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Supersonntag > Wittenberg > Gesundes Unkraut richtig zubereiten >
Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 05.01.2018 um 14:14:03

Gesundes Unkraut richtig zubereiten

Martina Barth mit den Zutaten für den Beifuß-Likör, Schafgarbe-Glühwein und der Giersch-Paste. Martina Barth mit den Zutaten für den Beifuß-Likör, Schafgarbe-Glühwein und der Giersch-Paste.
Foto: Antje Weiß
Kräuterpädagogin Martina Barth erklärt den Umgang mit Kräutern.

Ogkeln (aw). Unkraut wächst überall und wird meist unterschätzt. „Kräuter sind nicht nur schmackhafte Zutaten des täglichen Essens, sie sind außerdem wahre Vitaminbomben und dadurch gesund für Körper und Seele", sagt Kräuterpädagogin Martina Barth aus Ogkeln. Unkraut ernten könne jeder, doch nicht überall sollte man Unkraut pflücken. Die meisten, die bei Martina Barth einen Kurs etwa zur Kräuterküche für ein langes Leben oder Seminare, Vorträge und Wanderungen zu all den Schätzen, die Mutter Natur für den Gaumen und die Gesundheit bereithält, erlebt haben, gehen infiziert heim. „Das Kräutervirus ist das einzige, das gesund und nicht krank macht", schmunzelt die Expertin. Nach dem Motto „In den Kochtopf statt in den Biomüll" zeigt sie, wie geschmackvoll sich Unkräuter und Wildkräuter verkochen und kombinieren lassen. „Natur und Genuss gehören für mich zusammen. Ich gehe mit einem Korb hinaus und sammle, was die Natur gerade an Pflanzen, Blüten und Wurzeln hergibt."
Viele Rezepte zu den Eigen-kreationen entstehen bei den Kursen, die je nach Jahreszeit und Saison variieren. „Ge-nuss fängt bereits bei der Herstellung an", erwähnt sie.

Beifuß

Ein übermäßiger Verzehr von fettreichen und süßen Lebensmitteln kann zu einem unangenehmen Völlegefühl führen.
Hilfreich wäre da ein Tee oder ein Likör aus Beifuß: „Beifuß ist eine uralte Frauenheilpflanze, die schon von Hildegard von Bingen als Gesundmacher empfohlen wurde", erklärt Martina Barth. Den Körper entgiften sei das A und O für die Gesundheit, es gäbe Kräuter für jedes Wehwehchen. Martina Barth macht seit Jahren nach den Weihnachtsfeiertagen eine Beifuß-Kur. Beifuß wirkt entkrampfend, ist nervenberuhigend, wird angewendet bei Energiemangel, chronischer Müdigkeit, Kopfschmerzen, Gelenkproblemen, Verdauungsschwäche und Frauenkrankheiten. „Er wächst, wo man ihn wachsen lässt. Man verwendet ihn in der Küche frisch oder getrocknet", erwähnt Martina Barth.

Hochprozentige aus Beifuß

Zutaten: 1 Handvoll Beifuß und 1 Flasche Met Honigwein erhitzen, nicht kochen, abkühlen lassen, abseihen und abfüllen. Davon sollte man zwei- bis dreimal am Tag ein Likörglas nach den Mahlzeiten trinken, maximal 100 Milliliter am Tag. Für einen Tee werden 4 Esslöffel Beifuß mit ½ Liter kochenden Wassers überbrühen, 10 Minuten ziehen lassen und über den Tag verteilt trinken.

Schafgarbe gegen Verdauungsprobleme

Man findet Schafgarbe auf den Wiesen und am Wegesrand. Ein Teelöffel Kraut mit einer Tasse heißem Wasser überbrüht ergibt einen Tee, der zwischen den Mahlzeiten getrunken verdauungsfördernd wirkt, empfiehlt Martina Barth für die kalte Jahreszeit einen Schafgarbe Glühwein. Zutaten: 1 Handvoll Blätter, nicht die Blüte, 1 Liter Rotwein, 1 Nelke, 1 Lorbeerblatt, ½ Zimtstange und 2 unbehandelte Orangen miteinander aufkochen lassen, 10 Minuten ziehen, durchseihen und genießen. „Bei mir hilft das sofort gegen kalte Füße, Schafgarbe ist durchblutungsfördernd und krampflösend."

Giersch-Würzpaste

Aus allen Kräutern, die man jetzt noch findet, können man sich auch eine Basis-Würzpaste herstellen. Dafür püriert Martina Barth 80 g Giersch, Petersilie, Oregano, 10 g Salz und 100 ml Öl.
Die grüne Masse gibt sie in ein Schraubglas. „Wenn die Paste schön mit Öl bedeckt ist, ist sie mehrere Monate im Kühlschrank haltbar. Man kann sie als Brotaufstrich, zu Kartoffeln, für Suppen und mit Parmesan und Pinienkernen vermischt als Pesto verwenden."

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