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Supersonntag > Quedlinburg > Innenminister tagen in Quedlinburg >
Michael Randhahn Michael Randhahn
aktualisiert am 06.06.2018 um 17:14:08

Innenminister tagen in Quedlinburg

Holger Stahlknecht, Karl-Albert Grewe und OB Frank Ruch (v.re.) zeigen, welche Zufahrten zur Innenminister-Konferenz  in Quedlinburg gesperrt sind. 	Holger Stahlknecht, Karl-Albert Grewe und OB Frank Ruch (v.re.) zeigen, welche Zufahrten zur Innenminister-Konferenz in Quedlinburg gesperrt sind.
Foto: and
Quedlinburg (and). Die Welterbestadt Quedlinburg zählt ab heute zu den sichersten Städten Europas. Davon ist jedenfalls Holger Stahlknecht überzeugt. Das Prädikat vergab Sachsen-Anhalts Innenminister am Mittwoch vor Journalisten in Quedlinburg - exakt eine Woche bevor in der Welterbestadt die Innenminister und -senatoren der Länder zu ihrer Frühjahrssitzung zusammenkommen. Für deren Sicherheit sind an allen drei Tagen rund 1000 Sicherheitskräfte und Polizisten vor Ort. Abschließende Fragen zu Organisation und Sicherheit sind geklärt, bestätigte auch Frank Ruch. Die am 6. Juni beginnende Frühjahrssitzung der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder (IMK) sei für Quedlinburg eine hohe Auszeichnung und ein herausragendes Ereignis. Das hatte der Oberbürgermeister zuvor betont und erklärt: „Wir wollen sie von Quedlinburg begeistern, damit sie im Festjahr gerne wiederkommen". Und Minister Stahlknecht ergänzt voller Stolz: „Ich werde meinen Ministerkollegen in Quedlinburg zeigen, wie schön Sachsen-Anhalt ist".

Dafür bleibt vom 6. bis 8. Juni immer wieder Zeit, selbst wenn das Protokoll einen straffen Zeitplan vorsieht. Zum Rahmenprogramm ge-hören am Mittwoch der Eröffnungsempfang mit Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff im Brühlhotel, der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt, ein Besuch und Konzert in der Stiftskirche St. Servatius, eine Fahrt mit der Quedlinburger Bimmelbahn oder das große besondere Abendessen mit regionalen Spezialitäten aus allen Bundesländern. Sachsen-Anhalt sei da mit Altmärker Hochzeitssuppe und ma-rinierter Harzer Bachforelle vertreten, freut sich Holger Stahlknecht.

Tagungsort der 200 Teilnehmer aus allen Bundesländern ist das Palais Salfeld am Kornmarkt. In das Ratssitzungszimmer im Quedlinburger Rathaus ziehen sich die Minister am Donnerstag zum Kamingespräch zurück. Als ständiger Gast nimmt Bundesinnenminister Horst Seehofer an den Sitzungen teil. Er besitzt wie alle Mitglieder des Gremiums ein Rede- und Antragsrecht, jedoch hat er kein Stimmrecht. Als Gast wird auch ex-Innenminister Thomas de Maizière in Quedlinburg erwartet. Zentrale Themen der IMK sind die Kriminalitäts- sowie Cyberkriminalitätsbekämpfung und der gemeinsame Kampf gegen den Terrorismus. „Die innere Sicherheit ist eines der höchsten Güter und der grundlegende Anspruch der Bürgerinnen und Bürger gegenüber dem Staat. Kontrollierte Zu-wanderung und konsequente Rückführungen abgelehnter Asylbewerber sind ebenfalls Punkte, die im Mittelpunkt der Beratungen stehen", so der CDU-Minister, der in diesem Jahr den Vorsitz der Innenministerkonferenz innehat. Weitere Themen seien laut Stahlknecht die zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamte und die so genannten Ankerzentren.

Über Quedlinburg gilt eine Luftverbotszone. Auch wenn es „so wenig Einschränkungen wie möglich" geben soll, müssen Anwohner und Gäste der Stadt an allen drei Tagen mit Straßensperrungen und sogar Sperrungen in den Fußgängerzonen leben, wenn etwa die Minister am Donnerstag nachmittag zur Stiftskirche gehen.

Durch die Tagung kann es im Bereich des Rathauses und der Schlossbergs zu Einschränkungen kommen. Auf dem Markt stehen die Übertragungswagen von Funk und Fernsehen. Für Medienvertreter steht an beiden Tagen ein mit WLAN ausgestatteter Arbeitsraum im Palais Salfeldt zur Verfügung. „ Quedlinburg wird für drei Tage der mediale Mittelpunkt der Bundesrepublik", so Minister Stahlknecht.

Am 7. Juni ist die Begehung des Schlossberges Quedlinburg einschließlich des Museums und der Stiftskirche St. Servatii für die Öffentlichkeit ganztägig nicht möglich. Dies betrifft auch das Rathaus. „Es ist am 7. und 8. Juni ganztägig für die Öffentlichkeit geschlossen", so Oberbürgermeister Frank Ruch.

„Die Verwaltungsbereiche der Stadtverwaltung Quedlinburg mit Dienstsitz im Rathaus (die Sachgebiete Steuern und Stadtkasse, das Standesamt, der Bereich Öffentlichkeitsarbeit, das Büro des Oberbürgermeisters, das Büro des Stadtrates, der Beauftragte für Wirtschaftsförderung, das Fundbüro, das Sachgebiet Versicherungen, das Personalbüro und das Team Liegenschaften) bleiben an diesen beiden Tagen geschlossen. Allen anderen Bereich der Stadtverwaltung, in den Dienstgebäuden im Grünhagenhaus, Markt 2 (Einwohnermeldestelle, Sachgebiet Kindertagesstätten, Schulen und Wohngeld, Allgemeine Gefahrenabwehr, Sachgebiet Straßenverkehr und Sondernutzung sowie das Sachgebiet Jugend, Kultur, Sport und Kinder) und in der Halberstädter Straße 45/46 (der Fachbereich Bauen und Stadtentwicklung sowie das historische Magazin und Archiv ) sowie der Bauhof im Badeborner Weg 9 sind zu den Sprechzeiten zu erreichen", informiert die Stadtverwaltung in einer Mitteilung und dankt für das Verständnis.

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