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Supersonntag > Unser Land > Mit Friwi-Gebäck rund ums Jahr >
Mario Wetzel Mario Wetzel
aktualisiert am 18.07.2016 um 17:19:51

Mit Friwi-Gebäck rund ums Jahr

Das traditionsreiche Friwi-Werk in Stolberg/Harz produziert ganzjährig leckeres Gebäck. 
Geschäftsführerin Nadja Witte und ihr Team überlegen sich ständig etwas Neues für die Kunden. In der Schauwerkstatt kann man der Konditorin auf die Finger schauen. Das traditionsreiche Friwi-Werk in Stolberg/Harz produziert ganzjährig leckeres Gebäck. Geschäftsführerin Nadja Witte und ihr Team überlegen sich ständig etwas Neues für die Kunden. In der Schauwerkstatt kann man der Konditorin auf die Finger schauen.
Foto: Steffi Rohland

Der Urgroßvater von Geschäftsführerin Nadja Witte (Foto), Friedrich Wilhelm Witte (Friwi), gründete 1891 im Harzstädtchen eine Konditorei. Das ursprüngliche Backhaus ist im Stadtkern von Stolberg/Harz, in der Niedergasse 21, noch erhalten. Es ist das FRIWI-Café gleich neben dem Museum „Alte Münze“. Großvater Witte beließ es aber nicht nur bei der Herstellung von Feingebäck. Mit welchem ganz besonderen Gebäck er die Grundlage für das Familienunternehmen noch legte, berichtet Nadja Witte nach Voranmeldung den Stolberger Gästen gern persönlich auf anschauliche Art.

Seit zwei Jahren gibt es nämlich am Produktionsstandort in der Niedergasse 51 einen Fabrikverkauf. Dazu gehört eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Friwi-Werkes. Hier kann man sich bei einer Tasse Kaffee und Gebäck einen Film über die Herstellung der leckeren Konditoreiwaren ansehen. Zum 125-jährigen Jubiläum, in diesem Jahr, soll diese noch erweitert werden. „Es gibt historische Matritzen, Werkzeug und Verpackungen“, macht sie schon einmal neugierig. Aber das läuft alles neben dem Tagesgeschäft.

Schon jetzt können die Kunden den Konditoren in der Schauwerkstatt bei der Herstellung von Bruchschokoladen und Marzipanfiguren auf die Finger schauen. Das geht natürlich nur bei ausgewählten Arbeiten, denn bei der Herstellung der über 60 Produkte können Besucher natürlich aus hygienischen Gründen nicht überall dabei sein. Bekanntermaßen werden unter anderem Sultaninen-Zwieback, Spritzgebäck, Heidesand-Gebäck, Wappenkekse und Kokosmakronen hergestellt. „Natürlich wird bei uns auch Baumkuchen gebacken“, sagt Nadja Witte. „Er ist das Markenzeichen der Konditoren. Da darf er in der Produktpalette nicht fehlen.“

Friwi-Produkte gibt es nicht nur in Stolberg/Harz, sondern auch auf Regionalmärkten und schon seit mehreren Jahren in den Edeka-Märkten.

Und Weihnachten erst: Der Duft ist unbeschreiblich. Hier sind der Renner Spekulatius, Butter-Rum-Gebäck und natürlich Printen und Stollen. Aber wer denkt, dass die Printen erst kurz vor dem Fest hergestellt werden, der irrt. Printenteig braucht seine Zeit, da beginnen die Vorbereitungsarbeiten bereits im Februar.

Auch mit den so genannten Weihnachtsstollen ist das so eine Sache: Die letzte Charge wird sogar nach Weihnachten gebacken – für die Kunden, welche die letzte Stolle zu Ostern anschneiden wollen. Nadja Witte engagiert sich außerdem im Gewerbeverein Stolberg/Harz. Sie gehörte 1991 zu den Gründungsmitgliedern. Seit mehreren Jahren ist sie die Vorsitzende der 27 Mitglieder.

Info:  www.friwi.de

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