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Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 05.04.2019 um 16:07:49

Wertvolle Marien-Exponate aus der Schweiz

Die Plastik „Maria mit Kind“ stammt aus der Sammlung Emil Bührle. v.l.: Dr. Stefan Rhein (Direktor Stiftung Luthergedenkstätten), Dr. Reiner Haseloff (Ministerpräsident) und Dr. Katja Schneider (Kuratorin) Die Plastik „Maria mit Kind“ stammt aus der Sammlung Emil Bührle. v.l.: Dr. Stefan Rhein (Direktor Stiftung Luthergedenkstätten), Dr. Reiner Haseloff (Ministerpräsident) und Dr. Katja Schneider (Kuratorin)
Foto: Luthergedenkstätten
Die neue Sonderausstellung der Stiftung Luthergedenkstätten „Verehrt. Geliebt. Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen" öffnet am 13. April

Wittenberg (red/aw). Von insgesamt 24 gotischen Skulpturen, die zum Bestand der Sammlung von Emil Bührl gehören, werden elf Madonnenfiguren ab dem 13. April in der Ausstellung „Verehrt. Geliebt. Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen" der Stiftung Luthergedenkstätten im Augusteum in Wittenberg zu sehen sein.
Die Skulpturen sind in dieser Fülle und Geschlossenheit noch nie außerhalb Zürichs gezeigt worden und gehören in ihrer Gesamtheit zu den Höhepunkten der Marien-Ausstellung.

Ministerpräsident Reiner Haseloff nahm am Montag die Marien-Exponate in Empfang. „Nach dem großen Erfolg des Reformationsjubiläums 2017 ist diese Sonderausstellung ein neuer attraktiver Anlass für ein Besuch Wittenbergs. Sie präsentiert ein bislang unbekanntes Thema und ist spannend, gerade auch für katholische und ökumenische Besucher", er-wähnt er.

„Die Sonderausstellung zeigt erstmals, dass die Lutherstadt Wittenberg im späten Mittelalter eine Marienstadt war, mit der Stadtkirche St. Marien, mit der Schlosskirche als dem geistlichen Mittelpunkt des glühenden Marienverehrers Friedrich des Weisen und dem Marienwallfahrtsort Apollensberg", verspricht sich der Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten Dr. Stefan Rhein dadurch einen neuen Blick auf Wittenberg.

Sammlung Emil Bührle

Der Industrielle Emil Bührle (1890–1956) studierte in seiner Jugend Kunstgeschichte in Freiburg im Breisgau. In Vorlesungen des Kunsthistorikers Wilhelm Vöge, der viele Jahre die Skulpturensammlung der Berliner Museen leitete, war seine Begeisterung für die Plastik des Mittelalters geweckt worden. Im badischen Pforzheim aufgewachsen, war Bührle katholisch erzogen worden und fühlte sich auch von der spirituellen Wirkung der mittelalterlichen Bildwerke angezogen. Nach seiner Niederlassung in der Schweiz begann er, eine Gemäldesammlung aufzubauen, zu der bald auch eine große Skulpturensammlung gehörte. Mit ihr verfolgte Bührle das Ziel, „einen wichtigen Ausschnitt der hohen Bildhauerkunst des 15. Jahrhunderts zu erfassen". Neben den teilweise weltberühmten Werken der Impressionisten blieb der Skulpturenbestand aber ein etwas isolierter Teil der Sammlung und war meist im Depot untergebracht. Wenn auch in einzelnen Werken ab 1960 im Museum der Stiftung und im Kunsthaus Zürich ausgestellt, führten Emil Bührles Skulpturen ein eher unbeachtetes Dasein und wurden bislang wissenschaftlich nur ansatzweise erschlossen.
Unter den in Wittenberg ausgestellten Skulpturen befinden sich stehende Figuren der Gottesmutter mit Kind, thronende Madonnen und Vesperbilder (Beweinung Christi) – sie stammen aus den verschiedensten Regionen, aus Thüringen, Bayern, Schwaben und Süddeutschland, Tirol und Österreich oder vom Mittelrhein. Aus Ulm sind mehrere Beispiele vertreten, darunter eine eindrucksvolle Stehende Gottesmutter aus der Zeit um 1470, die in der Nachfolge des Bildschnitzers Hans Multscher entstand.

Die Ausstellung läuft bis zum 18. August. Zu sehen ist sie im Augusteum täglich von 9 bis 18 Uhr, donnerstags von 9 bis 20 Uhr.
 

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