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Jacqueline Dallmann Jacqueline Dallmann
aktualisiert am 06.06.2019 um 12:23:10

Mansfelder Kontroversen feiern Jubiläum

Interessiert verfolgen die Gäste den Vortrag von Prof. Dr. Mückley. Interessiert verfolgen die Gäste den Vortrag von Prof. Dr. Mückley.
Foto: Helios Klinik Hettstedt, Dagmar Mansfeldt
Mansfelder Kontroversen feiern Jubiläum – Fachsymposium erneut auf hohem Niveau durchgeführt

•    Rückblick auf die vergangenen fünf Jahre
•    Bestmögliche Ergebnisse für unsere Patienten sind das Ziel
•    Kollegialer Austausch auf hohem Niveau

Die Mansfelder Kontroversen sind ein medizinisches Symposium, welches Mediziner, Fach- und Pflegekräfte zusammenbringt, um aktuelle unfallchirurgische Themen zu diskutieren. Zum 10. Symposium am 05. Juni 2019 waren mehr als 50 Mediziner sowie Physiotherapeuten aus Kliniken und Praxen aus ganz Mitteldeutschland der Einladung von Dr. med. Lutz Lindemann-Sperfeld, Chefarzt des Orthopädisch-traumatologischen Zentrums der Helios Klinik Hettstedt, in die Klinik nach Hettstedt gefolgt.

Vor nunmehr fünf Jahren wurde das Symposium „Mansfelder Kontroversen“ durch Dr. Lindemann-Sperfeld in der Hettstedter Klinik begründet. Bei dem Symposium sollte jeweils ein unfallchirurgisches Thema mit hochkarätigen Referenten der Fachdisziplin kontrovers diskutiert werden. Das war das Ziel dieser zweimal im Jahr stattfindenden Veranstaltung. Mittlerweile haben sich die Mansfelder Kontroversen innerhalb des hiesigen Fachpublikums mehr als gut etabliert und zählen zu den bekanntesten unfallchirurgischen Weiterbildungen im mitteldeutschen Raum.

„Unser Anspruch war es von Anfang an, Bewährtes mit Neuem zu vergleichen und im Bedarfsfall auch einmal ‚alte Zöpfe abzuschneiden‘; dies jedoch nach evidenzbasierten Kriterien und streng individualisierten therapeutischen Modalitäten, die zum bestmöglichen Ergebnis für unsere Patienten führen. Rückblickend, denke ich, dies ist uns in den vergangenen Jahren mit dieser Veranstaltungsreihe gut gelungen“, erklärte Dr. med. Lutz Lindemann-Sperfeld bei der Eröffnung der Jubiläumsveranstaltung am 05. Juni.

„Was hat sich in den letzten zehn Jahren in meinem Spezialgebiet verändert?“, lautete das Thema der Mansfelder Kontroversen in der Hettstedter Klinik. Erneut war es Dr. Lindemann-Sperfeld gelungen, ausgewiesene Spezialisten als Referenten für das zehnte Symposium zu gewinnen. Diese referierten in der Folge:

Prof. Dr. Hepp aus dem Universitätsklinikum Leipzig berichtete über die Entwicklung bei proximalen Humerusfrakturen. Anschließend informierte Dr. Lindemann-Sperfeld über Neuigkeiten bei der Versorgung thorakolumbaler Wirbelkörperfrakturen. Prof. Dr. Mückley aus dem Helios Klinikum Erfurt erläuterte die Veränderungen bei hüftgelenknahen Femurfrakturen. Neue Entwicklungen bei der Knieendoprothetik zeigte Prof. Dr. Wohlrab aus dem Universitätsklinikum Halle auf. Im Anschluss daran berichtete Prof. Dr. Stärke vom Universitätsklinikum Magdeburg über aktuelle Trends bei der medizinischen Versorgung der Hüftendoprothetik.

Obwohl dieses Mal echte Kontroversen durch die Auswahl der Themen nicht von vornherein geplant waren, diskutierten die Experten kollegial bewährte und auch neue Wege und tauschten interessante Erfahrungen im Interesse der Patienten aus.

Rückblickend zeigte sich Dr. Lindemann-Sperfeld mehr als zufrieden: „Bei dieser als auch bei allen vorherigen Veranstaltungen hatten wir renommierte, teilweise weitgereiste Referenten und immer spannende und kollegiale Diskussionen auf hohem Niveau. Das positive Feedback auf die Veranstaltung ist unser Antrieb für die kommenden Jahre“, resümierte der Mediziner abschließend und bedankte sich bei allen Beteiligten.


 

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