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Supersonntag > Merseburg > Guardi‘s Abendmahl - Vortrag in der Dehlitzer Kirche >
Susanne Haslbeck Susanne Haslbeck
aktualisiert am 17.07.2015 um 16:55:17

Guardi‘s Abendmahl - Vortrag in der Dehlitzer Kirche

Die Patronatskirche in Dehlitz/Saale bildete ursprünglich mit den Gebäuden des ehemaligen Rittergutes eine Einheit. Die um 1500 errichtete spätgotische Kapelle „St. Marien“ wurde 1596 durch Ausbau des Kirchenschiffs mit Turm erweitert. Fanden 1952 noch Reparaturarbeiten der Kriegschäden statt, wurde 1973 der Turm abgerissen. Dank des Fördervereins wurde die Kirche von 2005 bis 2007 restauriert. Die Patronatskirche in Dehlitz/Saale bildete ursprünglich mit den Gebäuden des ehemaligen Rittergutes eine Einheit. Die um 1500 errichtete spätgotische Kapelle „St. Marien“ wurde 1596 durch Ausbau des Kirchenschiffs mit Turm erweitert. Fanden 1952 noch Reparaturarbeiten der Kriegschäden statt, wurde 1973 der Turm abgerissen. Dank des Fördervereins wurde die Kirche von 2005 bis 2007 restauriert.
Foto: Susanne Haslbeck Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder)
Dehlitz (sha). Der Förderverein zur Erhaltung der Dorfkirche Dehlitz e.V. lädt am 2. August zu einer Veranstaltung ein. In der um 1500 erbauten Dorfkirche in dem Ortsteil der Stadt Lützen (Burgenlandkreis) tragen ab 15 Uhr zwei Referenten ihre Ausführungen vor. Es geht um eine Bildbetrachtung zum Altarbild „Das letzte Abendmahl“ in der Dehlitzer Kirche. Dazu sprechen Dr. Sebastian Schulz von der Universität Halle und der Pfarrer der Kirchgemeinde Lützen, Armin Pra. Vor der Veranstaltung laden die Mitglieder des Fördervereins die Besucher herzlich zu Kaffee und Kuchen im Kirchgarten ein.

Im Jahr 2000 wurde der „Förderverein zur Erhaltung der Dorfkirche Dehlitz/Saale e.V.“ gegründet. Die Gründer waren nicht nur engagierte Bürger, sondern auch direkte Nachfahren der Dehlitzer Rittergutsbesitzer und Kirchenpatrone. Heute sind an die 20 Mitglieder aktiv.
Durch den tatkräftigen Einsatz der Mitglieder des Vereins und die zum Teil unentgeltlichen Beiträge der örtlichen Handwerksbetriebe konnten die schlimmsten Schäden am Bauwerk behoben werden, so dass die Kirche heute wieder für kirchliche und kulturelle Veranstaltungen genutzt werden kann.

Die 1973 einem Teilabriss zum Opfer gefallene Dorfkirche St. Marien in Dehlitz an der Saale im Weißenfelser Land konnte dank des Anfang 2000 gegründeten Fördervereins zur Erhaltung der Dorfkirche Dehlitz/Saale e.V. in den Jahren 2005 bis 2007 denkmalgerecht saniert und restauriert werden.

Der von außen unscheinbare Bau besitzt eine wertvolle Ausstattung der Renaissance und des Barock: Einen barocken Säulenaltar mit dem Abendmahlsgemälde des Venezianers Antonio Guardi, einen Kanzelkorb mit reichem Bildprogramm und das meisterhafte Epitaph derer von Wolffersdorf, beide um 1615, sowie einen Herrschaftsstand mit phantasievoll ausgeschmückter Sandsteinfassade um 1625.

Der Maler A. Guardi gilt als Gründungsmitglied der „Venezianischen Akademie“. Zu seinen Kunden zählte der Sammler und Kunstkenner Johann Matthias von der Schulenburg, für den Giovanni Antonio Guardi 106 Gemälde fertigte. Der Graf war Generalfeldmarschall im Dienste der Republik Venedig und eben auch Erbherr auf Dehlitz.

„Ziel des Vereins ist es, die Kirche als Ort der Besinnung und Begegnung für die Menschen in Dehlitz und die Besucher zu erhalten. Der Verein hat sich seit seiner Gründung tatkräftig für die denkmalsgerechte Sanierung des Kirchengebäudes und die Restaurierung der eindrucksvollen Innenausstattung engagiert“, erläutert Markus Hoffmann-von Wolffersdorff, der vor einiger Zeit Dr. Wolfgang von Richter als Vorstandsvorsitzender des Fördervereins abgelöst hat.
Der Verein organisiert jährlich sechs bis acht musikalische und kulturelle Veranstaltungen mit Künstlergruppen aus der Region und anderen Bundesländern.

„Wir arbeiten dabei u. a. mit Organisationen mit ähnlichen Interessen zusammen. Wir beteiligen uns am ‚Tag des offenen Denkmals‘ mit eigenen Veranstaltungen und sind auf den Sachsen-Anhalt-Tagen vertreten. In den Sommermonaten ist die Kirche an vorbestimmten Wochenenden außerhalb der Gottesdienstzeiten zur Besinnung und Besichtigung als ‚Offene Kirche‘ geöffnet“, so Markus Hoffmann-von Wolffersdorff weiter.

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