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Supersonntag > Weißenfels > Kulturhaus platzte wieder fast aus allen Nähten >
Wolf-Eike Mardas Wolf-Eike Mardas
aktualisiert am 01.02.2019 um 16:23:24

Kulturhaus platzte wieder fast aus allen Nähten

Der Abschluss: Aus Frl. Luise ist wieder Lutz Kaus-Hogen (mi.) geworden. Prächtige Kostüme bestimmen das Bild. Der Abschluss: Aus Frl. Luise ist wieder Lutz Kaus-Hogen (mi.) geworden. Prächtige Kostüme bestimmen das Bild.
Foto: W.-E. Mardas Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder)
Weißenfels (wm). Der Monat Januar ist dafür bekannt, dass er besonders lang ist - warum auch immer - und allen das Geld förmlich aus der Tasche zieht. Aber wo viel Schatten ist, da ist auch Licht! Und einer dieser Leuchttürme ist seit 21 Jahren die Veranstaltung „Zauber der Travestie - Das Original" im Kulturhaus der Stadt Weißenfels.
Am vergangenen Wochenende war es wieder einmal soweit, am Samstag 20 Uhr und am Sonntag 15 Uhr startete die schräg - schrille andere Revue mit Frl. Luise und ihrem Ensemble vor jeweils ausverkauftem Haus.
Frl. Luise - alias Lutz Kaus-Hogen - hatte neben den bekannten Künstlern neue mit in die Saalestadt gebracht. Das verlieh auch in diesem Jahr der Veranstaltung die bekannte Frische und ausgezeichnete Unterhaltung.
Zur Begrüßung plauderte und sang Leslie Anderson mit dem Publikum und sorgte für die ersten Lachsalven im Saal. Frl. Luise präsentierte sich mit einem musikalischen Mix von der Sängerin Cher und rief damit die ersten Freudentränen hervor.
Prächtige Kostüme waren zu sehen und ganz der eigenen Fan­ta­sie blieb es überlassen, ob man Mann oder Frau auf der Bühne sah - oder im Saal. Frl. Luise und Denisse Zambrana (bezeichnet sich gern als Tante aus Alicante im schönen Spanien) begaben sich wieder auf „Männer-Opfersuche" in den Saal. Selbstverständlich wurden sie fündig und holten Hans, Fred und Jens auf die Bühne, die ihre Rollen zur Belustigung der Besucher perfekt spielten. In der Pause gab es Gelegenheit, sich eine CD als Andenken zu kaufen und Fotos mit den Künstlerinnen zu machen.
Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es mit dem gewohnt spritzigen und unterhaltsamen Programm weiter. Mit „My Way" und dem Abschminken von Frl. Luise fand(en) die schrillste Nacht (Nachmittag) nach zweieinhalb Stunden ihren Abschluss. Nach dem Hinweis, dass die nächsten Shows am 26. Januar (20 Uhr) und am 27. Januar (15 Uhr) im kommenden Jahr stattfinden werden, gab es natürlich wieder Stan­ding Ova­tions. Gleich am Montag begann der Kartenvorverkauf, wobei schon wieder der Ausverkauf in Sichtweite ist - einfach ein schöner Wahnsinn....
 

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