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Susan Thomas Susan Thomas
aktualisiert am 21.02.2019 um 13:13:06

Hilfreiche Tipps für weniger Energieverbrauch im Home-Office

Eine Kostenanalyse kann sich im Home Office lohnen, um Sparpotenziale aufzudecken. Eine Kostenanalyse kann sich im Home Office lohnen, um Sparpotenziale aufzudecken.
Foto: Pixabay.com © splitshire (CC0 Creative Commons) Galerie (1 Bild)
Viele Menschen sind selbstständig. Sie fahren nicht täglich zur Arbeit, sondern gehen in das Arbeitszimmer nebenan. Neben dieser Gruppe arbeiten immer mehr Angestellte in Absprache mit ihrem Arbeitgeber gelegentlich im Home Office. Die für die Arbeit notwendigen Geräte verbrauchen neben den üblichen Haushaltsgeräten zusätzliche Energie und lassen ganz gerne die Stromkosten steigen. In diesem Artikel stellen wir hilfreiche Tipps zusammen, wie Verbraucher im Home Office effizient Strom sparen.

Die richtige Hardware kaufen
Einer Grafik des Bundesumweltamts zufolge entstehen die meisten Stromkosten im Zusammenhang mit technischen Geräten. Grundsätzlich liegen hierbei in jedem Haushalt unterschiedliche Bedingungen vor. Doch beginnt das Energie sparen oftmals bereits beim Kauf von effizienten Geräten. Im Home Office ist die richtige Hardware ausschlaggebend, um während des Arbeitstages möglichst wenig Strom zu verbrauchen.
  • Mit einem qualitativ hochwertigen Kombigerät lässt sich tagsüber viel Energie sparen. Anstelle eines separaten Druckers und Kopierers sollten Verbraucher ein Multifunktionsgerät kaufen. Mit diesem Gerät können sie scannen, kopieren und drucken.
  • Sofern sie kein Multigerät verwenden möchten, empfiehlt sich anstelle eines Laserdruckers ein Tintenstrahldrucker. Dieser verbraucht weniger Energie als der Laserdrucker, da er beim Druckvorgang keinerlei Wärme benötigt.
  • Je nach beruflichem Schwerpunkt gehört ein leistungsfähiger Computer zur Grundausstattung dazu. Falls der Computer jedoch hauptsächlich für leichte Büroarbeiten gedacht ist, benötigen Verbraucher nicht unbedingt eine vollumfängliche technische Ausstattung. Sie bedürfen beispielsweise keiner Grafikkarte, die zusätzliche Energie frisst. Oftmals genügt ein Laptop für gelegentliche Tätigkeiten im Home Office vollkommen. Er verbraucht zwei Drittel der Energie, die ein festinstallierter Computer benötigt.
Richtwerte zum Stromverbrauch beachten und Energiesparpaket nutzen
Der Stromverbrauch hängt mit vielen Faktoren zusammen. Grundsätzlich lässt sich das Home Office nicht gänzlich vom restlichen Haushalt abtrennen – erst recht nicht, wenn ein Verbraucher nur gelegentlich von daheim aus arbeitet. In diesem Fall kann es sich auszahlen, den jährlichen Stromverbrauch im Haushalt zu berechnen. Mit einem individuellen Richtwert fällt es anschließend leichter, einen möglichen Tarifwechsel vorzunehmen. Insbesondere für Verbraucher, die im Home Office arbeiten, eignet sich günstiger Strom in Verbindung mit den richtigen Energiesparmaßnahmen.

Ein alternativer Weg, einen eigenen Eindruck über den Stromverbrauch zu gewinnen, besteht in den vom Bundesumweltamt angebotenen Energiepaketen. Ein Verbraucher kann sich diese auf Anfrage kostenlos ausleihen. Die Geräte sind hilfreich, da sie die Leerläufe der Geräte stoppen und sich auf diese Weise energiesparend auswirken. Das Energiesparpaket setzt sich aus einem Strommessgerät, einem Verlängerungskabel und einer Bedienungsanleitung zusammen.

Den Computer clever nutzen und in Pausen ausschalten
Die Energieagentur NRW ermittelte, dass private Arbeitszimmer das größte Sparpotential im gesamten Haushalt aufweisen. Auf den gesamten Stromverbrauch gerechnet, gehen hier ganze 15,4 Prozent an Energie verloren. Diese Tatsache lässt sich nicht nur in Single-, sondern ebenfalls in Mehrfamilienhaushalten mit Kindern beobachten. Wer den Computer clever nutzt, entlastet also die Haushaltskasse der gesamten Familie.

