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Ralf Penske Ralf Penske
aktualisiert am 12.07.2018 um 11:50:17

Müchelner Markt wird Hot Spot

Die Stadt Mücheln hatte über die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von öffentlichen und kostenfrei nutzbaren WLANs in Sachsen-Anhalt“ einen Fördermittelantrag gestellt, der auch bewilligt wurde. Der Zuwendungsbescheid wurde von Theo Struhkamp (2. v. l.) an Bürgermeister Andreas Marggraf auf dem Marktplatz überreicht. Mit im Bild: Jörg Wiegner (re.) und Tino Richter (li.) aus der Stadtverwaltung Mücheln. Die Stadt Mücheln hatte über die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von öffentlichen und kostenfrei nutzbaren WLANs in Sachsen-Anhalt“ einen Fördermittelantrag gestellt, der auch bewilligt wurde. Der Zuwendungsbescheid wurde von Theo Struhkamp (2. v. l.) an Bürgermeister Andreas Marggraf auf dem Marktplatz überreicht. Mit im Bild: Jörg Wiegner (re.) und Tino Richter (li.) aus der Stadtverwaltung Mücheln.
Foto: Susanne Haslbeck
Schnelles Internet braucht man nicht nur im Wohnzimmer und am Arbeitsplatz, sondern auch im Museum oder auf dem Marktplatz.

Mücheln (WS).
Aus diesem Grund unterstützt das Land Sachsen-Anhalt erstmalig die Errichtung von öffentlichen und kostenfrei nutzbaren WLANs an öffentlich zugänglichen Orten in Sachsen-Anhalt mit dem Ziel, Bürgern und Besuchern den Zugang zu digitalen Dienstleistungen sowie touristischen oder kulturellen Angeboten zu ermöglichen.

Am Geiseltalsee kostenfrei im Internet surfen - dank der WLAN-Richtlinie des Landes wird das in Kürze Realität. Der Bürgermeister der Stadt Mücheln (Geiseltal), Andreas Marggraf, hat dafür Ende Juni einen Förderbescheid über rund 56 600 Euro in Empfang genommen. Damit unterstützt das Land Sachsen-Anhalt den Aufbau von drahtlosem Highspeed-Internet u. a. am Strand Stöbnitz und an der „Marina Mücheln". In Mücheln selbst sollen der Marktplatz sowie das Schützenhaus, der Schützenhausplatz und die Sportanlagen „Eptinger Rain" mit öffentlichem WLAN abgedeckt werden, ebenso wie die Sportanlage im Ortsteil Gröst, die Markthalle in Langeneichstätt und das Strohballenhaus im Ortsteil Wünsch.

Andreas Marggraf ist erfreut: „Durch die Einrichtung dieses öffentlichen und kostenfrei nutzbaren WLANs gewinnt die Stadt Mücheln weiter an Attraktivität!"

Und auch Theo Struhkamp, tätig im Bereich „Digitale Strategie, Breitbandversorgung, Post und Telekommunikation" im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, betonte während der Übergabe des Fördermittelbescheides: „Wir befinden uns im Zeitalter der Digitalisierung, um vor Ort nach Restaurants oder Sehenswürdigkeiten zu recherchieren und vieles mehr. Um diverse Reiseapps zu nutzen, oder die Öffnungszeiten eines Museums nachzuschlagen, erwarten Gäste der Stadt schnelles Internet und in der Regel auch frei verfügbares WLAN. Mit dem freien WLAN Angebot wird man die Servicequalität der Stadt Mücheln optimieren."

Aber auch die Hoffnung, dass die Hot Spots Kultur-, und Gastronomie-Unternehmen mehr Besucher bescheren werden, spielt bei der Planung eine Rolle. Insbesondere für Gäste und Touristen, die unkompliziert Hotspots nutzen können, um jederzeit ins Internet zu gelangen, ist diese Serviceleistung von großer Bedeutung. So können Hotspots nicht nur schnellen Zugang beispielsweise zu Sehenswürdigkeiten liefern, sondern auch aktuelle Informationen über Sicherheit und Wetterwarnungen ermöglichen.

Förderbescheid auch für schnelles Internet im Saalekreis

Der stellvertretende Landrat Hartmut Handschak konnte Ende Juli ebenfalls einen Förderbescheid über rund 2,38 Millionen Euro entgegennehmen. Mit Hilfe dieser Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) will der Saalekreis rund 1 900 Privathaushalte und 240 Unternehmen in Leuna, Schkopau, Landsberg und Braunsbedra (Kernstädte und angrenzende Ortsteile) an das schnelle Internet anschließen.

Der Breitbandausbau erfolgt bis voraussichtlich Mitte 2020 durch die Deutsche Telekom - sie hat nach europaweiter Ausschreibung den Zuschlag erhalten. Insgesamt will der Landkreis rund 4,62 Millionen Euro investieren - die Summe setzt sich zusammen aus der EFRE-Förderung vom Land in Höhe von ca. 2,38 Millionen Euro, voraussichtlich rund 1,78 Millionen Fördermittel vom Bund sowie gut 460 000 Euro als Eigenanteil des Saalekreises.

H. Handschak sagte: „Ich freue mich, dass mit dem Fördermittelbescheid das Bestreben des Landkreises für schnelles Internet endlich belohnt wird. Damit ist eine wichtige Hürde genommen. In Zeiten der Digitalisierung sind schnelle Internetanschlüsse vor allem in ländlichen Regionen ein wesentlicher Standortfaktor. Von daher bin ich zuversichtlich, dass mit dem bevorstehenden Start des Breitbandausbaus noch existierende weiße Flecken auf der Landkarte bald der Geschichte angehören."

Hintergrund:

Zur Ergänzung der Investitionen privater Netzbetreiber stehen in Sachsen-Anhalt für die Förderung des Breitbandausbaus rund 300 Millionen Euro zur Verfügung. Durch Kombination der Fördertöpfe von EU, Bund und Land beträgt der Eigenanteil der Kommunen maximal zehn Prozent. Finanzschwache Kommunen können sogar 100 Prozent Förderung erhalten.

Privathaushalte werden mit Downloadgeschwindigkeiten von mindestens 50 Mbit pro Sekunde angeschlossen. Unternehmen in Gewerbegebieten erhalten symmetrische 100 Mbit pro Sekunde (jeweils Up- und Download).

Für den Ausbau von schnellem WLAN in den Kommunen stellt das Land über die WLAN-Richtlinie insgesamt zwei Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden Anschaffung und Anbringung der Access Points, der Anschluss an das Breitbandnetz sowie die Kosten für einmalige Inbetriebnahme, Konfiguration und Anschluss an ein WLAN-Managementsystem. Anträge stellen können unter anderem Städte, Gemeinden und Landkreise sowie Tourismusverbände, Museen oder Kulturvereine. Die Förderhöhe beträgt 80 Prozent und höchstens 100 000 Euro.

Bislang sind aus der WLAN-Richtlinie für sieben Projekte rund 340 000 Euro bewilligt worden. Hinzu kommen rund
60 000 Euro Förderung für fünf Projekte aus der Freifunk-Richtlinie des Landes - hier stehen insgesamt 100 000 Euro zur Verfügung.

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