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Supersonntag > Naumburg > Trotz Wachstum sehen Unternehmer skeptisch in die Zukunft >
Kerstin Eschke Kerstin Eschke
aktualisiert am 01.11.2018 um 11:00:05

Trotz Wachstum sehen Unternehmer skeptisch in die Zukunft

IHK Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Thomas Brockmeier fordert ebenso wie die mitteldeutschen Ministerpräsidenten einen bedachten und geförderten Braunkohleausstieg. IHK Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Thomas Brockmeier fordert ebenso wie die mitteldeutschen Ministerpräsidenten einen bedachten und geförderten Braunkohleausstieg.
Foto: Kerstin Eschke Galerie (1 Bild)
IHK Halle-Dessau: Konjunktur kühlt sich im dritten Quartal ab. Ursache sind u.a. zu erwartende steigende Energie- sowie Arbeitskosten.

Halle (ke). „Auch der längste Aufschwung muss einmal zu Ende gehen“, so begann Danny Bieräugel seine Ausführungen zur Konjunkturumfrage im dritten Quartal 2018 vor einer Woche. Mit dieser Aussage relativierte der Konjunkturexperte der Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau die eingetrübten Erwartungen der Unternehmer beim Blick in die Zukunft: „Wir sind erfolgsmeldungsverwöhnt. Der Rückgang erfolgt auf immer noch hohem Niveau.“ Gemeint ist der zum zweiten Mal in Folge sinkende Geschäftsklimaindex. Dieser liegt im dritten Quartal mit 24,3 Punkten unter dem Allzeithoch von 33,6 Punkten zu Beginn des Jahres.

Vor allem Unternehmer in der Dienstleistungswirtschaft, im Verkehrsgewerbe und im Handel sehen skeptisch in die Zukunft. Auch IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Thomas Brockmeier sieht Risiken für die konjunkturelle Entwicklung in der Region. Diese liegen im zunehmenden Mangel an Personal und Fachkräften und steigenden Arbeitskosten. Ebenso sorgen steigende Energie- und Rohstoffkosten für Verunsicherung. Dazu trägt die derzeitige Diskussion zur Energiewende bei. In einem überhasteten Ausstieg aus dem Braunkohleabbau sieht Brockmeier eine Gefahr für die mitteldeutsche Region: „Nachhaltigkeit sollte nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch betrachtet werden.“ Er machte seine Bedenken am Beispiel des Tagebaus Profen im Burgenlandkreis deutlich. Durch einen überhasteten Ausstieg würden neben den Arbeitsplätzen des Tagebaus auch die Arbeitsplätze der nachgelagerten Indstrie verloren gehen. „Im südlichen Sachsen-Anhalt sind vorwiegend Unternehmen der Vorleistungsgüterindustrie tätig. Diese Chemie- und Rohstoffunternehmen sind energieintensiv und werden bei steigenden Energiekosten ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren“, gab der Hauptgeschäftsführer zu bedenken. Dr. Thomas Brockmeier schließt sich der Forderung u.a. des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff,  an, den Braunkohleausstieg an eine milliardenschwere Regionalförderung zu knüpfen.

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