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Stephan Woithe Stephan Woithe
aktualisiert am 09.03.2017 um 10:06:27

Lange Freude am Lieblingsoutfit haben: Kleidung und Accessoires richtig pflegen

Damit Klamotten, Schuhe und Handtaschen schön bleiben, müssen sie sorgfältig gepflegt werden. Damit Klamotten, Schuhe und Handtaschen schön bleiben, müssen sie sorgfältig gepflegt werden.
Foto: fotolia.com © luanateutzi (#95138202) Galerie (1 Bild)
Egal, ob das geblümelte Sommerkleid, der selbstgestrickte, warme Wollpulli, die teuren Lederschuhe oder die bunte Handtasche: Jeder von uns hat das eine oder andere Lieblingsstück, das er besonders gerne trägt – etwa zu speziellen Anlässen oder als Hingucker zu den verschiedensten Outfits. Umso größer ist die Enttäuschung, wenn das Lieblingsteil irgendwann verwaschen ist oder gar kaputt geht. Um möglichst lange Freude am Lieblingsoutfit zu haben, sollten einige Tipps befolgt werden, um sowohl Kleidung als auch Accessoires richtig zu pflegen.
 
„Eine Frau in guten Schuhen ist niemals hässlich!“ (Coco Chanel)

 
Kein anderes Kleidungsstück wird so beansprucht wie unsere Schuhe: Auf ihnen gehen wir den ganzen Tag durch die Gegend, und sie sind zahlreichen Straßen- und Wetterverhältnissen ausgesetzt. Egal, ob Regen, Schotterweg oder Matsch, das Schuhwerk hat teilweise ganz schön zu leiden. Umso wichtiger ist es, die Fußbekleidung sorgfältig zu pflegen. Doch bei den ganzen Pflegeprodukten und Imprägniersprays ist es nicht immer so einfach, den Überblick zu behalten. Grundsätzlich sollten bei der Schuhpflege die folgenden fünf Punkte berücksichtigt werden:
  • Sohlen und Absätze: Nichts ist ärgerlicher, als abgelaufene Schuhsohlen oder gar abgebrochene Absätze. Daher sollten diese immer im Auge behalten werden. Sind sie abgelaufen, sollten sie zum Schuster gebracht werden. Das kostet zwar teilweise eine beachtliche Summe, danach sind die Sohlen und Absätze jedoch wieder wie neu.
  • Schutz vor Nässe: Längst nicht alle Schuhe sind wasserdicht. Um das Schuhwerk vor Nässe zu schützen, sollten sie mit einem Imprägnierspray besprüht werden. Wer doch mal nasse Füße bekommt, kann mit zusammengeknülltem Zeitungspapier die Feuchtigkeit im Schuh aufnehmen. Auch Trockensäckchen sind hierbei eine große Hilfe. Achtung: Feuchte Lederschuhe sollten nicht auf die Heizung gestellt werden, da Hitze das Leder austrocknet.
  • Regelmäßige Reinigung: Bei Matsch oder Schmutz hilft es, die Schuhe regelmäßig mit einem feuchten Tuch abzuwischen oder mit einer speziellen Bürste zu reinigen. Bei Raulederschuhen kann trockener Schmutz beispielsweise vorsichtig ausgebürstet werden. Schnee- oder Schweißränder können mit Wasser entfernt werden. Sind sie bereits eingetrocknet, hilft Petroleum. Fettflecke können mit Reinigungsbenzin entfernt werden. Sehr ärgerlich ist es auch, wenn Kaugummi an der Schuhsohle klebt. Ein Trick: Wer die Schuhe kurz einfriert, kann Kaugummi danach ganz leicht entfernen.
  • Schuh ist nicht gleich Schuh: Nicht jeder Schuh sollte mit den gleichen Pflegeprodukten behandelt werden! Lederschuhe sind besonders empfindlich und sollten bereits vor dem ersten Tragen imprägniert werden. Zudem sollten die gesäuberten Schuhe mit einem entsprechenden Pflegemittel gepflegt werden. Bei Glattleder etwa empfiehlt sich Schuhcreme. Bei Lackleder sollte eine spezielle Lackledercreme verwendet werden. Schutz vor Rissen bietet ein spezielles Lacklederöl. Noch anders sieht es bei Rauleder wie Wildleder oder Veloursleder aus. Dieses ist sehr anfällig für Wasserflecken. Ein fettfreies Raulederspray oder Schaum lassen die Schuhe wieder wie neu aussehen. Textilschuhe nehmen Straßenschmutz sehr schnell auf. Ein Textilspray kann Abhilfe schaffen. Seifenlauge und klares Wasser helfen, Schmutz von Textilschuhen zu entfernen. Bei Synthetikschuhen sollten spezielle Pflegemittel für synthetische Materialien verwendet werden. Bei schmutzigen Synthetikschuhen kann Scheuermilch helfen.
  • Richtig lagern: Schuhe sollten immer an einem trockenen Ort gelagert werden. Damit sie sich nicht eindrücken oder verformen, sollten Schuhformer oder festes Papier verwendet werden. Der Schuhspanner hilft auch, Gehfalten zu glätten. Er sollte allerdings nur in der passenden Größe verwendet werden. Am besten ist es übrigens, jedes Schuhpaar in einem einzelnen Karton aufzubewahren.

