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Supersonntag > Merseburg > Weltbilder-Zyklus des Malers Peter Gehre: „Nummer 150“ ist fertig! >
Susanne Haslbeck Susanne Haslbeck
aktualisiert am 07.08.2017 um 17:19:16

Weltbilder-Zyklus des Malers Peter Gehre: „Nummer 150“ ist fertig!

1993 hat Peter Gehre ein Fernstudium an einer Malschule absolviert und sich damit ein Stück seines Lebenstraumes verwirklicht; seit 2004 ist er nebenberuflich in Sachen Kunst „unterwegs“. Doch auch die Musik ist eine seiner großen Leidenschaften. 1993 hat Peter Gehre ein Fernstudium an einer Malschule absolviert und sich damit ein Stück seines Lebenstraumes verwirklicht; seit 2004 ist er nebenberuflich in Sachen Kunst „unterwegs“. Doch auch die Musik ist eine seiner großen Leidenschaften.
Foto: Susanne Haslbeck
Spergau (sha). Im Jahr 2001 hat der Spergauer Maler Peter Gehre (s)ein ganz besonderes Projekt gestartet: Unter der großen Überschrift „The World Union Vision“ entsteht seitdem sein insgesamt 192 Gemälde umfassender Weltbilder-Zyklus. Am „magischen“ Datum 22.2.2022 möchte Peter Gehre damit fertig sein.

„Meine Idee ist es, dass ich von jedem Land der Erde ein Bild in Öl auf Leinwand malen werde. Nach einer Zählung im Jahr 2000 gab es offiziell 192 selbständige Staaten. Jedes dieser Länder wird in dem Weltbilder-Zyklus gleichberechtigt nebeneinander und in gleicher Größe (0,70 x 1,00 Meter) entstehen. Alle Bilder sind in loser Folge aneinander gereiht. Sie gehen aber nahtlos ineinander über, so dass sich am Ende des Projektes einmal 192 Meter Weltbild-Panorama aneinander reihen werden“, so die Intuition des Spergauers.

Ziel ist es, dieses Lebenswerk am 22. 2. 2022 abzuschließen, was auch gelingen wird, so der Maler. Denn aktuell konnte er sein 150. Weltbild vorstellen. Es zeigt das westafrikanische Land Angola, genauer, dessen Hauptstadt Luanda mit dem Hafen (im Foto zu sehen). Zuvor wurde Kanada fertig. „Weltbild Nummer 1“ war übrigens eine Ansicht von Island, das letzte Bild soll Argentinien gewidmet werden.
Natürlich ist eine solche Ansicht nicht 1:1 mit einem Fotomotiv vergleichbar. Hier fließen die künstlerischen Aspekte in die Gestaltung ein, ebenso optische, denn wichtig ist für den Künstler, dass ein nahtloser Übergang von Bild zu Bild, also von Land zu Land, von einer Leinwand zur anderen entsteht. „Die Verbindung und die Verbundenheit sind meine Vision von einer friedlichen Zukunft“, erläutert Peter Gehre sein Vison einer friedlich vereinten Welt.

In den Weltbildern des 1956 in Bad Dürrenberg geborenen, freischaffende Malers findet der aufmerksame Betrachter viele „hinein gerutschte“ Details. Diese verweisen zum Beispiel auf besondere persönliche Erlebnisse, verewigen besondere Menschen oder entstehen manchmal auch einfach so aus purer „Lust und Laune“ heraus.
Im Bild von Monaco taucht zum Beispiel am Rande „Schumis“ roter Ferrari auf, an einer Brücke über den Grachten der niederländischen Hauptstadt Amsterdam steht als Graffiti „KISS“ angemalt - das Bild wurde just an dem Tag fertig, als Peter Gehre zu einem Konzert der amerikanischen Hard-Rocker ging...

In Arbeit sind derzeit zwei weitere Gemälde, die die Länder Neuseeland und Kuwait darstellen werden.
Einen Teil seiner Weltbilder - darunter immer die zuletzt fertig gestellten - stellt Peter Gehre in seiner „Mavis“-Galerie (Malerei und Visionen) in Spergau, Straße zur Linde 19a, aus. Für Interessierte öffnet er gerne seine Galerie auf Anfrage.
2005 war die „Geburtstunde“ dieser Galerie, 2009 hat Peter Gehre eine eigene Stiftung gegründet, denn die „Weltbilder“ sollen für immer beisammen bleiben, so sein großer Wunsch.

„Wunschmusik“ ist derzeit auch noch die Vorstellung des Malers, das am Ende 192 Meter lange Gesamt-Weltbild als Ganzes dauerhaft ausstellen zu können. Vielleicht in einem Rondell?
Möglich. Diesbezüglich ist der Meister ganz offen - so lange es seiner Kunst dient. Dass er bislang mit dieser nicht reich geworden ist, stört Peter Gehre wenig. Vielmehr sei die Malerei Grundlage für unendlich tolle Kontakte zu interessanten Menschen und habe ihm zahlreiche Freundschaften fürs Leben beschert. Das sei ein großes Glück und durch nichts aufzuwiegen.

Eine solche besondere Freundschaft verbindet ihn beispielsweise seit 1997 mit dem „Erfinder“ der WDR-Fernsehsendung „Rockpalast“, Peter Rüchel (heute 80). Rüchel erwarb damals ein Bild von Gehre, eine Collage mit Rockpalast-Motiven. Das erste persönliche Treffen fand auf der Loreley, auf der dortigen Freilichtbühne, und natürlich zu einem Rockkonzert, statt, denn Peter Gehre ist auch der Musik leidenschaftlich zugetan.
Seitdem hat der Kontakt zwischen Rüchel und Gehre gehalten und auch der, wie er selbst sagt „wunderschönen  Gegend im Mittelrheintal“, ist der Spergauer bis heute treu geblieben. Jedes Jahr verbringt Peter Gehre so viel Zeit wie möglich in seiner „zweiten Heimat“.

Erst im Juli wurden ihm für „20 Jahre Treue zur Loreley“ vom Bürgermeister der Loreleystadt St. Goarshausen, Manfred Baumert, eine Urkunde und das Stadtwappen überreicht. „Es war eine riesige Überraschung für mich. Beides wird in meiner Galerie einen besonderen Platz bekommen“, sagt Gehre stolz und fügt lachend an: „Ich werde hoffentlich auch in den nächsten 20 Jahren regelmäßig an den Rhein pilgern“!

Wenn er nicht gerade „Weltbilder“ malt...

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