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Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 24.11.2018 um 19:21:58

Der Hallesche FC holt mit zwei Toren gegen Großaspach daheim drei Punkte: Björn Jopek dreht mit Sonntagsschuss das Spiel

Halle (sc). Dafür, dass seine Elf mit einem 2:0 gerade daheim drei Punkte gegen Großaspach eingesackt hatte, ging Coach Torsten Ziegner ziemlich kritisch an die erste Spielanalyse. Die erste Halbzeit hatte ihm gar nicht gefallen. „Da haben wir zu wenig im Block, zu zerstückelt, nicht genug als Mannschaft agiert", sagte er zu den Medienvertetern bei der Pressekonferenz nach dem Spiel. Besonders in den ersten dreizehn Minuten hatte die Defensive der Rot-Weißen vor Kai Eiseles Kasten alle Hände (und Füße!) voll zu tun.

Und dann passierte etwas, was bisher in der Regel nicht charakteristisch für das Spiel des Halleschen FC war: die erste sich bietende Chance für ein Tor wurde erfolgreich genutzt. Das Lehrbuchbeispiel von klassischem Umschaltspiel krönte Björn Jopek, dem einige noch vor dem Spiel ein derzeitiges Formtief attestierten, in der 14. Spielminute mit einem Traumtor ins linke obere Eck zum 1:0. Danach hatten die Großaspcher, die sich recht erfolgreich darum bemühten, Marvin Ajani unter Kontrolle zu halten, zu tun, die dadurch an anderer Stelle geöffneten Räume nicht zu groß werden zu lassen. Aber es gelang ihnen und so mancher HFC-Anhänger schickte nach der ersten Spielhälfte Stoßgebete in den Himmel, damit die hallesche Defensive dem Großaspacher Druck auch in den den zweiten 45 Minuten standhalten möge.

Ziegners Kabinenpredigt von einem besseren Mannschafts-Zusammenspiel in der Halbzeitpause zeigte denn auch Wirkung. Wenn auch nicht gleich zu Beginn der zweiten Hälfte. Denn da kamen die Großaspacher dem Ausgleich gefährlich nahe. Aber auch das zweite Tor für den Halleschen FC entsprang wieder gutem Umschaltspiel. Der eingewechselte Davud Tuma legte in einem klassischen Sturmlauf, in dem er mehrere Großaspacher „stehen" ließ, Mathias Fetsch in der 69. Spielminute den Ball auf die Fußspitze. Der plazierte ihn diesmal entschlossen zum 2:0 hinter Kevin Broll ins Netz und die 5 427 Zuschauer - aus Großaspach hatten nur ein paar Vereinzelte in den Erdgassportpark gefunden - hatten Mühe, nicht zu diesem Zeitpunkt schon die „Sieg"-Chöre anzustimmen. Ab der 88. Minute aber gab es dafür kein Halten mehr, auch wenn Schiedsrichter Steffen Brütting gut drei Minuten nachspielen ließ.

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