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Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 23.01.2019 um 15:45:04

20. Wittenberger Sportgala

Durch die Veranstaltung führte RTL-Moderator Andreas von Thien. Ehrengast  Claudia Pechstein zeigt Emotionen. Durch die Veranstaltung führte RTL-Moderator Andreas von Thien. Ehrengast Claudia Pechstein zeigt Emotionen.
Foto: Frank Henze
Die 20. Sportgala fand am vergangenen Wochenende erstmals im Stadthaus in Wittenberg statt. Durch die Veranstaltung führte RTL-Moderator Andreas von Thien. Ihm zur Seite stand die Elbenixe Alexandra Ott.

Wittenberg (fh). Nach einer Filmaufführung „20 Jahre Sportgala", die musikalisch begleitet wurde von Annemarie Krüger und Sarah Varga, beide sind Schülerinnen des Lucas-Cranach-Gymnasiums in Wittenberg, übernahm Andreas von Thien die Moderation.
In diesem Jahr sind die Organisatoren der Sportgala, der Kreissportbund Wittenberg, einen neuen Weg gegangen. Fand die Gala in den vergangenen zwölf Jahren im Autohaus Moll statt, wurde sie nun zum ersten Mal im Stadthaus durchgeführt.
Vor den Auszeichnungen der Sportler, Sportlerinnen und Mannschaften gab es ein Dankeschön an die beiden Geschäftsführerinnen des Autohauses Moll, Kerstin Schönemann und Susann Moll-Becker. „Für uns war die Sportgala immer etwas Besonderes. Es ist mir ein Herzenswunsch, mich bei René Stepputtis rückwirkend für dessen Organisation zu bedanken", meinte Kerstin Schönemann.
Der erste Höhepunkt der Sportgala war die Verleihung des „Wittenberger Sportrings". Alle Nominierten wurden auf die Bühne gebeten. Den „Sport-ring" bekam in diesem Jahr Bärbel Färber vom SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz. Etwas sprachlos und sichtlich gerührt nahm die erfolgreiche Trainerin und Sportlerin die Auszeichnung entgegen. „Ich bin überrascht. Es ist mir etwas peinlich hier zu stehen. Alle anderen hier hätten es genauso verdient", sagte Bärbel Färber.

Der KSB lädt zu jeder Sportgala auch einen Ehrengast ein. In diesem Jahr war es Claudia Pechstein. Sportler und Sportlerinnen sowie Gäste der Sportgala standen auf und klatschten minutenlang Beifall, als diese die Bühne betrat. Andreas von Thien sprach von „Gänsehautfeeling".
Mit so einem Empfang hatte wohl auch Claudia Pechstein nicht gerechnet. Ihr standen die Tränen in den Augen. Die erfolgreichste deutsche Eisschnellläuferin holte insgesamt neun olympische Medaillen. Hinter ihr liegen auch schwere Zeiten. Sie erhielt eine Sperre wegen Dopingverdachts. Nachgewiesen wurde nichts. Die Gerichte beschäftigen sich seit mehreren Jahren mit dem Fall. Claudia Pechstein will aber nach vorn sehen. Ihr Ziel seien 2022 die nächsten olympischen Spiele. Sie wäre dann die erste Frau, die achtmal bei Olympia teilnimmt. „Vorausgesetzt mein Rücken hält", sagte Pechstein. Sie überreichte dann die Preise im Nachwuchsbereich.
Den ersten Platz im „Nachwuchs Einzel" belegte die Leichtathletin vom SV Grün-Weiß Pretzsch Gesine Reiter, gefolgt von Tabea Kuhnert (Ruderclub Wittenberg) und Ernst Christian Lewerenz (SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz). Der Mix Doppelvierer AK 13 vom Ruderclub Wittenberg holte im Bereich Nachwuchs-Mannschaft die meisten Punkte. Auf den Plätzen folgten die Zschornewitzer Tanzgirls & -boys sowie die U15 Unihockeyspieler von UHC Elster.
Thoran Kehlitz, Schwimmer des SV Grün-Weiß Piesteritz, wurde bester erwachsener Einzelsportler. Auf Platz 2 kam Anna-Lisa Pobbing (Rudern, SV Turbine Zschornewitz), auf Platz 3 Stefanie Rabe (Ruderclub Wittenberg).
Die Bohlekegler aus Seyda gewannen den Mannschaftstitel. Platz 2 belegte der Mix-Doppelzweier Rudern von Turbine Zschorneweitz. Auf Platz 3 kam die 1. Herrenmannschaft des TSV Griebo. Außerdem sind 16 Übungsleiter ausgezeichnet worden.
Im Programmteil zeigten die Radsportgruppe „Cornelius" aus Süptitz sowie die Turner und Judokas des SV Grün-Weiß Piesteritz ihr Können. Nach dem offiziellen Teil der Sportgala waren sich alle Beteiligten einig, dass die Premiere im Stadthaus mehr als gelungen war. Andreas von Thien sprach von einer Klasse-Veranstaltung.
Ein besonderes Lob kam von Matthias Große, dem Lebensgefährten und Manager von Claudia Pechstein. „Macht weiter so. So eine Veranstaltung haben wir im Osten noch nie erlebt. Das war toll. Wir würden gern noch einmal nach Wittenberg kommen. Vielleicht nach Olympia". Dem stimmte Claudia Pechstein zu, während sie Autogrammwünsche erfüllte.

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