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Supersonntag > Sie blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück >
Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 15.01.2019 um 16:33:03

Sie blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Am vergangenen Freitag fand der zwölfte gemeinsame Neujahrsempfang des Landkreises Wittenberg und
der Sparkasse Wittenberg statt. Am vergangenen Freitag fand der zwölfte gemeinsame Neujahrsempfang des Landkreises Wittenberg und der Sparkasse Wittenberg statt.
Foto: Frank Henze
12. gemeinsame Neujahrsempfang des Landkreises Wittenberg und
der Sparkasse Wittenberg. Thomas Arndt kritisiert den Regulierungswahn.


Wittenberg (fh). „Sie haben heute die Gelegenheit mit 432 unterschiedlichen Personen zu sprechen", mit diesen Worten eröffnete Thomas Arndt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Wittenberg, den Neujahrsempfang.
Laut Arndt war das vergangene Jahr ein erfolgreiches für die Sparkasse. 90000 Kunden, dies sind etwa 70 Prozent der Einwohner des Landkreises, werden von der Sparkasse betreut. Die Kunden haben seinem Institut sagenhafte 2,1 Milliarden Euro an Geldvermögen zur treuhänderischen Verwaltung anvertraut. Darlehenswünsche der Kunden sind in Höhe von 161 Millionen Euro erfüllt worden. Ein besonderer Höhepunktim vergangenen Jahr war jedoch die Verleihung des Gründerpreises 2018 an die Wittenberger Firma Tesvolt GmbH. In enger Zusammenarbeit mit den Geschäftsführern Daniel Hannemann und Simon Schandert hatte die Sparkasse Wittenberg diese Firma für den deutschen Gründerpreis vorgeschlagen. „Glückwunsch an die beiden Herren von Tesvolt nochmals für diese herausragende Leistung", sagte Arndt. Der Vorstandsvorsitzende äußerte aber auch Kritik. Die Krönung war für ihn die neue Datenschutzgrundverordnung.

In Deutschland jedoch hat es dazu geführt, dass vom Sportverein, dem Handwerker, über die Ärzte bis hin zu den Banken ein aus meiner Sicht völlig unverhältnismäßiger Verwaltungsaufwand mit sinnlosem Beschreiben von Papier oder dem Abmontieren von Klingelschildern vorgenommen wurde, ohne dass daraus auch nur ein nennenswerter Effekt erzielt wurde", betonte Arndt.
Er nannte noch weitere Beispiele, die neue Tageslichtverordnung, Dieselfahrverbote und Steuerfreiheit für elektrisch betriebene Dienstfahrräder. Ein Umweltschützer soll sogar gefordert haben, die erzgebirgischen Räuchermännchen zukünftig mit Feinstaubfiltern auszustatten.
„Es scheint kein Themengebiet mehr zu geben, wo nicht irgendjemand glaubt, etwas regulieren zu müssen", meinte Arndt.
Er sprach aber auch davon, dass der Regulierungswahn seine guten Seiten habe. „Wussten Sie zum Beispiel, dass Sie nur maximal 1 kg Waldpilze pro Suchvorgang mitnehmen dürfen"?, fragte Arndt schmunzelnd.
Bisher kamen ihm oft Pilzsammler entgegen, mit Körben die überquollen und er fand keine Pilze mehr. Das sei nun vorbei. Jetzt kann er in den Wald gehen, wenn andere herauskommen und auch ein erfolgreicher Pilzsammler sein, scherzte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse.
Am Schluss seiner Rede noch ein kleiner Tipp von ihm: „Das eine Kilo heimische Waldpilze steht unmittelbar neben der Schüssel mit dem ‚Feine Sahne Fischfilet‘".
Vor der Eröffnung des Buffets traten noch Dr. Michael Ermrich, Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes und der Landrat Jürgen Dannenberg ans Rednerpult.
Ermrich erwähnte das hohe soziale Engagement der Sparkasse Wittenberg. Neben vielen anderen Projekten unterstützt die Stiftung der Sparkasse auch den Verein Sorglos e.V., der Kinder aus sozial benachteiligten Familien Aufenthalte in Ferienlagern ermöglicht. Einen Scheck in Höhe von 5000 Euro überreichte Dr. Ermrich während des Neujahrsempfang an die Vereinsvorsitzende Vera Zech.
Landrat Jürgen Dannenberg bedankte sich in seiner Rede auch bei der Sparkassenstiftung. „Ohne Spenden der Stiftung wären vielerorts ehrenamtliches Engagement und wichtige örtliche Vorhaben in unserem Landkreis nicht machbar", so der Landrat. Allein im vergangenen Jahr erhielten 26 gemeinnützige Projekte insgesamt fast 220000 Euro.
Der Landrat sprach auch darüber, dass 2018 langjährige Vorhaben abgeschlossen wurden. Er erinnerte u.a. an den Tag der offenen Tür im neu gestalteten Feuerwehrtechnischen Zen-trum in der Erich-Weinert-Straße, an den Tag der Bundeswehr im Fliegerhorst Holzdorf, an den Kreisfeuerwehrtag in Meuro, an die Übergabe des neuen Ausbildungszentrums Brand- und Katastrophenschutz durch die SKW Stickstoffwerke Piesteritz.
Der Landrat ging auch auf die ungewöhnliche Wetterlage im vergangenen Jahr ein. „Vor allem bleibt die Trockenheit und Hitze auf Rekordniveau in Erinnerung, die den jeweils zuständigen kommunalen Bereichen einiges abverlangt hat", so Jürgen Dannenberg.
300 Einsätze, ausschließlich zur Bekämpfung von Wald- und Flächenbränden, hatten die Feuerwehren und Hilfsorganisationen zu bewältigen.
„Allen an den Einsätzen Beteiligten gilt mein herzlicher Dank. Darin möchte ich auch die Arbeitgeber der fast ausschließlich ehrenamtlichen Helfer einschließen", sagte der Landrat.
 

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