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Supersonntag > Sangerhausen > Antigone: Premiere des antiken Klassikers am Theater Eisleben >
Nadine Rößler Nadine Rößler
aktualisiert am 12.03.2019 um 15:44:34

Antigone: Premiere des antiken Klassikers am Theater Eisleben


Foto: Theater Eisleben
Am Samstag, den 16. März 2019, 19.30 Uhr feiert das Theater Eisleben mit Sophokles‘ Tragödie „Antigone“ seine nächste Premiere auf der Großen Bühne. Das gesamte Ensemble sowie Statisten sind in der Inszenierung von Ann-Kathrin Hanss zu erleben. Das Bühnenspiel, welches von Matthias Hönig ausgestattet wurde, wird durch Livemusik von Christian Faust begleitet. 
Bei ihrer Inszenierung der „Antigone“ verzichtet die Regisseurin Ann-Kathrin Hanss auf vordergründige Aktualisierungen. Sie belässt die Geschichte in der Welt der Sagen, als Fantasy-Geschichte in einer vorchristlichen Zeit. Doch die Themenbereiche, die Sophokles in „Antigone“ anklingen lässt, sind so reichhaltig wie aktuell. Als große Überschrift für ihre Arbeit an der „Antigone“ steht für die Eisleber Inszenierung der Satz: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, Artikel 1 des Grundgesetzes. 
Eine der Besonderheiten der Inszenierung ist, dass die Chorszenen aufgebrochen und überwiegend durch Musik übernommen wurden, die Christian Faust, hauseigener Tontechniker und Musiker, für das Stück komponiert hat und live auf der Bühne singen wird.
Um den Bezug zu unserem heutigen Verständnis und unserer Gesellschaft herzustellen, hat die Regisseurin die leicht zugängliche Übersetzung von Peter Krumme verwendet sowie die heute weniger vertraute Mythologie entschlackt. Die ZuschauerInnen sollen sich auf das Bühnengeschehen konzentrieren, die Handlung verfolgen, emotional dabei sein können und Raum für seine eigenen Assoziationen haben. 

Für die ZuschauerInnen besteht zu jeder Abendvorstellung die Möglichkeit, jeweils um 19.00 Uhr bei einer Stückeinführung durch die Regisseurin und Dramaturgin Hintergrundinformationen zur Tragödie und ihrer Inszenierung zu bekommen. 
Die Tragödie „Antigone“, die im Jahr 442 v. Chr. in Athen uraufgeführt wurde, beginnt mit dem Tod der beiden Söhne des Ödipus, Eteokles und Polyneikes. Nachdem sie sich im Kampf um die Herrschaft über Theben gegenseitig getötet haben, übernimmt ihr Onkel Kreon die Krone. Für Eteokles, den Verteidiger der Stadt, ordnet er eine feierliche Beerdigung an. Die Leiche des als Staatsfeind geächteten Polyneikes bleibt vor den Toren der Stadt liegen. Kreon untersagt ihre Bestattung unter Androhung der Todesstrafe. Die Schwestern der beiden Gefallenen, Antigone und Ismene, müssen sich den neuen Gesetzen unterwerfen. Doch für Antigone steht die Bruderpflicht und das Gottesgebot über der politischen Rechtsordnung. Sie schleicht sich aus der Stadt und bedeckt den toten Bruder mit Erde. Das hat schwerwiegende Folgen für sie als Person und für die Stabilität des Staates.

Karten für die Premiere und alle weiteren Vorstellungen von „Antigone“ gibt es an der Theaterkasse in Eisleben, Bucherstraße 14, Tel 03475 602070, kartenservice@theater-eisleben.de oder online unter www.theater-eisleben.de.  Die Theaterkasse öffnet Mo + Mi 12–17 Uhr; Di + Do 10–17 Uhr; Fr 10–14 Uhr.

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