In den Arbeitspausen und nach dem Feierabend ist der Computer möglichst auszuschalten. Dies ist dann der Fall, wenn er mehr als fünf Minuten ungenutzt bleibt. Viele Verbraucher gehen automatisch davon aus, dass das An- und Ausschalten der elektronischen Geräte stromfressender sei als der Stand-by-Modus. Dabei entspricht der Energieverbrauch beim Einschalten lediglich wenigen Sekunden Betriebszeit. Ein weiterer Irrglaube betrifft die Festplatte: Die Annahme, diese könne durch zu häufiges Ausschalten beschädigt werden, ist Experten zufolge als falsch anzusehen. Die Festplatten in Computern sind bautechnisch auf eine lange Nutzung auslegt. Ein Verbraucher könnte diese durchschnittlich 30 Mal am Tag für fünf Jahre an- und ausschalten, ohne sie auf diese Weise negativ zu beeinträchtigen.

LCD-Monitor statt CRT-Bildschirm wählen
Der Monitorkauf ist ebenfalls sorgfältig zu planen. Anstelle eines CTR-Bildschirms ist einem größengleichen LCD-Monitor der Vorzug zu geben. Sie verbrauchen zwei Drittel, manchmal sogar die Hälfte weniger Strom als ihre baugleichen Konkurrenten. Zusätzliche Energie lässt sich beim Monitor einsparen, wenn seine Helligkeit beim Arbeiten nicht auf höchster Stufe steht.

Unnötige Hintergrundprozesse beenden
Als Hintergrundprozesse gelten in der EDV-Technik alle Programme und Systeme, die im momentanen Augenblick nicht arbeiten. Da sie nicht genutzt werden, verlangsamen sie den Computer langfristig. Spyware, aber auch automatisch gestartete Programme erhöhen den Energieverbrauch extrem. Es lohnt sich also, hin und wieder die sogenannte CPU-Auslastung zu berücksichtigen. Sie gibt den Zustand der Hauptprozessoren an. Idealerweise liegt der angezeigte Wert bei maximal fünf Prozent. Sobald der Wert höher ausfällt, sind bestimmte Programme gefragt, die ihn energieeffizienter herunterregeln. Es empfiehlt sich beispielsweise ein PC-Cleaner, um die automatisch gestarteten Programme zu beenden. Andere, teilweise kostenlose Tuning-Programme wie „WinOptimizer“ optimieren die Akkulaufzeit des Computers.

Raumtemperatur im Home Office optimal regulieren – wie funktioniert das?
Ein auf den ersten Blick ungewöhnlicher Tipp besteht darin, die Raumtemperatur des „Zuhause-Büros“ zu verbessern. Idealerweise sollte sie um die 22 Grad Celsius betragen. Mit einem effizienten Raumthermometer gelingt es den Verbrauchern, die Raumtemperatur exakt zu messen. Hierzu sollten sich Verbraucher in der Mitte des Raumes positionieren und in Höhe von einem Meter über dem Boden messen. Bei der Messung darf das Thermometer weder Sonne- noch Heizungswärme ausgesetzt sein. Ob sich ein analoges oder digitales Thermometer zum Messen eignet, hängt mit den individuellen Vorlieben zusammen. Beide Varianten bringen ihre spezifischen Vor- und Nachteile mit. Analoge Thermometer sind günstig, wobei sie lange und ohne Batterien messen. Allerdings enthalten einige Modelle das für Menschen schädliche Quecksilber. Digitale Geräte liefern exaktere Messwerte, sind aber im Preis-Leistungs-Verhältnis teurer einzustufen. Die optimale Raumtemperatur bietet die Basis, um die Heizung vernünftig zu regulieren und auf diese Weise Energie zu sparen.

Energielabel helfen beim Strom sparen
Die Europäische Union setzt seit Langem auf Energielabel, welche den Stromverbrauch des jeweiligen Gerätes anzeigen. Die farbigen Buchstaben und Kennzeichen verdeutlichen auf Anhieb, welcher Energieeffizienzklasse das Gerät unterliegt. Am energieeffizientesten arbeiten alle Geräte, die mit einem A+(++)Label gekennzeichnet sind. Weiterhin bewähren sich die Geräte, die mit einem „Blauen Engel“ versehen sind. Hierbei handelt es sich um ein Umweltkennzeichen. Mit diesem Label ausgezeichnete Geräte bestehen aus recyclebaren Materialien und verbrauchen bis zu zwei Drittel weniger Energie als andere Geräte.






 

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