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Supersonntag > Sangerhausen > Einweihung der neuen „Zeche“ >
Nadine Rößler Nadine Rößler
aktualisiert am 07.06.2018 um 16:13:25

Einweihung der neuen „Zeche“

Kinder und Jugendliche dürfen ab sofort wieder vorbeikommen. Der Ersatzneubau ist zwar wesentlich kleiner, aber viel schöner geworden.

Eisleben (red).
Die feierliche Einweihung der Begegnungsstätte „Zeche" in der Lutherstadt Eisleben fand pünktlich zum Kindertag am 1. Juni statt.Über 100 Jahre hatte wahrscheinlich der Altbau bereits auf dem Buckel.

Das neue Gebäude wurde auf den Grundmauern des abgerissenen Gebäudes in der Hauptstraße in Helfta errichtet. Bewegt war dessen Geschichte allemal. Um 1900 erbaut, wurde es früher unter anderem als Schule, als Verwaltungsgebäude und Seniorenbegegnungsstätte genutzt. Seit den 90er Jahren war die „Zeche" ein Treff für Kinder, Jugendliche und Senioren.

2015 und 2016 bewilligte der Landkreis aus dem Zukunftsfonds insgesamt 220.000 Euro Zuwendungen für die Dach- und Fassadensanierung der „Zeche". 2016 begannen die Bauarbeiten - kurze Zeit später stand fest, der Dachstuhl weist erhebliche Schäden auf. Die Finanzierung zum Erhalt der „Zeche" gestaltete sich nach diesen Erkenntnissen schwierig. Die Lösung war ein kleiner Neubau anstelle des Altbaus.

Gemeinsam entwickelten Stadtverwaltung, Stadtrat und das Planungsbüro aus Aschersleben das Konzept für einen Neubau. Auch der Landkreis leistete einen wichtigen Beitrag, indem er der Umwidmung der Zuwendungen aus dem Zukunftsfonds zustimmte. Damit die zur Verfügung stehenden Mittel ausreichten, wurde das Platzangebot wesentlich verringert. Anstatt eines zweigeschossigen steht nun ein eingeschossiges Gebäude mit über 80 Quadratmetern, statt wie bisher 339 Quadratmeter, zur Verfügung.

„Wir freuen uns riesig auf das neue Haus und werden das Beste daraus machen", so die zuständige Mitarbeiterin Sabine Schmelzer-Skerka. Für sie ist es wichtig, dass diese Begegnungsstätte bestehen bleibt und die Kinder und Jugendlichen wieder einen Ort bekommen, an dem sie sich austauschen können. Neben einem Büro sind ein Computer- und ein Gemeinschaftsraum vorhanden. Im weiteren Verlauf erfolgt noch die Gestaltung der Freifläche einschließlich Pflasterarbeiten und der Nebengebäude. Angefangen wurde bereits, der erste Baum wurde schon zur Eröffnung gepflanzt.

Bevor die Zeche im letzten Jahr wegen der Bauarbeiten schließen musste, wurden hier etwa 25 Kinder regelmäßig betreut. Eine Zeit lang wurde noch versucht, die Kinder weiter an der Thomas-Müntzer-Schule zu betreuen, doch der Aufwand war leider zu groß. Mit der Neueröffnung der Zeche wird auch die Anlaufstelle in der Sangerhäuser Straße in Eisleben wieder geschlossen.

Streetworkerin Sabine Schmelzer-Skerka hofft nun darauf, dass die bisher betreuten Kinder, und gern auch neue, ihren Weg wieder zurück in die Zeche finden, um hier ihre Freizeit zu verbringen. Als nächstes geplant, sind ein Kochprojekt und Bogenschießen. Die restliche Gestaltung der Beschäftigung soll dann aber in Absprache mit den Kindern und Jugendlichen selbst stattfinden, denn diese sollen ihre eigenen Ideen einbringen dürfen. Die Zeche wird künftig von Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr geöffnet haben und liegt in der Hauptstraße 78 in Eisleben. Kinder und Jugendliche dürfen ab sofort wieder vorbeikommen.

Übrigens ist als nächstes wieder das Skaterfest in Eisleben statt. Es wird am 21. Juni auf dem Skaterplatz am Wiesengelände gefeiert, von 15 bis 18 Uhr sind Jugendliche gerne eingeladen, zu kommen und mitzufeiern.

Am Ende seien aber auch die ehrenamtlichen Helfer nicht vergessen, die so viel in der Zeche und auch den anderen Jugendclubs, die zu Eisleben gehören, leisten, und die auch das Eröffnungsfest der Zeche so tatkräftig mit ihrer Hilfe unterstützt haben. Ohne sie wäre die ganze Jugendarbeit nicht möglich und dafür sei ihnen an dieser Stelle einmal herzlich gedankt.

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