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Supersonntag > Mansfelder Land > Viele Besucher schauten dem Töpfermeister über die Schulter >
Jacqueline Dallmann Jacqueline Dallmann
aktualisiert am 12.03.2019 um 13:49:23

Viele Besucher schauten dem Töpfermeister über die Schulter

Töpfermeister Hartmut Ehrhardt konnte man bei der Arbeit zusehen.  Der elfjährige Max versucht sich selbst als Töpfer.       Töpfermeister Hartmut Ehrhardt konnte man bei der Arbeit zusehen. Der elfjährige Max versucht sich selbst als Töpfer.
Foto: Steffi Rohland
Manche probierten die Kunst des Töpferns  zum „Tag der offenen Töpferei“ selber aus.
Blankenheim (sro). „Es sieht so einfach aus“, sagt Angelika Bartel. „Jetzt wissen wir, dass es schwer ist.“ Ihr Enkel Max sitzt auf dem Platz von Töpfermeister Hartmut Ehrhardt und hatte mit Schwung einen Tonklumpen mehr oder weniger gezielt auf die rotierende Töpferscheibe platziert.  
Mit nassen Händen wird eine Halbkugel geformt, das ist der Ausgangspunkt für alles, was an Gebrauchsgeschirr entstehen kann. Der Elfjährige muss sich jetzt nur entscheiden, ob es eine Schüssel oder ein Becher werden soll. Nach mehrmaligen Versuchen und der tatkräftigen Hilfe des Töpfermeisters entsteht tatsächlich ein kleines Näpfchen. „Gut für Erdnüsse“, sagt Hartmut Ehrhardt schmunzelnd und kennzeichnet es, damit es Max in einigen Wochen auch  nach dem Ofenbrand als sein eigenes Werk wiedererkennt.
Der Töpfermeister freut sich über das Interesse des jungen Benndorfers am uralten Töpferhandwerk. „Es gibt nicht mehr viele junge Leute, die sich dafür interessieren“, sagt er.  „Andere Berufe locken mehr.“ Was man gar nicht glauben mag, denn viele Besucher nutzten den traditionellen Tag der offenen Tür der Töpferei um sich auch in der Töpferei in Blankenheims Ortsteil Klosterrode umzuschauen und  sich die alte Handwerkstechnik in allen Schritten erklären zu lassen.
Letztendlich würdigt das Publikum die Arbeit des Töpfermeis­ters, wenn es eine Tasse, Vase,   Müslischale oder eines der vielen kleinen Tierfiguren erwarb.

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