde besteht seit fast 25 Jahren und ist seither 
ein Garant für heimische Frische und Qualität. Das Leistungsspektrum und der Umfang der 
Produkte des Familienbetriebes sind beeindruckend. Das Aschersleber Unternehmen Obstbau Jorde besteht seit fast 25 Jahren und ist seither ein Garant für heimische Frische und Qualität. Das Leistungsspektrum und der Umfang der Produkte des Familienbetriebes sind beeindruckend.
Foto: Jens Dammann Galerie (2 Bilder) Galerie (2 Bilder)

Beim Obstbau Jorde in Aschers­­leben steht zu Beginn des Jahres 2017 ein wichtiges Ereignis an, denn am 1. Januar 1992 wurde das Unternehmen gegründet. Wenn heute nach fast 25 Jahren ein Rückblick ge­­wagt wird, dann gibt es natürlich zahlreiche Höhepunkte, aber auch Startschwierigkeiten, die es zunächst zu bewältigen galt.

Da war eingangs die gesamte Problematik der Pachtangelegenheiten zu regeln, mit der sich der junge Obstbau lange herumschlagen musste. Da sich vertrauensvolle Beziehungen zu Kunden nicht von heute auf morgen, sondern nur langsam und mit viel Mühe aufbauen lassen, musste zunächst sehr intensiv an der Absatz-Strategie gearbeitet werden. Einige der damals ersten Interessenten haben sich in den folgenden Jahren bis heute zu wichtigen Stammkunden entwickelt. So gibt es einige unter ihnen, die bereits seit dem ersten Tag kommen und welche, die immer nur die gleiche Ware möchten.

Unter dem Motto „Der Kunde ist König“ hat sich um den Obstbau Jorde diese breite Stammkundschaft gebildet, die zur Entwicklung des Unternehmens massiv beigetragen hat. Aber dieser Prozess hat sehr viel Mühe und Einsatz verlangt, denn Stammkunden bleiben bekanntlich nur Stammkunden, wenn die Qualität und das gesamte Leistungsspektrum sich stets auf dem gewohnt hohen Niveau weiter entwickeln.
Ein weiteres Problem, das es zu lösen galt, war die Technik. Außer einem alten Traktor besaß das junge Unternehmen so gut wie kein Maschinenwesen. Die geschnittenen Äste mussten mit der Hand aus den Reihen getragen und auch der Dünger eigenhändig ausgebracht werden.

„So kann man sagen, der Weg der Vorbereitung bis zum offiziellen Start am ersten Tag sowie die Zeit, die daraufhin folgte, gestaltete sich als recht schwierig. Doch mit harter Arbeit hat sich der Betrieb obstbaulich sehr gut entwickelt. Es wurde ständig neu gepflanzt, Sorten sind getestet worden, vieles ist erneuert und damit das gesamte Sortiment erweitert“, sagt Inhaberin und Geschäftsführerin Andrea Jorde (Foto).

Der Familienbetrieb produziert auf rund 17,5 Hektar Fläche, mit langjähriger Erfahrung und Tradition, verschiedenes Obst, mehrere Arten Beeren sowie Tomaten. Saisonal werden die Erzeugnisse über den Plantagenverkauf an die Kundschaft vertrieben. Neben dem Direktvertrieb werden in der Saison auch überregionale Großmärkte, da­­­­runter Berlin, Hannover, Braunschweig und Leipzig beliefert. Seit dem Jahr 2000 betreibt die Familie Jorde zusätzlich eine eigene Imkerei, da die Bienen zur Kirschbefruchtung dringend benötigt werden. Im Bienenhaus für 24 Völker, welches von der Mehringer Straße zu bestaunen ist, entsteht auch ab und zu Honig für den Hofverkauf. Durch den Bau der Lagerhalle, inklusive Hofladen, können seit 2003 ganzjährig Äpfel und viele weitere Produkte in der Schierstedter Straße erworben werden. Modernste Lagertechnik macht dies möglich. Im Hofladen gibt es zusätzlich Kartoffeln, Trockenobst mit und ohne Schokolade, Kräuter, frische Eier, selbst gemachte Marmelade und Obstler. Im Fünf-Liter-Pack wird selbst gepresster Apfelsaft angeboten.
 
Info:
www.obstbaujorde.de

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