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Supersonntag > Mansfelder Land > Wenn der alte Knochen bricht: Frakturen bei Osteoporose >
Nadine Rößler Nadine Rößler
aktualisiert am 10.01.2019 um 16:06:10

Wenn der alte Knochen bricht: Frakturen bei Osteoporose


Foto: Helios Klinik Hettstedt
Einladung zur Patienteninformationsveranstaltung 
• Zeit: Mittwoch, 23. Januar 2019, 16.00 bis 17.30 Uhr
• Ort: Helios Klinik Hettstedt, Veranstaltungsraum, Robert-Koch-Straße 8, 06333 Hettstedt
• Referent: Dr. med. Lutz Lindemann-Sperfeld, Chefarzt des Orthopädisch-traumatologischen Zentrums der Helios Klinik Hettstedt
• Programm: Vortrag, Fragen an den Referenten, kleiner Imbiss
Osteoporose, übersetzt poröser Knochen, kann jeden treffen: Mehr als 6 Millionen Menschen leiden an dieser Stoffwechselstörung. Schätzungsweise 30 % aller Frauen und 20 % aller Männer erkranken an Osteoporose. Frauen sind häufiger betroffen, weil ein Östrogenmangel nach der Menopause die Erkrankung verstärkt. Die Knochensubstanz wird abgebaut und der Knochen somit poröser und weniger belastbar. Dieser Prozess ist nicht schmerzhaft und verläuft meist vom Betroffenen unbemerkt. Schmerzen entstehen erst, wenn sich Knochenbrüche einstellen. Bei der fortgeschrittenen Osteoporose können schon kleinste Belastungen schlimme Folgen haben. Das Heben einer Tasche oder Umdrehen im Bett, nur leichte Stürze können zu einem Wirbel- oder Knochenbruch führen. Schmerzen und die Angst vor weiteren Brüchen werden zur andauernden Belastung für die Patienten. Eingeschränkte Beweglichkeit und Unsicherheit erhöhen wiederum das Risiko für weitere Stürze. Ein Teufelskreis, der frühzeitig durchbrochen werden sollte. 
Dr. med. Lutz Lindemann-Sperfeld, Chefarzt des Orthopädisch-traumatologischen Zentrums der Helios Klinik Hettstedt, wird am 23. Januar 2019 in der Helios Klinik Hettstedt moderne Behandlungsmethoden bei Knochenbrüchen erklären, welche durch Osteoporose entstanden sind. Er wird Knochenbrüche, das sind vor allem Frakturen im Bereich der Hüfte, des Oberarmkopfes, der Wirbelsäule und des Beckens, allgemeinverständlich erläutern und dabei auf die einzelnen aktuellen Behandlungsmöglichkeiten eingehen. 
Die Zuhörer werden auch die Gelegenheit erhalten, Osteosynthesematerialien, also die operativ eingebrachten Stabilisierungselemente, einmal selbst in die Hand zu nehmen, um so deren Materialien und Funktionsweise unmittelbar kennenzulernen. 
Fragen aus dem Publikum wird Dr. Lindemann-Sperfeld im Anschluss bei einem kleinen Imbiss gern beantworten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenfrei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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