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Torsten Waschinski Torsten Waschinski
aktualisiert am 16.07.2016 um 18:45:04

450 Jahre Werdershausen - Ein idyllisches Fleckchen

Mehrere Werdershausener anno 2016. Mehrere Werdershausener anno 2016.
Foto: Sebastian Köhler Galerie (1 Bild)
Rund 200 Einwohner und drei Vereine im Ort.

Werdershausen (vs).
Wer Werdershausen besuchen möchte, fährt in den Landkreis Anhalt-Bitterfeld in die Stadt Südliches Anhalt. Dort liegt der kleine idyllische Ort ungefähr zwei Kilometer von Gröbzig entfernt an der Fuhne, welche westlich am Ort vor bei fließt.

Gegründet wurde Werdershausen 1566 durch Hartwig von dem Werder.

Heute leben im Ort 233 Einwohner. Für diese wurde und wird im Ort sehr viel getan. Neben einem Sportplatz ist noch ein Spielplatz angelegt worden. Beide liegen nur 100 Meter voneinander entfernt.

Mit dem Dorfgemeinschaftshaus (Dgh) „Dietrich von dem Werder“ wurde eine zentrale Stelle im Ort geschaffen. Hier treffen sich zum Beispiel monatlich einmal die Senioren zum Kaffeeklatsch. Auch das Vereinsleben findet in diesem umgebauten Feuerwehrgeräteschuppen statt.

Werdershausen hat drei gut organisierte Vereine. Neben dem Heimat- und Gesangverein gibt es noch den Hundeverein und den Werdershausener Carneval Verein (WCV). Letztgenannter ist im sachsen-anhaltischen Karneval einer der bekanntesten Vereine.

Der Heimat- und Gesangverein probt wöchentlich, um bei den sommerlichen Veranstaltungen wie Maibaum aufstellen und dem Heimatfest gesanglich fest im Sattel zu sitzen. Als dritter Verein ist der Deutsche Schäferhundverein bekannt. Dessen Trainingsplatz befindet sich etwas außerhalb des Ortes in der Fuhneaue.

Kleiner Wermutstropfen für den Ort: Das Gutshaus von „Dietrich von dem Werder“, welches zum Teil als heruntergekommene Ruine noch sichtbar ist, scheint dem Zerfall gewidmet zu sein. Die davor stehende, schön gestaltete Wartehalle ist nicht mehr ersichtlich. Das Anwesen liegt in privater Hand.

Berühmter Besucher

Zu einem Kurzbesuch zwischen zwei Wahlterminen landete am 16. Mai 1995 der damalige Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Helmut Kohl, mit einem Militärhubschrauber auf dem Sportplatz in Werdershausen. Nach einem Dorfrundgang und etlichen Gesprächen mit Einwohnern lud er Vertreter des Werdershausener Carneval Vereins zu einem Gegenbesuch in die damalige Hauptstadt Bonn ein. Diese drei Tage sind für die Mitreisenden von einst unvergessen.

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