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Cord Gebert Cord Gebert
aktualisiert am 17.01.2017 um 10:40:15

Von Zeitz in die Wüste - Zeitzer plant Auslandsaufenthalt

Max Fuchs verspricht ein würdiger Botschafter für die Stadt Zeitz und die Region zu sein.   Max Fuchs verspricht ein würdiger Botschafter für die Stadt Zeitz und die Region zu sein.
Foto: privat Galerie (1 Bild)
Max Fuchs: „Die Menschen sollen sehen, dass die Deutschen und die Europäer auch anders können.“

Zeitz (red).
Max Fuchs ist 19 Jahre alt. Nach seinem erweiterten Realschulabschluss an der Sekundarschule III wechselte der Zeitzer an die Staatlich Berufsbildende Schule Wirtschaft & Verwaltung Dr. Eduard Amthor in Gera und besucht
dort derzeit noch das Berufliche Gymnasium in der 13. Klasse. „Im Juni werde ich dann endlich mein Abiturzeugnis in den Händen halten“, so der junge Mann. Sein ehrenamtlicher Einsatz gilt seit vielen Jahren der Stadt Zeitz. Seit 2011 ist er Mitglied im Zeitzer Jugendbeirat.Im Städtepartnerschaftskomitee engagiert er sich seit 2013 nachdem er am Schüleraustausch nach Prescott teilnahm. Seit Mai 2015 betreut Max Fuchs den hiesigen Behindertensportverein als Rettungsschwimmer, damit die Mitglieder die Schwimmhalle nutzen können. „Im Sommer, als ich an der Ostsee Strandwache leistete, kam mir dann der Gedanke, was ich noch zwischen Schule und Studium einschieben könnte – einen internationalen Freiwilligendienst“, erklärt der Gymnasiast.

Seitdem sind einige Monate vergangen, Bewerbungen wurden geschrieben, ein Vorstellungsgespräch in Frankfurt geführt und nun steht fest: Ab August wird Max Fuchs für ein Jahr lang einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst über Volunta, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des DRK in Hessen, im namibischen Rehoboth leisten. „Genauer gesagt werde ich Assistenzlehrer an einer High School sein“, erklärt er. „Die Frage nach dem ‚Warum?‘ ist leicht zu beantworten. Es sollte ein Jahr sein, indem ich ein neues Land mit einer fremden Kultur kennenlerne, indem ich aber gleichzeitig auch der Gesellschaft zurückgeben könnte.“ Und warum Namibia? „Zum einen ist es ein relativ sicheres afrikanisches Land. Keine großen Epidemien und kein Terror. Zum anderen ist es auch jenes Land, indem Deutschland zwischen 1904 und 1908 den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts begangen hat und noch dazu diesen bis heute nicht anerkennt. Seit zwei Jahren laufen nun Verhandlungen dazu. Ich empfinde natürlich keine persönliche Schuld, aber zumindest eine historische Verantwortung.“ Dass er in der Bildung und nicht etwa im Umweltschutz, medizinischer Versorgung oder außerschulischen Kinder- und Jugendprojekten seine Dienst leistet, liegt vor allem daran, dass er nach diesem Jahr Lehramt für Geschichte und Englisch studieren möchte.

Der Freiwilligendienst läuft über das Bundesprogramm „weltwärts“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der Bund übernimmt dabei 75 Prozent der Kosten.

Übrig bleiben 2.940 Euro. Eine Summe, die das DRK unmöglich für alle Freiwilligen alleine stemmen kann. Deshalb werden die Freiwilligen gebeten, Spenden zu sammeln. Die Kosten verteilen sich auf Unterkunft, Verpflegung, Auslandsversicherungen, internationale Reisekosten, Unterstützung an die Partnerschaftsorganisation vor Ort, das pädagogische Begleitprogramm und Seminare sowie ein monatliches Taschengeld von 100 Euro für die Freiwilligen.

Unter www.backpackerfox.blogspot.de können Sie auf dem Laufenden bleiben und mit Max Fuchs in Verbindung treten - vor, während und nach dem Freiwilligendienst.

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