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Cord Gebert Cord Gebert
aktualisiert am 18.02.2019 um 08:43:56

Rund um den Burgenlandkreis: Folge 7 - Klein- und Großgörschen

In unserer Serie rund um den Burgenlandkreis entdecken wir heute gemeinsam die Orte Klein- und Großgörschen.
Kleingörschen/Großgörschen (cg).
Großgörschen ist, wie der Name schon sagt, quasi der große Bruder von Kleingörschen. Das kleinere Dörfchen besticht durch eine ruhige Idylle. Neben dem Spielplatz und dem Dorfteich findet man hier vor allem eines: Ruhe. Im Zuge der der ersten Kreisreform in der DDR wurde Kleingörschen am 1. Juli 1950 in Großgörschen eingemeindet.

Der große Bruder
Großgörschen hat (zusammen mit Kleingörschen, Rahna und Kaja) rund 820 Einwohner. Am Ortseingang steht das gewaltige Scharnhorst-Denkmal. Dieses Denkmal wurde zur Hundertjahrfeier der Schlacht bei Großgörschen errichtet. Die Schlacht war nach der katastrophalen Niederlage Napoleons im Russlandfeldzug 1812 die erste Schlacht der Befreiungskriege und fand am 2. Mai 1813 auf den Ebenen bei Lützen statt. Zwei Steinbänke am Denkmalplatz zeigen Scharnhorsts Motto: „Ziel erkannt – Kräfte gespannt“.

Unweit des Denkmals steht der Schinkel-Tabernakel von Großgörschen. Er gehört zu einem Netzwerk von Denkmälern für die Gefallenen der Befreiungskriege, die der König Friedrich Wilhelm III. stiftete. Das Denkmal für die siegreichen Schlachten gegen Napoleon wurde in Form eines gotischen Tabernakels 1817–18 durch die Königlich Preußische Eisengießerei gestaltet. Es ist zirka sechs Meter hoch und 3,5 Tonnen schwer. Bekrönt wird es von einem Eisernen Kreuz, dessen Gestaltung, z. B. als Orden, auch auf Karl Friedrich Schinkel zurückgeht.

Sehenswert ist das außerdem das Dorfmuseum. Dort ist unter anderem ein Diorama mit einer Miniatur der Schlacht bei Großgörschen zu sehen.

Von dem Monarchenhügel im Süden des Ortes haben der Zar Alexander I. und der preußische König Friedrich Wilhelm III. diese Schlacht beobachtet.

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