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Supersonntag > Mansfelder Land > Heimatgeschichten > Der Herr der Burgen und Schlösser >
Daniela Messerschmidt Daniela Messerschmidt
aktualisiert am 04.06.2014 um 15:18:09

Der Herr der Burgen und Schlösser

Mit seinen Eisenbahnmodellen erinnert Günther Beinert an die Vergangenheit des Gerbstedter Bahnhofs.	Mit seinen Eisenbahnmodellen erinnert Günther Beinert an die Vergangenheit des Gerbstedter Bahnhofs.
Foto: Nico Mohr
Gerbstedt (nm). Geht man mit offenen Augen durch den Ort, sind sie kaum zu übersehen - Schloss Neuschwanstein, das wehrhafte Schloss Mansfeld oder die mittelalterliche Burganlage von Quedlinburg.
38 Modelle der historischen Bauten wurden an verschiedenen Stellen aufgebaut. Auch außerhalb Gerbstedts kann man inzwischen das eine oder andere Burgmodell bewundern.
Entstanden sind die kleinen Meisterwerke in einer kleinen Garage unweit des alten Gerbstedter Bahnhofs. Ab und an, wenn die Tore geöffnet sind, kann man dem Erbauer der Burgen über die Schulter schauen. Günther Beinert, inzwischen 81 Jahre alt, hat bereits 1949 sein erstes Phantasie-Schloss erbaut. Für den gelernten Maurer und Fliesenleger ist Beton mehr als nur ein Baustoff. Kein anderer hat das Geschick das Material so zu verarbeiten, dass man später selbst das kleinste Detail erkennen kann. Bemerkenswert ist, dass er kaum eine der Burgen jemals selbst gesehen hat. Sämtliche Bauten entstehen anhand von Bildern und Zeichnungen. Beinert selbst betrachtet sein Hobby als seinen „Gesundbrunnen“. Trotz einiger Schicksalsschläge lässt er die Geschichte wieder lebendig werden.
Apropos Geschichte. Bevor ein neues Bauwerk entsteht, befasst sich Günther Beinert intensiv mit dessen Historie. Inzwischen weiß er dem Interessierten sehr viel über die Originalbauten zu berichten. Mit dem Schloss Mansfeld schuf Günther Beinert übrigens sein größtes Modell.
Nahe seiner Werkstatt am Gerbstedter Bahnhof hat Beinert ein weiteres Kleinod geschaffen, das sicherlich seinesgleichen sucht und die Herzen vieler Eisenbahnfreunde höher schlagen lässt. Auf selbst gefertigten Sockeln, verweisen 23 Lokomotiven aus Beton  auf die bewegte Vergangenheit der Halle-Hettstedter-Eisenbahn.
Der gleichnamige Verein ist schon seit vielen Jahren aktiv und Günther Beinert, dessen Ehefrau selbst aus einer schlesischen Eisenbahnerfamilie stammt, konnte sich sehr schnell mit der Idee anfreunden, alle auf der ehemaligen Privatstrecke fahrenden Züge nachzubauen.

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