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Supersonntag > Mansfelder Land > Mit vielen Fragen Streithähne trennen >
Steffi Rohland Steffi Rohland
aktualisiert am 19.11.2018 um 14:46:03

Mit vielen Fragen Streithähne trennen

Egbert Otto (Mitte) zeigt den Schülern während der Ausbildung, wie sie einen Streit schlichten können.      Foto: sro   Egbert Otto (Mitte) zeigt den Schülern während der Ausbildung, wie sie einen Streit schlichten können. Foto: sro
In der Förderschule Pestalozzi in Sangerhausen wurden 18 Schüler zu Schulweghelfern ausgebildet.

Sangerhausen (sro). „Schau mich an", sagt Egbert Otto. „Was hast du gestern Abend gegessen?" Sven ist überrascht. Auch Nick, der Sven am Kragen gepackt hatte, ist abgelenkt. So kann Egbert Otto die beiden Streithähne mühelos auseinanderbringen. Fragen über Fragen hat er an Sven und schafft es, ihn nebenbei aus dem Zugriffsbereich von Nick zu bringen.

Deeskalation mit Worten. Darauf legt der Ausbilder der Schulweghelfer großen Wert. Auch wenn er den Teilnehmern des Kurses außerdem einige wirksame Handgriffe zur Selbstverteidigung zeigt. „Es sind Minimal invasive Techniken", sagt Otto. „Wir wollen uns selbst oder eine andere Person sichern und einen Angreifer an weiteren Angriffsmöglichkeiten hindern." Die Techniken werden an diesem Tag in Zeitlupe geübt. Immer wieder. Es gehört zum Handwerkszeug der Schulweghelfer.

Die Schulweghelfer kommen unter anderem an den Bushaltestellen und in den Schulbussen zum Einsatz. „Der Busfahrer ist schließlich kein Schiedsrichter. Er muss sich auf die Straße konzentrieren", sagt Otto.

Es ist ein anspruchsvoller Job, den die 18 Schulweghelfer der beiden achten Klassen der Pestalozzischule zukünftig absolvieren. Sie sollen natürlich auch mit eigenem Verhalten Vorbildwirkung auf andere haben. In der mehrtägigen Ausbildung haben sie nicht nur gelernt, aktiv als Streitschlichter einzuschreiten. Sie haben auch gelernt, mit anderen Mitschülern zu kooperieren bzw. fremde Personen um Hilfe zu bitten.

Die Schüler nehmen die Ausbildung gern an. „Es macht Spaß", sagt Nick. „Es stärkt auch das Selbstbewusstsein."

Natürlich klappt es nicht immer auf Anhieb. Aber die neuen Schulweghelfer finden auch Unterstützung.

Egbert Otto führt die Ausbildung im Auftrag der Landesverkehrswacht durch. Dabei arbeitet er eng mit den Schulsozialarbeitern zusammen. Außerdem gab es bereits einen Lehrgang an der Schule. In der Sangerhäuser Förderschule wurden so viele, wie an keiner anderen Schule im Land Sachsen-Anhalt ausgebildet.

„Auch im kommenden Jahr wird das Projekt weiter gehen", sagte Otto. Zur Ausbildung gehörte auch eine Schulung in Erster Hilfe. Als sichtbarers Zeichen erhielten sie nach der mehrtätigen Ausbildung die Verkehrshelferwesten.

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