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Mario Wetzel Mario Wetzel
aktualisiert am 26.04.2016 um 10:31:14

Sachsen-Anhalts erste Goji-Farm

Familie Gaßmann aus Siebigerode betreibt 
die erste Goji-Farm in Sachsen-Anhalt. 
Die gesunden Beeren bieten sie auf Regional- und Bauernmärkten an. Ein bunter Familienausflug zur kleinen Goji-Farm und ihren Bewohnern 
wird zu einem naturverbundenen Erlebnis. Familie Gaßmann aus Siebigerode betreibt die erste Goji-Farm in Sachsen-Anhalt. Die gesunden Beeren bieten sie auf Regional- und Bauernmärkten an. Ein bunter Familienausflug zur kleinen Goji-Farm und ihren Bewohnern wird zu einem naturverbundenen Erlebnis.
Foto: Alisa Böttcher

Die Goji-Beere gilt für viele Menschen als gesündeste Frucht überhaupt. Immerhin sind die Beeren wichtiger Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin, wo sie seit alters her gegen vielfältige Beschwerden helfen sollen. In den letzten Jahren traten die kleinen roten Vitaminbomben einen Siegeszug durch die Welt an: Nicht nur in den USA, auch in Europa wurde man auf die Goji-Beeren aufmerksam. Heute werden sie, wie Granatapfel, Chia-Samen oder Aronia, als  „Superfood“ bezeichnet, der Vielzahl an gesundheitsfördernden Wirkstoffen sei Dank. Doch lange Transportwege, chemische Dünger und Pestizide mindern die Qualität der Beeren, die um die ganze Welt verschifft werden.

Da ist es gut zu wissen, dass es in Sachsen-Anhalt eine Goji-Farm gibt, ohne chemische Dünger und Pestizide. Im Mansfelder Ortsteil Siebigerode nämlich, mitten im Mansfelder Land. Hier haben Sandra und Mike Gaßmann  2010 die ersten zarten Goji-Setzlinge angepflanzt und sind mit ihren beiden Kindern aus Halle nach Siebigerode gezogen. Nunmehr gedeihen auf einem idyllischen Hektar Land am Waldrand etwa 1200 prächtige Goji-Beeren-Pflanzen. Viele von ihnen zieht Goji-Farmer Mike Gaßmann selbst - ohne Chemie, dafür mit viel Leidenschaft, Geduld und Experimentierfreude: „Alles hängt vom richtigen Zeitpunkt ab“, erklärt der 49-jährige, „Das beginnt beim Pflanzen, den Schnitt bis hin zur Ernte.“ Die Ernte ist sowieso ein Thema für sich. Ende September bis Anfang November werden die kleinen Beeren geerntet.

Das Ehepaar hat einen Weg gefunden, nicht jede Beere einzeln abzulesen, sondern die Ernte effektiver zu betreiben: „Wir legen einfach zwei Bettlaken unter, dann wird geschüttelt“, meint Sandra Gaßmann. „Und so stellen wir zudem sicher, dass wir auch wirklich nur die ganz reifen Früchte ernten. Denn die dürfen keinen Widerstand beim Pflücken leisten. Sonst wissen wir: Die Gojis brauchen noch etwas Zeit“,  lacht die 39-jährige.

Die geernteten Früchte werden dann zur Trocknung gebracht und pur oder verarbeitet auf den Märkten verkauft. Auf dem Bauernmarkt an der Raststätte „Rammelburgblick“ trifft man die Gaßmanns, wie auch auf dem Sangerhäuser Weihnachtsmarkt, dem Regionalmarkt in Haldensleben oder dem Hallenser Salzfest. Für Interessierte bietet die Familie aber auch gern eine Führung über ihre kleine Goji-Farm an. Dort dürfte man auf einige fleißige Bienenvölker treffen, auf Minischweindame Paula und auf eine bunte Schar aus Enten, Hühnern und Gänsen. Das liebe Vieh fühlt sich auf dem Grundstück besonders wohl, denn am vorbeiplätschernden Bach lässt es sich gut aushalten.

Zu Gojis, Schweinchen und Federvieh haben sich längst andere Besonderheiten gesellt, die von den Besuchern der Goji-Plantage gerne bestaunt und je nach Möglichkeit, auch verkostet werden dürfen. Neben kostbaren Kräutern, wie Japanischer Tigerölminze, Mojitominze, Melonensalbei und Olivenkraut, tümmeln sich Mexikanische Minigurken, Men­­­schenfressertomaten, Cola-Sträucher und andere exotische Gesundmacher. Ein Familienausflug lohnt sich allemal zur ersten Goji-Farm in Sachsen-Anhalt.

Info:
Sandra Gaßmann - EviVital
Rodelbahn 17
06343 Mansfeld OT Siebigerode
Tel.: 03 47 72/ 2 61 35
www.evivital.de

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