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Stephan Woithe Stephan Woithe
aktualisiert am 20.02.2017 um 15:35:32

Tipps zum Autokauf – Finanzieren oder bar kaufen?

Wer sich ein neues Auto anschaffen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten bei der Bezahlung und Finanzierung. Wer sich ein neues Auto anschaffen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten bei der Bezahlung und Finanzierung.
Foto: Fotolia, © industrieblick Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder)
Egal ob Gebraucht- oder Neuwagen, in vielen Fällen ist ein Auto heutzutage wichtiger Bestandteil, um die eigene Mobilität sicherzustellen. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, an den Traumwagen zu gelangen. Auch mit wenig Budget ist es machbar, ein Fahrzeug zu finanzieren. Die verschiedenen Bezahlmodelle haben jeweils ganz eigene Vor- und Nachteile.

Ratenzahlung, Leasing über die Autobank oder direkt bar bezahlen? Je nach Fahrzeug und individueller finanzieller Situation bieten sich unterschiedliche Varianten für den Autokauf an. Auch Personen mit wenig Eigenkapital können so an ihren Traumwagen gelangen. Allerdings müssen dabei die jeweiligen Besonderheiten beachtet werden. Laufzeitlänge, Ratenhöhe oder die Höhe der Abschlussrate bestimmen bei einer Finanzierung, wie teuer das Auto am Ende wird. Mit etwas Verhandlungsgeschick kann möglicherweise noch von günstigen Extras profitiert werden.   
 
Barzahlung – kurz und knapp

Wer genügend Geld auf die Seite gelegt hat, sollte sich überlegen, das Auto direkt bar zu bezahlen. So können in der Regel die größten Rabatten in Anspruch genommen werden. Mit der gut gefüllten Brieftasche ist der interessierte Autokäufer in einer guten Position, mit dem Anbieter zu verhandeln. Denn dieser hat bei einer Barzahlung das geringste Risiko. Der Wagen ist dann bezahlt und geht direkt in den Besitz des neuen Eigentümers über – keine geplatzten Kredite, keine zeitlichen Verzögerungen.

Allein der Endpreis des Fahrzeugs ist dann im Gegensatz zum Finanzierungsmodell bereits geringer. Bis zu 20 Prozent kann bei einem Neuwagen gespart werden. Bei Gebrauchten sind rund 10 Prozent einzusparen. Für den Kunden lohnt es sich dennoch, nach weiteren Rabatten oder zusätzlichen Boni zu fragen. Ein Satz Winterreifen als kostenloses Extra, ein Navigationssystem oder die Sonderlackierung zum Nulltarif – es gibt unzählige Möglichkeiten, zum günstigen Barpreis noch zusätzlich zu sparen. Wer noch günstiger an einen Neuwagen kommen möchte, sollte sein Glück bei einem Gewinnspiel oder einer Tombola versuchen.

Beim Privatkauf bleibt ohnehin meist nur die Möglichkeit, das Auto direkt zu bezahlen. Auch der Verhandlungsspielraum ist in der Regel geringer. Da Privatpersonen beim Kaufvertrag die Gewährleistung ausdrücklich auch ausschließen können, sollte einigen Dingen besondere Beachtung geschenkt werden. Das Fahrzeug sollte sehr genau auf eventuelle Mängel untersucht werden. Grundsätzlich ist aber auch hier oft ein Preisnachlass möglich. Folgende Tipps können dabei helfen:
  • Es ist sinnvoll, sich vorher über den aktuellen Marktwert eines Gebrauchtwagens zu informieren. Dazu können beispielsweise online Preise verglichen werden.
  • Bei möglichen Mängeln können diese immer als Argument für einen Preisnachlass dienen.
  • Sympathie entscheidet: Nicht selten ist ein Rabatt auf ein freundliches Miteinander zurückzuführen. Wer dagegen drängt oder nur mäkelt, hat schlechtere Chancen.

