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Supersonntag > Unser Land > Regionalen Genuss schenken >
Mario Wetzel Mario Wetzel
aktualisiert am 02.09.2016 um 15:20:59

Regionalen Genuss schenken

Die Verbundenheit zu regionalen Produkten und Spezialitäten ist auch in 
Sachsen-Anhalt immer stärker ausgeprägt. Familienbetriebe und Direktvermarkter 
haben sich mit speziellen Angeboten darauf eingestellt. Die Verbundenheit zu regionalen Produkten und Spezialitäten ist auch in Sachsen-Anhalt immer stärker ausgeprägt. Familienbetriebe und Direktvermarkter haben sich mit speziellen Angeboten darauf eingestellt.
Foto: Torsten Waschinski Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder)

Regiokiste Mittelelbe

Die erste Regiokiste in Sachsen-Anhalt entstammt der Ideenschmiede der Regionalmarke Mittelelbe. Vor gut drei Jahren hat sie der eingetragene Verein auf den Markt gebracht. In den Regiokisten von der Mittelelbe – ob individuell zusammengestellt oder in einer von zwölf fertigen Varianten – ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Partner der Regiokiste Mittelelbe sind Familienbetriebe, Direktvermarkter und Initiativen, die in der Region an der Mittelelbe zu Hause sind. Sie gewährleisten damit kurze Wege bei Vermarktung und Transport und garantieren Transparenz bei Produktion und Verarbeitung. Herstellung, Rohstoffproduktion und Verarbeitung erfolgen in der Region.

„Wir waren die Ersten in Sachsen-Anhalt“, sagt stolz Vereinsvorsitzender Dr. Ralf-Peter Weber, der heute hauptamtlich als Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie arbeitet (Foto).
Für die Regiokiste Mittelelbe können Liebhaber regionaler Erzeugnisse aus etwa 50 Produkten von 25 Lieferanten ihr eigenes Sortiment zusammenstellen. Die Auswahl reicht dabei von Wildprodukten, über Öle, Essig, Kräuter- oder Getreideprodukte bis hin zu Säften, Sirup und Eingewecktem.

Wer keine Lust auf‘s akribische Aussuchen verspürt, der kann sich auch eine bereits fertige Kiste auswählen. Gut ein Dutzend davon hält die Regionalmarkte Mittelelbe in unterschiedlichen Größen vor, mit vielversprechenden Namen wie Genusskiste, Wildkiste, Straußenkiste oder Apfelkiste. Dass die Produkte alle von Erzeugern aus der Region Mittelelbe stammen, versteht sich von selbst. Doch auch die dafür verwendeten Rohstoffe müssen von hier sein, wie Dr. Weber betont. Gerade dieses Merkmal macht die Regiokiste so einzigartig.
Damit alles unbeschadet beim Besteller ankommt, wird biologisch abbaubares Verpackungsmaterial wie Mais-Chips aus Cobbelsdorf ge­­­­nutzt. „Die könnten rein theoretisch sogar gegessen werden“, schmunzelt der Regionalmarken-Chef.

500 Kisten gehen jährlich über den Ladentisch, oder besser über den Hoteltresen. Das Hotel „7 Säulen“ in Dessau ist mit der Pflege der Internetseite und dem Vertrieb der Regiokisten betraut.
Die Regiokisten sind beliebte Geschenke, weshalb vor allem zur Weihnachtszeit die Nachfrage ansteigt. Als absoluter Renner kristallisierte sich im Lauf der Zeit die Wildkiste heraus. Sie eignet sich auch gut als Firmengeschenk zu Weihnachten, womit der Verbundenheit zur Region Ausdruck gegeben werden kann.
Mehr Infos zur Regiokiste der Regionalmarke Mittelelbe, zu den Lieferanten und zum Verkauf gibt es im Internet unter www.regiokiste.com.


Salzlandkiste

Seit mehr als einem halben Jahr sorgt die Salzlandkiste als Botschafter der Region für Aufmerksamkeit. Auch jetzt gehen täglich weitere Bestellungen bei der Lebenshilfe Bördeland in Staßfurt ein. Die Salzlandkisten werden als Geschenk oder Präsent genutzt, um Spezialitäten aus dem Salzlandkreis an Kollegen, Freunde und Partner zu verschenken. Über 1.500 Kisten sind bisher verkauft worden. Den Erfolg hätten die Projektteilnehmer beim Start so nicht erwartet.
Das gemeinsame Projekt des Salzlandkreises, der Lebenshilfe Bördeland gGmbH, der Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH sowie des Kreis-Bauernverbandes läuft also weiter. Bis zum Weihnachtsgeschäft kommen wieder neue Partner hinzu. Damit wird sich die Produktpalette erweitern.

Auch in der Salzlandkiste finden sich verschiedenste regionale Spezialitäten von Direktvermarktern und Wirtschaftsunternehmen der Ernährungsbranche aus dem Salzlandkreis. Von Likören und Wurstwaren, Salzprodukten, Kräutern oder leckeren Konfitüren und Honig bis hin zu Saatgut für den eigenen Kräutergarten reicht die Produktpalette. Je nachdem wie und was gerade produziert werden kann, variiert die Zusammensetzung der Salzlandkiste.
 
