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Supersonntag > Wittenberg > Warnung vor „Königliche Reichsbank“ >
Ellen Rinke Ellen Rinke
aktualisiert am 10.11.2013 um 11:52:01

Warnung vor „Königliche Reichsbank“


Foto: Agentur
Verbraucherzentrale warnt: Unerlaubte Geschäfte!

Wittenberg (red)
. Trotz der Untersagung eines ohne Erlaubnis betriebenen Einlage- und Versicherungsgeschäftes durch die zuständige Aufsichtsbehörde sowie deren Anordnung zur Rückabwicklung dieser Geschäfte, arbeitet das sogenannte „Königreich Deutschland“ und die sogenannte „Königliche Reichsbank“ in Wittenberg unbeirrt weiter. Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt warnt ausdrücklich davor Geld zu investieren: Weder liegt eine dafür erforderliche Erlaubnis vor, noch unterliegen die eingezahlten Gelder einer Einlagensicherung.

Bereits seit längerer Zeit werden behördlichen Ermittlungen zu unerlaubten Geschäften im „Königreich Deutschland“ durchgeführt. Geändert hat sich dadurch bisher leider nichts. Selbst ein inzwischen erhobenes Zwangsgeld ignoriert der selbsternannte „König von Deutschland“, Peter Fitzek.

Ob Ordnungsamt, Staatsanwaltschaft oder die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), mehrere Behörden befassen sich mit dieser Angelegenheit schon seit längerer Zeit. Ungeachtet dessen setzt die „Königliche Reichsbank“ ihren Geschäftsbetrieb fort und sammelt mittels eines „Kapital-Überlassungsvertrages“ weiterhin Geld für das „Königreich Deutschland“ ein. Selbst am Reformationstag wurde unter den tausenden Besuchern um neue Einzahler geworben.

„Abgesehen davon, dass fraglich ist, ob und wann die Einzahler als so genannte “Kapitalüberlasser“ ihr Geld zurück bekommen, betreibt die „Königliche Reichsbank“ ohne Erlaubnis das Einlagengeschäft weiter“, sagt Sven Kretzschmar von der Abteilung Finanzdienstleistungen der Verbraucherzentrale.

Bereits mit Bescheid vom 18. Juli 2013 hat die BaFin Herrn Fitzek aufgegeben, das unerlaubte Einlagengeschäft sofort einzustellen und durch Rückzahlung der angenommenen Gelder unverzüglich abzuwickeln.

Wer sein Geld sicher und rentabel anlegen will, sollte deshalb von solchen Offerten die Finger lassen. In der Vergangenheit haben bereits viele Verbraucher durch andere unerlaubte bzw. betrügerische Angebote ihr Geld verloren.

Weitere Informationen zu sicheren Geldanlagen und der gesetzlichen Einlagensicherung erhalten Verbraucher bei der Verbraucherzentrale Sachsen- Anhalt e.V..



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