Verschiedene Finanzierungsmethoden – Vergleichen lohnt sich

Auch wer nicht über ausreichend Bargeld verfügt, kann sich überlegen, das Wunschauto über einen Kredit zu finanzieren. Es ist ratsam, die verschiedenen Möglichkeiten im Vorfeld zu vergleichen, denn hier kann viel Geld gespart werden. Nicht nur abweichende Kosten für Verwaltung und Vertragsabwicklung, auch verschiedene Angebote der Händler unterscheiden sich zum Teil erheblich oder sind nur für einen begrenzten Zeitraum gültig.

Neben der klassischen Ratenzahlung werden in der letzten Zeit auch immer mehr alternative Finanzierungsmethoden angeboten. Vom Leasing über die Drei-Wege Finanzierung oder gleich einem ganzen Mobilitätspaket – jede eigene Form bringt Vor- aber auch Nachteile mit sich. Je nachdem wieviel Budget monatlich zur Verfügung steht oder auch ob der Wagen nach der Finanzierung behalten wird und wie eine mögliche Anschlussfinanzierung aussieht – dies alles hat großen Einfluss auf den endgültigen Gesamtpreis.

Ratenkauf oder alternative Finanzierung – Vor- und Nachteile

Der große Vorteil beim Ratenkauf: Der Wagen geht in den Besitz des Käufers über und nach Ende der Laufzeit sind sämtliche Schulden beglichen. Meist können hier außerdem sehr niedrige Ratenzinsen ausgehandelt werden. Gerade in den letzten Jahren haben sich die Autohändler mit günstigen Angeboten gegenseitig übertroffen. Allerdings sind die Raten höher als bei den Alternativen.

Wer monatlich nur über ein kleineres Budget verfügt, kann sich den Wunsch vom eigenen Wagen dann über ein Leasingangebot oder eine Ballonfinanzierung erfüllen. Bei der Drei-Wege Finanzierung bleibt dem Kunden dann bis zuletzt die Wahl, was mit dem Fahrzeug nach Ende der Vertragslaufzeit passiert:
  • Das Auto kann zurückgegeben werden.
  • Das Auto kann nach Zahlung der Schlussrate behalten werden.
  • Die Restsumme kann durch eine Anschlussfinanzierung beglichen werden.

Allerdings ist die schlussendlich bezahlte Summe für ein Fahrzeug dann höher. Durch die niedrigen Raten kann bei einer gleichen Laufzeit insgesamt ein geringerer Anteil der Gesamtsumme getilgt werden. Zudem besteht das Risiko, dass zu einer Anschlussfinanzierung höhere Zinsen gezahlt werden müssen als zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses.

Dies gilt auch für die Ballonfinanzierung. Eine hohe Schlussrate – der „Ballon“ – sorgt während der Vertragslaufzeit für niedrige Raten. Bei der Berechnung kann die Höhe der Abschlussrate gewählt werden, danach richten sich die weiteren Kreditbedingungen. Möglicherweise muss auch für den Ballon eine zusätzliche Finanzierung abgeschlossen werden. Der Wagen geht jedoch bereits bei Vertragsabschluss in den Besitz des Kreditnehmers über.

Beim Leasing hingegen bleibt das Fahrzeug komplett im Besitz des Händlers oder des entsprechenden Vertragspartners. Es wird also keinerlei Vermögen aufgebaut. Zahlungen, die im Rahmen des Leasingvertrages getätigt werden, sind sozusagen als Leihgebühr zu verstehen.

Dieses Finanzierungsmodell lohnt sich vor allem für Vielfahrer, die dann nach Ablauf des Vertrages wieder ein neues Fahrzeug leasen können. Allerdings ist auch die maximale Kilometerzahl im Vertrag festgehalten und wirkt sich auf die Höhe der monatlichen Rate aus. Wird im Vertragszeitraum mehr gefahren, kann dies dann teuer werden.  

Auch wenn das Fahrzeug nicht im eigenen Besitz ist, muss bei der Rückgabe des Wagens der Leasingnehmer für eventuelle Schäden selbst aufkommen. Neben einer höheren Anzahlungssumme kann hingegen von relativ niedrigen Monatsraten profitiert werden.
 