Handtaschen – Das beliebteste Accessoire einer jeden Frau
 
Handtaschen sind oft ein wichtiges Accessoire, das unser Outfit erst komplett macht. Doch auch sie sind im Alltag einer hohen Belastung ausgesetzt: Sie sind meistens nicht vor Regen und anderen Witterungsverhältnissen geschützt und müssen häufig einiges an Gewicht tragen. Gerade, wer sich eine Luxus-Handtasche von Gucci oder Prada geleistet hat, möchte diese möglichst lange nutzen können. Daher sollten wir auch unsere Handtaschen bestmöglich behandeln und sorgfältig pflegen.
 
Als Schutz vor Nässe und Schmutz kann auch bei Taschen ein Imprägnierspray helfen. Lederhandtaschen brauchen darüber hinaus besonders viel Pflege und Fett, da das Leder sonst austrocknet und brüchig wird. Lederfett ist hierbei eine große Hilfe. Es kommt jedoch wie bei den Schuhen auch darauf an, um welche Lederart es sich handelt:
  • Lackleder: Lackleder ist recht unempfindlich gegenüber Schmutz und daher besonders pflegeleicht. Bei einer solchen Handtasche reicht es aus, ab und zu mit einem feuchten Lappen darüber zu wischen. Von öl- oder fetthaltigen Lacklederprodukten ist dagegen abzuraten.
  • Glattleder: Eine spezielle Pflegecreme oder -milch schützt Glattleder-Taschen vor dem Austrocknen und Ausbleichen. Aber auch Vaseline oder eine Rapsöl-Bienenwachsmischung helfen der Tasche, noch lange gut auszusehen.
  • Rauleder: Rauleder ist ziemlich schmutzempfindlich. Ein Imprägnierspray kann hier jedoch erste Abhilfe schaffen. Mit einer Lederbürste können trockene Schmutzreste ganz einfach entfernt werden. Rauleder darf jedoch nie mit Wasser gereinigt werden.

Hat die Tasche doch mal Flecken abbekommen, können ein paar weitere Pflegetipps helfen. Gegen Gerüche hilft beispielsweise ein Tütchen mit Backpulver. Lebensmittelflecken wird mit Kreide der Garaus gemacht, gegen Wasserflecken hilft eine Wasser-Essig-Mischung. Öl- und Fettflecken werden mit Mais- oder Kartoffelstärke aufgesaugt.

Damit die Taschen sich im Schrank nicht verformen oder durch das Knicken hässliche Falten bekommen, sollten sie, so wie die Schuhe, mit Papier ausgestopft werden. In einem Schutzbeutel sind sie im Kleiderschrank auch vor Motten, UV-Licht und Staub sicher.

