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Supersonntag > Mansfelder Land > Pomologe bestimmt alte Obstsorten der Goldenen Aue >
Steffi Rohland Steffi Rohland
aktualisiert am 09.10.2018 um 17:02:17

Pomologe bestimmt alte Obstsorten der Goldenen Aue

Der Pomologe Walter Janovsky zeigt Karin Rost vom Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz seine Kernesammlung von Obstsorten.  Der Pomologe Walter Janovsky zeigt Karin Rost vom Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz seine Kernesammlung von Obstsorten.
Foto: Heinz Noack Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder)
Bei der Obstsortenbestimmung waren „Kaiser Wilhelm" und „Gute Luise" Spitzenreiter.

Tilleda (hno). Um die alten Obstsorten, speziell Äpfel und Birnen, genau bestimmen zu können gehört ein sehr tiefgründiges Wissen. Zu den wenigen Personen, die darüber verfügen, zählt der Pomologe Walter Janovsky (75) aus Kayna. Bereits zum zweiten Mal bestimmte er einen ganzen Tag im Streuobstzentrum des Landschafts- und Streuobstpflegevereins „Kyffhäusernordrand" in Tilleda die Apfel- und Birnensorten aus den Privatgärten der Goldenen Aue. Wer wollte konnte sich bei ihm dafür mit einer kleinen Spende bedanken.

Dicke Kataloge mit allen wichtigen Angaben zu den einzelnen Sorten, liegen vor ihm auf dem Tisch. Sie sind alle selbst von ihm zusammengestellt und werden ständig aktualisiert. Dazu hat Walter Janovsky noch eine Kernesammlung zusammengetragen. Mit im Gepäck hat er auch eine Ausstellung wichtiger Apfel- und Birnensorten für Vergleichszwecke. Sie stammt aus seiner Heimat, aus der Kleingartenanlage „Schnaudertal" in Kayna.

Im aktiven Arbeitsleben war Walter Janovsky als Biologielehrer tätig. „Mich haben aber besonders die Pflanzen interessiert", gibt er zu. „Und seit meiner Kindheit gehört den Obstsorten die besondere Liebe." Besonders stolz ist er auf einen „60-Sorten-Baum" in seinem Garten. „Ich bin ein Liebhaber alter Sorten", erklärt er, „aber die neuen Sorten interessieren mich natürlich auch." Dabei zeigt er auf Redlove Calypso, einen Apfel mit rotem Fruchtfleisch. „Das ist der heutige Trend", sagt er.

„37 Personen kamen mit insgesamt 188 Proben zur Obstsortenbestimmung nach Tilleda", sagte Karin Rost vom Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz, die gemeinsam mit dem FÖJ-ler Torben Bick die Proben in Listen aufnahm. „Darunter waren 11 verschiedene Birnen- und 51 verschiedene Apfelsorten. Sogar die sehr seltene Apfel­­sorte London Pepping war in diesem Jahr darunter."

Aus den abgegebenen Proben wurde vom Biosphärenreservat eine Musterschau zusammengestellt. Diese kann zu den Öffnungszeiten des Kirschcafes in Tilleda besichtigt werden.

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