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Supersonntag > Sangerhausen > Giganten, die es in sich haben >
Daniela Messerschmidt Daniela Messerschmidt
aktualisiert am 27.08.2013 um 13:52:16

Giganten, die es in sich haben

Gar nicht unschön anzusehen, dafür aber auch nicht ungefährlich, kommt den Blättern des Bärenklau zu nahe. Die ganze Pflanze, insbesondere der Saft, ist giftig. Speziell unter Sonnenlichteinwirkung löst der Saft eine phototoxische Reaktion aus. Gar nicht unschön anzusehen, dafür aber auch nicht ungefährlich, kommt den Blättern des Bärenklau zu nahe. Die ganze Pflanze, insbesondere der Saft, ist giftig. Speziell unter Sonnenlichteinwirkung löst der Saft eine phototoxische Reaktion aus.
Foto: daniela Messerschmidt Galerie (2 Bilder) Galerie (2 Bilder)
MSH (red). Die Verbreitung des Riesenbärenklaus hat sich in den letzten Wochen im Landkreis Mansfeld-Südharz zu einem wachsenden Problem entwickelt. Die Bärenklaubekämpfung im Landkreis Mansfeld-Südharz wird eng mit der „Koordinationsstelle invasive Neophyten (Korina) in Schutzgebieten Sachsen-Anhalts“ Halle abgestimmt und  vordringlich im Einzugsgebiet der Mansfelder Seen (Süßer und Salziger See) durchgeführt, um das Einwandern in die dort befindlichen FFH-Gebiete zu verhindern.
Dies wurde mit Hilfe von insgesamt 22 Arbeitskräften des zweiten Arbeitsmarktes sowie durch den Landesbetrieb für Hochwasserschutz (LHW) und der Korina selbst durchgeführt. Eine Weiterführung der Maßnahmen ist geplant.

In folgenden Bereichen finden Bekämpfungsmaßnahmen statt:
• Verwaltungsgemeinschaft Mansfelder Grund-Helbra in Benndorf,
• Einzugsgebiet Wilder Graben Volkstedt bis Eisleben,
• Einzugsgebiet Böse Sieben von Eisleben bis zum Süßen See,
• Einzugsgebiet des Süßen Sees entlang des Nordufers, im Bereich Seeburg und teilweise am Wanderweg im Rösetal nach Rollsdorf,
• punktuell am Hornburger Sattel und im Einzugsbereich der Laweke zwischen Dederstedt und Neehausen,
• im Bereich Sangerhausen hauptsächlich im Bereich Roßla an den Zuläufen zur Helme und im Bereich verschiedener Gräben in der Gemarkung Liedersdorf.

Bisher zusätzlich gemeldete Vorkommen werden direkt mit den Durchführenden abgestimmt. Um eine nachhaltige Bekämpfung der Vorkommen zu gewährleisten, sind regelmäßig wiederkehrende Maßnahmen an den Standorten erforderlich. Dadurch sind jedoch Einsätze an  Standorten von Neufunden bzw. nicht bearbeiteten Standorten mit der jetzigen Zahl der Arbeitskräfte nicht möglich.

Deshalb ist vorgesehen, im kommenden Jahr die Anzahl der Arbeitskräfte zu erhöhen, um noch schlagkräftiger zu werden. Geplant ist zusätzlich der Einsatz von Arbeitskräften zur Erfassung der neuen bzw. noch unbekannten Vorkommen und einer Gruppe, die flexibel auf punktuelle Neuvorkommen reagieren kann.

Im Landkreis Mansfeld-Südharz wird Anfang Oktober eine Beratung zu den Ergebnissen der bisherigen Bekämpfungsmaßnahmen und zur Planung der zukünftigen Vorgehensweise mit allen Beteiligten durchgeführt. Dazu wird auch das Job-Center eingeladen.

Hinweis:
Sollten Vorkommen von Riesenbärenklau festgestellt werden, können diese
dem Umweltamt des Landkreises Mansfeld-Südharz unter den Telefonnummern  (03464) 535 4525 oder 535 4527 oder direkt an die „Koordinationsstelle invasive Neophyten in Schutzgebieten Sachsen-Anhalts“ unter der Telefonnummer (0345) 202 6530 gemeldet werden.

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