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Supersonntag > Naumburg > Rekordsommer bringt leichte Einbußen - Jahresrückblick der Bibliothek >
Cord Gebert Cord Gebert
aktualisiert am 01.02.2019 um 13:19:02

Rekordsommer bringt leichte Einbußen - Jahresrückblick der Bibliothek

Prägendes Thema der nächsten Wochen wird der Umzug ins City-Kaufhaus.
Naumburg (ms).
36.000 Besuche, 2.016 aktive Nutzer (davon 850 Kinder und Jugendliche), 304 Neuanmeldungen, 18 Besuche je Öffnungsstunde, 165.000 Entleihungen - das war das Jahr 2018 für die Stadtbibliothek Naumburg in nackten Zahlen. „Etwas weniger als im Vorjahr“, räumt Leiterin Sabine Matzner ein. „Aber für eine Stadt wie Naumburg sind die Zahlen gut.“

Was zu den leichten Verlusten geführt hat, kann Sabine Matzner recht genau ausmachen. Zum einen war da der Sommer, lang und heiß, der bereits mit hohen Temperaturen im April begann und andere Aktivitäten als das Lesen interessant machte. „Die immer weiter sinkende Attraktivität“ nennt sie als zweiten Faktor. Eine Baustelle direkt vor der Tür, die insgesamt nicht mehr schöne Optik der Einrichtung, die ja urprünglich nur ein Provisorium sein sollte - seit inzwischen weit über zehn Jahren. Doch Änderung ist in Sicht, das City-Kaufhaus als neues Domizil wird derzeit von Handwerkern hergerichtet.

Verhalten ändert sich
Entliehen wurden 2018 insgesamt 165.000 Medien, 92.000 davon waren Printmedien. Dauerbrenner waren Bücher der Kinder- und Jugendliteratur mit 43.000 Entleihungen. Sachbücher (15.000 Entleihungen) sind seit Jahren rückläufig, das spiegelt die veränderte Mediennutzung und Informationsbeschaffung wider.

Im Non-Book-Bereich waren vor allem DVDs (32.000) und Hörbücher (21.000) gefragt. Rückläufig ist hingegen die Nachfrage nach Musik-CDs. In Zeiten von Spotify, iTunes und ähnlichen Plattformen sind Verfügbarkeit und Hörgewohnheiten von Musik ganz anders geworden.

Sehr gefragt sind auch Gesellschaftsspiele. „Das Spielen nimmt einen großen Platz ein“, sagt Sabine Matzner und verweist auf die Zahlen: „Die 360 Gesellschaftsspiele, die wir haben, wurden 2.500 mal entliehen.“ Neu sind auch rund ein Dutzend Spiele für die X-Box, die sehr gut angenommen werden.

Die „Onleihe“ nutzten 220 Leser regelmäßig. Im Web-OPAC, in dem beispielsweise Verfügbarkeiten geprüft oder Leihfristen verlängert werden können, gab es mehr als 3.000 Suchanfragen, 2.500 Zugriffe auf Leserkonten und insgesamt 10.000 Aufrufe der Portalseite.

Dank Zuweisungen und Fördermittel von Stadt und Land konnte die Bibliothek auch 2018 ihren Medienbestand pflegen und ergänzen. Rund 60.000  Euro standen zur Verfügung, hinzu kamen Spenden und Buchgeschenke. „5.700 Medien in allen Bereichen haben wir dazubekommen“, so Matzner. Dennoch reduzierte sich der Bestand insgesamt um 6.000 Medien. Vor allem im Hinblick auf den Umzug wurden veraltete und nicht mehr nachgefragte Sachbücher und andere Medien ausgesondert. „Luftige Regale animieren zum Zugreifen und sind übersichtlicher“, sagt Sabine Matzner. So soll es dann auch am neuen Standort im City-Kaufhaus fortgeführt werden.

Ins City-Kaufhaus
Die heiße Phase des Umzugs beginnt Ende März, eröffnet wird die Bibliothek dann voraussichtlich Ende April. Den Standort mitten in der Innenstadt bewertet Sabine Matzner positiv und verspricht: „Wir wollen ein offenes Haus sein, ein Ort nicht nur für Bücher, sondern für Menschen. Ein Aufenthaltsort ohne kommerziellen Zwang, ein Lernort.“

Mit dem neuen Standort verbessern sich dann auch die Bedingungen für die Nutzer. Es wird ein Selbstverbuchungs-Terminal geben und die Öffnungszeiten werden verändert. Derzeit sei im Gespräch, die Mittagsschließung zu streichen und täglich außer mittwochs von 10 bis 18 Uhr durchgehend zu öffnen. Auch zwei Samstagsöffnungen pro Monat seien im Gespräch, so Matzner.
Natürlich sollen die bewährten Veranstaltungen auch im City-Kaufhaus fortgeführt werden, der grobe Plan dazu steht bereits fest. Feste Punkte sind ein Familien- und Kinderfest am 1. Juni, der Lesesommer XXL, die Kulturnacht am 14. September, der Vorlesetag am 15. November und ein Eventnachmittag für Väter und Kinder am internationalen Männertag, dem 19. November. Auch das derzeit ruhende Spiele-Café soll wieder etabliert werden.

„2019 wird ein sehr wichtiges Jahr mit vielen Veränderungen. Ich hoffe, nur positive“, so Sabine Matzner.

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