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Supersonntag > Wittenberg > Kampf gegen den Müll >
Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 10.04.2018 um 15:35:49

Kampf gegen den Müll

Das Team von der WBG beim Putzen des Elberadweges in Richtung Kleinwittenberg. (v.l.) Sandy Lück (Mieterbetreuung), Mohamed Nebo (Praktikant), Barbara Lorenz (Sekretärin) mit Enkelkind und Dirk Scheller (Vorstand) mit Tochter. Das Team von der WBG beim Putzen des Elberadweges in Richtung Kleinwittenberg. (v.l.) Sandy Lück (Mieterbetreuung), Mohamed Nebo (Praktikant), Barbara Lorenz (Sekretärin) mit Enkelkind und Dirk Scheller (Vorstand) mit Tochter.
Foto: Antje Weiß Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder)
Wittenberger Frühjahrsputz unter dem Motto „Sei kein Saubär, mach mit sauber". 200 Freiwillige haben die Stadt schick für den Frühling gemachen.

Wittenberg (aw). Nachdem die frostigen und nassen Tage vorbei waren, konnte am Freitag der Frühjahrsputz der Lutherstadt Wittenberg endlich stattfinden. Insgesamt lagen 146 Anmeldungen aus der Bürgerschaft vor. Über 200 sind gekommen und haben an knapp 20 Orten im Stadtgebiet und den Ortsteilen geputzt.

Oberbürgermeister Torsten Zugehör (parteilos) und Bürgermeister Jochen Kirchner (parteilos) gingen mit gutem Beispiel voran und räumten zusammen mit ihren Mitarbeiter das Einsatzgebiet rund um den Neumühlenweg auf. „Man hat das Gefühl, man fängt jedes Jahr bei Null an", wundert sich Zugehör über die Berge von Schnapsflaschen am Straßenrand. „Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass man seinen Müll nicht einfach in die Landschaft wirft. Doch daran hält sich leider nicht jeder", erwähnt Bürgermeister Kirchner.

Die blauen Säcke sind schnell gefüllt. In Reih und Glied stehen sie am Wegesrand und warten auf den Abtransport. „Zum Glück wurden für alle Handschuhe verteilt, denn das Anfassen ist dann doch nicht ganz so schön und ein bisschen eklig", sagen die Zwillinge Micha Timotheus und Mathis Thomas (9). Gemeinsam rollen sie einen Autoreifen aus dem Gebüsch. Sie helfen ihrer Mutter, die den Elberadweg Richtung Elbbrücke säubert. Zigarettenkippen, gefüllte Hundekotbeutel, Metallteile, Autoreifen, große und kleine Verpackungen, Flaschen, Reste von Feuerwerkskörpern, Büchsen, komplett gefüllte Plastiktüten mit Windeln und viele Tüten, wo keiner wissen will, was drin ist. Die engagierten Putzerinnen und Putzer konnten jede Menge aufsammeln. „Bei den frühlingshaften Temperaturen hat man Lust rauszugehen und mit anzupacken, um die Stadt zu putzen", sagt Dirk Scheller, der mit dem Team der WBG (Wohnungsgenossenschaft Wittenberg) auf dem Elberadweg in Richtung Kleinwittenberg unterwegs ist. „Es macht Spaß, aber leider liegt morgen schon wieder Müll da", erwähnt seine Kollegin Barbara Lorenz. „Am schlimmsten ist es unten an der Elbe, dort findet man viele Flaschen, Autoreifen und jede Menge Kleinzeug", sagt Mitarbeitern Sandy Lück.

„Ich hab ein bisschen Hoffnung, dass vielen Leuten auffällt, was wir hier tun, und sie zukünftig nichts mehr achtlos wegwerfen", schmunzelt Dirk Scheller.

Grillparty und Torwandschießen

Im Anschluss an den Frühjahrsputz waren alle fleißigen Helfer zum Grillabend auf dem Rathausplatz am Neuen Rathaus eingeladen. In diesem Jahr gab es zum ersten Mal das Torwandschießen und den Saubären als Kuscheltier zu gewinnen. Die 100 Kuscheltiere waren schnell weg. „Es hat sich auf jeden Falll gelohnt, die Stadt ist sauberer", freut sich Torsten Zugehör. Jochen Kirchner freut sich, das insbesondere der Nachwuchs mit großem Engagement dabei war.

Fotos und Videos unter: www.facebook.com/wochenspiegelwittenberg

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