Aktuelle Ausgabe als E-Paper


Aktuelle Ausgabe als E-Paper


E-Paper Archiv

die letzten drei Ausgaben

E-Paper Archiv E-Paper Archiv E-Paper Archiv
Supersonntag > Wittenberg > 150 Jahre Wittenberger Gewerbeverein >
Frank Henze Frank Henze
aktualisiert am 17.03.2017 um 13:05:52

150 Jahre Wittenberger Gewerbeverein

Franz Neise (Mitte) begrüßte den Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff (l.) und den Oberbürgermeister der Stadt Wittenberg Torsten Zugehör im Alten Rathaus. Franz Neise (Mitte) begrüßte den Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff (l.) und den Oberbürgermeister der Stadt Wittenberg Torsten Zugehör im Alten Rathaus.
Foto: F. Henze Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder)
Zum 150-jährigen Bestehen des Wittenberger Gewerbevereins kamen etwa 150 Gäste in das Alte Rathaus zum Gratulieren. Auch der Ehrenbürger der Lutherstadt Wittenberg Professor Wolfgang Böhmer konnte begrüßt werden. Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hielt die Festrede, Wittenbergs Oberbürgermeister Torsten Zugehör und Professor Böhmer richteten Grußworte an die Mitglieder und Gäste.

Zuvor ergriff Franz Neise, Vorsitzender des Gewerbevereins, das Wort. „Mit Freude und Dankbarkeit begehen wir dieses Jubiläum. Wir sind 150 Jahre jung. ", sagte er. Er erinnerte an die Gründung des Vereins. „Sechs Herren, Vereine waren damals reine Männersache, hatten sich am 14. März 1867 im damaligen Hohlschen Gasthof, jetzt Goldener Adler, zur Gründung zusammengefunden", so Neise. Dass er dies und in der Folge weitere interessante Aspekte aus der Vereinsgeschichte darstellen konnte, ist vor allem der akribischen Recherche von Dieter Pioch zu verdanken. Es ist eine Chronik mit erstaunlichen Eckdaten entstanden. Zwei Jahre nach der Vereinsgründung wagte der Verein sich bereits an eine Gewerbe- und Industrieausstellung, die enorme Ausmaße hatte, aber den jungen Verein fast in die Knie gezwungen hätte. 1906 zählte der Verein 180 Mitglieder, zwei Jahre später waren es bereits 247 und 1912 beachtliche 382 Mitglieder.

Heute zählt der Verein 126 Mitglieder, der jüngste Eintritt wurde am Tag der Jubiläumsveranstaltung vollzogen. Franz Neise ist aktuell der Vorsitzende des seit 1991 wieder aktiven Wittenberger Gewerbevereins, den er 2013 mit 17 Mitgliedern übernahm.

Die 90iger Jahre griff auch Professor Wolfgang Böhmer in seinem Grußwort auf. Er erinnerte daran, dass erst mit der Wende wieder die Chance bestand, als selbständiger Unternehmer frei zu agieren und sich zu verwirklichen. Dieses erfolgreiche Unternehmertum ist Grundlage für eine funktionierende Wirtschaft im Land, im Gewerbeverein finden sich viele wieder.

Der Schirmherr für das Jubiläumsjahr „150 Jahre Gewerbeverein Wittenberg", Torsten Zugehör, lobte in seiner Rede die angenehme Zusammenarbeit mit dem Verein. Ehrlich gehe man miteinander um, zügig erfolgen die Absprachen. „Der Verein ist aktiv und lässt sich viel einfallen", sagte Zugehör. Als Beispiele nannte der Oberbürgermeister die Städtepartnerschaft, den Weihnachtsmarkt, die Wittenberger Lichternacht und das Weinfest. „Ihr seid die gute Seele der Stadt. Danke und macht weiter so", betonte Zugehör.

Den Worten schloss sich auch Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff an. Er lobte die Arbeit des Vereins und fand es bemerkenswert, dass der Verein über 120 Mitglieder hat. „Wenn der Gewerbeverein nicht wäre, würden in der Stadt entscheidende Größen, wie Einkaufsmöglichkeiten, Hotels und Gaststätten fehlen", meinte Haseloff. „Bleiben sie weiter so erfolgreich, dann wird es der Stadt und auch dem Land gut gehen", so der Ministerpräsident.

In einer Sonderausstellung ist nun die Chronik des Gewerbevereins, die am Festabend erstmalig gezeigt wurde, zu sehen. Die fünf Roll-Ups stehen in den Räumen des „futurea Science Center", Markt 25 in Wittenberg. Die Sonderausstellung eröffnete kürzlich Dieter Pioch. „Es war eine tolle Arbeit, die Chronik zu erstellen und ich habe viel Neues über den Verein erfahren", sagte der 75-jährige Pioch. „Ich möchte mich auch im Namen des Vereins bei SKW Piesteritz bedanken, dass sie uns diese Räume für unsere Ausstellung zur Verfügung gestellt haben", so Pioch.

Die Ausstellung wird gezeigt bis 15. Mai. Das Science Center ist geöffnet im März von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, ab April dann täglich.

Kommentar schreiben
Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung: Schreiben Sie die untenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in das folgende Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mails und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.
 
 
Neues von Halles Lästerschwestern: Schönen Dank auch für die Blumen! Neues von Halles Lästerschwestern: Schönen Dank auch für die Blumen! Nein, auch mit pinkfarbenen Nelken kann man sich beim ersten Date in die Nesseln setzen. Denn die bedeuten in der Sprache der Sags-mit-Blumen-Wissenschaft -...
Anzeige
Sag Ja!
Die Sommerzeit beginnt! Die Sommerzeit beginnt! Viele reagieren mit Müdigkeit oder Schlafstörungen auf die Zeitumstellung. Ärzte vom Paul Gerhardt Stift geben Tipps zur Zeitumstellung ... Frühling im Gartenreich Frühling im Gartenreich Am Wochenende, das dem kalendarischen Frühlingsanfang am nächsten ist, findet das Frühlingserwachen statt. ...
Anzeige
Trauerportal