Kleidung: So bleiben die Klamotten wie neu
 
Auch unsere Lieblingsklamotten haben es nicht immer leicht. Da sie häufig getragen werden, werden sie auch sehr oft gewaschen und verlieren dabei schnell ihre Farbe und Qualität. Auch Schweiß kann der Kleidung schaden. Doch mit ein paar Tipps können auch die Lieblingskleidungsstücke schonend gepflegt werden.
  • Richtig lagern: So wie bei Schuhen und Taschen kommt es auch bei der Kleidung auf die richtige Lagerung an. Erste Voraussetzung: Vor dem Wegräumen von Sommer- oder Winterklamotten sollten diese gewaschen werden, damit sie nicht muffig riechen und Motten zum Opfer fallen. Gerade Lebensmittel-, Schweiß- und Hautpartikel ziehen die Motten magisch an. Tipp: Mottenschutz wie Lavendelsäckchen hält die Motten fern und riecht darüber hinaus auch noch gut. Gelagert werden sollte die Kleidung übrigens an einem trockenen und kühlen, sonnengeschützten Ort. Mäntel und Jacken sollten in Kleiderhüllen aufgehängt werden. Achtung: Handelt es sich um empfindliche Materialien wie beispielsweise Kaschmir oder Seide, sollte die Kleidung nicht zu eng eingepackt werden, weil sie sonst stark knittert.
  • Das richtige Waschmittel: Beim Waschmittel kommt es längst nicht nur auf den Preis oder den Duft an. So sollte Vollwaschmittel nur für weiße Sachen verwendet werden, während dunkle Stoffe lieber mit Feinwaschmittel gewaschen werden sollten, damit sie nicht ausbleichen. Sinnvoll kann es auch sein, die Kleidung nicht zu häufig zu waschen. Oft hilft es schon, sie etwas auszulüften. Achtung: Weichspüler sollte bei Gore-tex oder Sympatex-Stoffen nicht verwendet werden, da er deren Funktion beeinträchtigt.
  • Empfindliche Kleidung schonend waschen und pflegen: Zarte Stoffe wie Seide oder Kaschmir sollten grundsätzlich nur auf links gewaschen werden. Zudem darf die Maschine hierbei nicht überladen werden, damit die leichten Stoffe in der Waschlauge schwimmen können. Zarte Stoffe wie beispielsweise Unterwäsche und Bügel-BHs gehören während der Wäsche in ein Wäschesäckchen. Kleidung aus Strick und Wolle sollte nach dem Waschen nur liegend trocknen. Auch im Kleiderschrank sollten diese liegend gelagert werden. Bilden sich Wollmäuse an den Reibungsstellen, können sie mit einem speziellen Rasierer entfernt werden.
  • Flecken richtig entfernen: Egal, ob Lebensmittel- oder Grasflecken – Flecken auf der Kleidung sollten so schnell wie möglich entfernt werden. Dabei muss jedoch nicht immer gleich zum Fleckenentferner gegriffen werden. Auch Hausmittel können Abhilfe schaffen. Bei Rotweinflecken beispielsweise ist Salz ein guter Alltagshelfer. So wie bei den Schuhen können auch Klamotten, die mit Kaugummi verklebt sind, kurz ins Gefrierfach gelegt werden – das Entfernen des Kaugummis ist anschließend kein Problem mehr.

Fazit
 
Die richtige Reinigung, das richtige Pflegemittel für das jeweilige Material, die richtige Lagerung: Schuhe, Handtaschen und Kleidung richtig zu pflegen, kann zwar sehr zeitaufwändig sein, ermöglicht es den Besitzern jedoch, länger Freude daran zu haben. Neben den allgemeinen Pflegetipps kann es auch helfen, die Schuhe und Handtasche häufiger zu wechseln, damit das Lieblingsstück auch mal geschont wird. So könnten die Lieblingsklamotten beispielsweise nur zu ganz besonderen Anlässen getragen werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich aber auch das ein oder andere Kleidungsstück zweimal kaufen. Sieht das eine nicht mehr ganz so schön aus, kann immer noch das andere getragen werden.
 
 

 

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