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Supersonntag > In der Kita „Stadtrandhäschen“ wurde ein großes Insektenhotel für Wildbienen eröffnet >
Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 10.05.2019 um 16:45:44

In der Kita „Stadtrandhäschen“ wurde ein großes Insektenhotel für Wildbienen eröffnet

Eröffnung der Wildbienenwand mit in der Kita „Stadtrandhäschen“.  „Die Kinder erforschen, wie Bienen leben und warum sie so wichtig sind“, erklären Elke Preßler, Leiterin der Kita, und Erzieherin Tina Lehmann (r.). Eröffnung der Wildbienenwand mit in der Kita „Stadtrandhäschen“. „Die Kinder erforschen, wie Bienen leben und warum sie so wichtig sind“, erklären Elke Preßler, Leiterin der Kita, und Erzieherin Tina Lehmann (r.).
Foto: Antje Weiß
Es soll ein großes Netz des Wildbienenschutzes in Kindergärten entstehen.

Wittenberg (aw). „Die kleinen Insekten begeistern Mädchen und Jungen gleichermaßen", sagt Tina Lehmann. Die Erzieherin der DRK-Kindertagesstätte „Stadtrandhäschen" hat sich mit ihrer Gruppe intensiv mit den kleinen Fliegern befasst. Am Montag gab es dazu einen Höhepunkt. Ge-meinsam mit einem Mitarbeiter vom Verband „Artenschutz in Franken" wurde das große Insektenhotel für Wildbienen eröffnet. „In diesen Wildbienenhotels lebt vor allem die wenig stechfreudige Mauerbiene. Die Kinder können sich diesen Insekten gefahrlos nähern und sie unmittelbar erleben", erklärt die Kita Leiterin Elke Preßler. Viele Themen wurden schon mit den Kindern bearbeitet und immer haben die Erzieherinnen viele Aktionen dazu gestaltet.
Einige Nisthilfen für Wildbienen können geöffnet werden. Weil die Niströhrchen darin transparent sind, können die Kinder sehen, dass schon jetzt Eikammern abgelegt sind und sich Larven entwickeln.

Thomas Köhler vom Verein „Artenschutz Franken" informierte den Kindergarten über Honigbienen und ihre vielen wilden Geschwister. Die Kinder wissen jetzt auch, dass die Honigbiene über 570 „Wildbienen-Geschwister" hat, von der Sandbiene bis zur gehörnten Mauerbiene. In kleinen Szenen spielte er mit den Kindern nach, wie ein Honigbienenstaat funktioniert - mit der Königin, den Soldaten, Putz- und Honigbienen - und wie dagegen die Wildbiene ihre meist acht Eier in eine Röhre legt, jedes mit Pollen versorgt. Die Kinder erfuhren, dass nur die Honigbiene Honig produziert, alle anderen aber gemeinsam dafür sorgen, dass es Obst-, Gemüse und Blumen gibt.
Und weil der Lebenszyklus einer Biene nur 30 Tage lang währt, ist es wichtig, dass über den gesamten Sommer ausreichend Blüten und Pollen zur Verfügung stehen. Dafür hat der Verband den Kindern auch ein Hochbeet mitgebracht, dass demnächst mit Blumen bepflanzt werden soll.

Der Verband „Artenschutz in Franken" setzt sich in einem breit angelegten Projekt an verschiedenen Standorten in fünf Bundesländern für den Erhalt dieser Insektengruppe ein.
Ziel ist es, auf die Wildbienen, ihre Bedeutung für die biologische Vielfalt und ihre Gefährdung aufmerksam zu machen und insbesondere Kinder für ihren Schutz zu begeistern.
Die Partner-Kindergärten haben zudem ein pädagogisches Begleitprogramm mit verschiedenen Bildungseinheiten zu den Insekten-Tafeln entwickelt.

Das Projekt Wildbiene des Vereins Artenschutz Franken ist ein ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt, in vielen Kindergärten wurden die großen Nistwände schon aufgebaut.

Pollensammler- Summende Helfer
Das Thema Bienen- und Artenschutz wird der Wochenspiegel auch weiter verfolgen. Um die Bürgerinnen und Bürger in Sachsen-Anhalt aufzuklären, wird es im Juni eine Sonderausgabe zu dem Thema mit dem Titel „Pollensammler- Summende Helfer" geben.
Darin wird über den Nutzen und die Artenvielfalt der Bienen informiert, aber auch Tipps gegeben, wie jeder Einzelne in seinem Umfeld helfen kann.

Alle Unternehmen aus der Region erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, über ihre Aktionen zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit zu informieren. Anzeigenschluss ist der 11. Juni. Weitere Infos unter Wochenspiegel 03491/ 474717 oder franziska.beer@dumont.de
 

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