Landrat Markus Bauer freut sich über die Resonanz, trägt das Projekt doch in sympathischer, schmackhafter Form zur Wirtschaftsförderung bei. Es sei ein gutes Beispiel, mehr auf den Landkreis aufmerksam zu machen. „Davon  profitieren alle“, so der Landrat.
Bestellungen nimmt die Lebenshilfe in Staßfurt unter der Rufnummer 0 39 25/378 88 81 oder im Netz unter www.salzlandkiste.de entgegen.


Gemüsekiste aus Stichelsdorf

In der Gemüsekiste vom Bio-Gut Stichelsdorf kann man ganz bequem frische Bio-Produkte bestellen. Die ausgewählten Produkte bringen Kunden seit jeher auf den guten Geschmack biologisch erzeugter Lebensmittel. Unbelastete und natürliche Lebensmittel für eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie einen abwechslungsreichen Speiseplan können hier bequem im Internet bestellt werden. Neukunden bekommen eine ausführliche Erstberatung. Eine Bestellannahme ist telefonisch, per E-Mail, oder per Fax möglich
.
Der Lieferservice für den Raum Halle/Saale und dem (alten) Saalkreis fährt immer Freitag in der Zeit von 8 bis 15 Uhr. Die Bestellung wird direkt zu den Kunden nachhause oder an den Arbeitsplatz geliefert.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.biogut-stichelsdorf.de.


Naumburger Unikate

Auch im Burgenlandkreis gibt es regionale Besonderheiten. Die Stadt Naumburg geht nun in die Offensive. Mit der Marke „Naumburger Unikate“ sollen Naumburger Produkte zertifiziert werden, die verschiedene Kriterien erfüllen. Darunter zählen die Entwicklung einer eigenen Idee im eigenen Geschäft, in einzigartiger Weise und unter Verwendung regionaler Rohstoffe. Die Projektentwicklung geht auf die städtische Wirtschaftsförderin Anke Fritsche und Citymanagerin Sylvia Kühl zurück, die damit das kreative, handwerkliche Potenzial in der Stadt fördern und unterstützen wollen.

„Mit dieser Aktion möchten wir einige herausragende Naumburger Produkte vorstellen und bekannter machen. Diese sollen bestenfalls auch Alleinstellungsmerkmale für Naumburg sein. Die Innenstadt ist kein „Nova Eventis“, sondern lebt von den kleinen und mittelgroßen Unternehmen,“ erklärte OB Bernward Küper. Das Konzept sieht vor, spezielle, einzigartige Naumburger Produkte zu zertifizieren. Das Gremium trifft sich dabei einmal im Jahr und entscheidet, welche Produkte aufgenommen werden. Die erste Zusammenkunft ist für September geplant. „Wir wollen den Naumburgern und den Gästen Naumburg näher bringen. Das Naumburger Unikat soll ein Qualitätssiegel sein,“ sagt Anke Fritsche.


Genussbox Mansfeld-Südharz

Hersteller und Direktvermarkter in Mansfeld-Südharz bieten eine Vielzahl an tollen Produkten, die durch Qualität und Geschmack überzeugen. Um diese Erzeugnisse künftig noch attraktiver zu bewerben, wurde vom Verein zur Förderung der Direktvermarktung und Regionalentwicklung Mans­­feld-Südharz e.V., dem Bauernverband Mansfeld-Südharz e.V., der Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. und der Standortmarketing Mansfeld-Südharz GmbH die Idee einer Genussbox ins Leben gerufen. Diese Zusammenstellung, die sich auch hervorragend als Geschenk eignet, beinhaltet dann neben typischen Produkten des Landkreises eine Imagebroschüre und die „99 Lieblingsplätze in Mansfeld-Südharz“ und soll hier in der Region vertrieben, aber auch über die Landkreis-Grenzen hinaus versandt werden. Die Präsentation der Genussbox soll noch vor Weihnachten stattfinden.

Einige Produzenten waren schnell von dieser Idee überzeugt und haben ihre Mitarbeit signalisiert. So sind für das Sortiment u.a. Brotaufstrich aus Bräunrode, Wein aus Rollsdorf, Plätzchen aus Stolberg und Wildsalami aus Wippra vorgesehen. Die Projektbeteiligten suchen aber noch nach weiteren Interessenten, um die Produktpalette zu erweitern.


Typisch-Harz-Box

Der Harzer Tourismusverband übernahm im Jahr 2010 die Trägerschaft für die Regionalmarke „Typisch Harz“. Der Verband zeichnet Produkte aus, die in der Region unter Nutzung der hier vorhandenen Rohstoffe hergestellt werden. Zu den bislang prämierten Waren gehören diverse Spirituosen, Biere, Wildkräutersalz, Biowalnussöl, Backwaren, Holz­­­­kohle sowie Fleisch- und Wurstspezialitäten. Seit 2012 besteht eine Kooperation des Harzer Tourismusverbandes mit Edeka.
Weitere Infos im Netz unter: www.harzinfo.de/erlebnisse/regionalmarke-typisch-harz.html.
 

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