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Supersonntag > Zeitz > In 16 Jahren zu überregionaler Bedeutung >
Heidi Laber Heidi Laber
aktualisiert am 28.01.2014 um 10:43:10

In 16 Jahren zu überregionaler Bedeutung

Die begehrte Trophäe - der Die begehrte Trophäe - der "Zeitzer Michael"
Foto: S. Nicolai
In wenigen Tagen steht der neue Preisträger des
„Zeitzer Michael“ fest.


Zeitz (hl). Einer der von Anfang an den „Zeitzer Michael“ begleitete und koordinierte ist Michael Gottschlich vom Zeitzer Pakt für Arbeit.
Der Super Sonntag sprach mit ihm vor der diesjährigen Preisverleihung.
Super Sonntag: Im Jahr 1999 war die Verleihung des „Zeitzer Michael“ dem Wochenspiegel eine kurze Meldung wert. Gab es besondere Umstände, welche diese Auszeichnung sogar in den Fokus der Landesregierung rückte?
Michael Gottschlich: Als der „Pakt für Arbeit Zeitz“ im Jahre 1998 erstmals den „Zeitzer Michael“- Existenzgründerpreis der Stadt Zeitz ausgeschrieben hatte, haben sich sage und schreibe acht Firmen um den Hauptpreis und zwei Sonderpreise beworben.
Schon 3 Jahre später haben sich fast 40 Firmen und Unternehmen um den begehrten Pokal beworben. Der Zeitzer Michael ist zu einer Institution in und um Zeitz geworden.
In den folgenden Jahren folgten der Einladung zur Festveranstaltung neben zahlreichen Ministern und Staatssekretären sogar dreimal der Ministerpräsident unseres Bundeslandes. Dies unterstreicht die enorme Bedeutung dieser Veranstaltung.
Super Sonntag: Hat sich in 16 Jahren das Profil der Branchen, aus denen sich Jungunternehmer bewerben verändert?
Michael Gottschlich: Eigentlich nicht. Das Spektrum der Bewerber geht vom produzierenden Bereich über klassische Handwerksbetriebe bis zum Dienstleister, vom Sport- und Kulturanbieter bis zum Winzer. Der Anteil von Existenzgründerinnen und Existenzgründern ist über die Jahre gesehen auch in etwa gleich. Wichtig sind uns natürlich auch die geschaffenen Arbeitsplätze. So gibt es unter den Bewerberinnen und Bewerbern klassische 1-Frau / -Mann-Betriebe bis zu 30 Beschäftigte und Auszubildende im Unternehmen.
Super Sonntag: Kann die Beschäftigungsinitiative „Pakt für Arbeit“ den jungen Unternehmen auch über diese Preisverleihung hinaus helfen?
Michael Gottschlich: Natürlich. Nicht nur, dass aus Sponsoren und Preisträgern kleine Partnerschaften entstanden sind, hat der Pakt wesentlich dazu beigetragen, dass das Land Sachsen-Anhalt den Fördertopf „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ aufgelegt hat. Durch dieses Projekt wurden allein unter der Federführung des Paktes fast 50 Unternehmen in der Region finanziell unterstützt. Im Ergebnis sind dadurch über 300 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden.
Dann gibt es noch den Beratertag für Existenzgründer des Paktes, der im Jahr 2013 in den ersten Zeitzer Unternehmertag mündete.
Super Sonntag: Welches war die kurioseste Bewerbung in all den Jahren und haben Sie selbst Ideen, welche Art von Unternehmen in der Region erfolgreich sein könnte?
Michael Gottschlich: Kuriose Bewerbungen. Na ja, was ist kurios? Viele Sachen, die uns kurios erscheinen, sind notwendig, vielleicht in der heutigen hochentwickelten Gesellschaft, nicht mehr so häufig. Ich denke da an Besamer und Tierfriedhof.
Auf den zweiten Teil der Frage – alle Unternehmensarten können erfolgreich sein. Der Markt muss genau analysiert werden, das Konzept und das Produkt müssen stimmen, und wenn man dann noch bereit ist, Unternehmer zu sein, dann sollte es klappen.
Super Sonntag: Wer hat die schlichte aber sehr elegante Trophäe des „Zeitzer Michael“ entworfen?
Michael Gottschlich: Die schlichte aber sehr elegante Trophäe des „Zeitzer Michael“ hat der Zeitzer Grafiker Peter Schröter entworfen. Hergestellt und beschriftet wird sie jedes Jahr von Matthias Enzmann.

Wir danken Michael Gottschlich für das Gespräch, auch wenn er uns den diesjährigen Preisträger nicht verraten wollte. Es bleibt spannend bis zum kommenden Donnerstag.

 

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