Das Mobilitätspaket – Die rundum-sorglos Lösung

Wer noch mehr Service sucht und auch zusätzliche Kosten wie Versicherungen oder regelmäßige Werkstatttermine nicht selbst organisieren will, kann auf ein sogenanntes Mobilitätspaket zurückgreifen. Diese Angebote sind von den entsprechenden Finanzierungspartnern noch relativ neu. Im Vertrag zur Finanzierung sind dann auch die verschiedenen Serviceleistungen mit abgedeckt. Kreditgeber wie die speziellen Autobanken konnten in diesem Bereich in der letzten Zeit einen Anstieg der Vertragsabschlüsse verzeichnen.  

Das besondere bei dieses Bezahlform: Die Laufzeiten sind häufig sehr kurz und betragen beispielsweise nur zwölf Monate. Dann kann wieder gekündigt werden. Gegenüber den längeren Laufzeiten beim Leasing kann dies ein großer Vorteil sein. Wer häufiger ein neues Auto wünscht, oder beruflich und finanziell flexibel bleiben will, ist mit einem Mobilitätspaket deshalb gut bedient.

Das Gute daran: Die monatlichen Kosten sind fix. Auch wenn unvorhergesehene Reparaturen auftauchen, werden sie vom Vertragspartner getragen. Dieser Service hat allerding auch seinen Preis. Die Raten sind dementsprechend höher als bei anderen Finanzierungsmöglichkeiten.

Autobank oder Hausbank – Kreditgeber wählen 

Wer beim Autohändler nach einem Kredit fragt, bekommt in der Regel ein Angebot eines Kooperationspartners vorgelegt. Die entsprechenden Autobanken haben sich auf die Finanzierung von Fahrzeugen spezialisiert. Je nach Marke oder Händler kommen dafür dann verschiedene Geldhäuser in Frage.

Während der Vertragslaufzeit eines Kredites wird der Fahrzeugschein bei der Bank als Sicherheit hinterlegt. Die Kreditinstitute funktionieren als sogenannte Direktbank, weil sie meist nicht über ein eigenes Filialnetz verfügen und als direkte Ansprechpartner und Vermittler die jeweiligen Vertreter der Autohändler fungieren. 

Die Autobanken haben als Spezialist für Fahrzeugfinanzierung häufig umfangreichere Zusatzangebote in ihrem Portfolio. Rund 75 Prozent der Pkw-Neuzulassungen in Deutschland werden heutzutage über ein Finanzierungsangebot abgewickelt, so eine Studie der Banken der Automobilwirtschaft. Mit den zusätzlichen Serviceleistungen versuchen die Geldhäuser, sich von anderen Anbietern abzugrenzen und dem Kunden einen Mehrwert zu bieten. 

Dennoch ist es sinnvoll, auch bei der Hausbank nach einem entsprechenden Kredit zu fragen. Da der Kunde hier meist persönlich bekannt ist, können oft günstigere Konditionen ausgehandelt werden. Bei dem anonymen Verfahren über eine Autobank ist der Spielraum zu Verhandeln meist nicht vorhanden. Zwar beschränken sich die Finanzierungsangebote hier oft auf einen einfachen Ratenkredit, doch dieser ist dann in der Regel zu weitaus günstigeren Konditionen zu bekommen als beim Weg über den Händler.

Bonität prüfen – Auf aktuelle Daten achten

Für die individuellen Konditionen spielt neben dem Kaufpreis auch die Bonität des Kreditnehmers eine große Rolle. Sie entscheidet nicht nur, ob überhaupt ein Kredit bewilligt wird, sondern beispielsweise auch über die Höhe der Zinsen. Vor einer Anfrage sollte deshalb bei der Schufa nachgefragt werden, wie es um die eigene Kreditwürdigkeit bestellt ist. Jeder Bürger hat ein Recht darauf, die Daten, die dort hinterlegt sind einzusehen.

Da alte Daten nicht immer zuverlässig aus dem Register gelöscht werden, lohnt es sich, zu überprüfen, ob die Angaben dem neuesten Stand entsprechen. Dann steht einer Verhandlung mit der Bank nichts mehr im Wege.

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