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Cord Gebert Cord Gebert
aktualisiert am 17.01.2017 um 10:34:07

Braun auf weißem Grund - Das bringt viele im Burgenlandkreis in Rage: Hundehinterlassenschaften


Foto: M. Herrmann
Auf den Straßen des Burgenlandkreises stinkt es gewaltig.

BLK (mh/wm).
Anwohner des Eulengrundes in Zeitz sind empört: die Grünflächen auf ihren Privatgrundstücken werden durch Hundekot verschmutzt. „Die Hundesteuer ist nicht für Säuberungsarbeiten vorgesehen“, so ein Anwohner, der schon mehrere Vierbeiner bei ihren „Geschäften“ erwischt hat. Die Ausreden von Herrchen und Frauchen sind immer wieder abwechslungsreich: einmal ist es der vergessene Beutel, einmal die fehlende Zeit und einmal hat es Herrchen einfach nicht mitbekommen. Manchmal geht es aber auch hart auf hart und böse Worte fallen. Für Waldis Ohren ist das nichts. Doch nicht nur die braunen Hinterlassenschaften ärgern die Anwohner. Fast genauso schlimm finden sie die gelben „Markierungsarbeiten“. Ein Anwohner klärt auf: „Wenn die Hunde immer wieder auf die selbe Stelle sechen, schadet das dem Rasen und er geht kaputt.“ Besonders das Schild „Hunde verboten“ haben es Fiffi und Co. angetan. Immer wieder wird genau dort das Bein gehoben. „Wir wünschen uns einfach ein freundlicheres Miteinander und dass die Haufen nach der erfolgreichen ‚Sitzung‘ mitgenommen werden“, bittet der Anwohner.

Wo anders sieht es nicht anders aus
Auch die Bewohner von Weißenfels haben mit den kleinen und großen Häufchen zu kämpfen. Das Ordnungsamt in Weißenfels hält die Augen offen. Dennoch gibt es einige „Gassi-Strecken“, auf denen sich derartige Hinterlassenschaften finden, so zum Beispiel in Nebenstraßen in der Neustadt. „Erschaffen“ werden die „Kunstwerke“ gegenwärtig noch im Schutz der Dunkelheit.  Einsicht ist oft vorhanden, aber das war es auch schon. „Wozu zahlen wir so hohe Hundesteuern? Soll die Stadt auch für Hunde etwas tun“, so die Halterin eines Vierbeiners.

Wer den Kot seines Hundes nicht beseitigt, wird mit einem Verwarnungsgeld, im Wiederholungsfall mit einem Bußgeld bestraft.

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