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Supersonntag > Mansfelder Land > Schnäppchen in der Weihnachtszeit – Wie spart man wirklich bares Geld? >
Susan Thomas Susan Thomas
aktualisiert am 15.12.2017 um 09:24:49

Schnäppchen in der Weihnachtszeit – Wie spart man wirklich bares Geld?

In der Weihnachtszeit bieten die Geschäfte großzügige Rabatte an. Doch nicht immer spart man damit Geld. In der Weihnachtszeit bieten die Geschäfte großzügige Rabatte an. Doch nicht immer spart man damit Geld.
Foto: Fotolia.com © Smileus #127504760 Galerie (2 Bilder) Galerie (2 Bilder)
Gerade jetzt in der Weihnachtszeit überschlagen sich Einkaufszentren, Supermärkte und Discounter beinah vor lauter Top-Angeboten und Schnäppchen. Doch nicht immer kommen Verbraucher dabei so günstig weg, wie es die üppigen Rabatte vermuten lassen. Daher lohnt sich ein genauerer Blick, um zu ermitteln, wo man tatsächlich bares Geld sparen kann und wo der Angebotsschein eher trügt.
 
Geld sparen an Black Friday und Cyber Monday

Im Online-Handel werden Verbraucher immer wieder mit Angeboten dazu animiert, fleißig Bestellungen aufzugeben. Besonders, wenn es stark auf Weihnachten zugeht, sind viele auf der Suche nach passenden Geschenken für ihre Liebsten, die am besten natürlich auch möglichst preisgünstig sind.

Zur Weihnachtszeit sitzt das Geld bei den meisten zwar wesentlich lockerer, wie einige Studien ergeben haben – dennoch ist man froh, wenn man das ein oder andere Schnäppchen machen und damit bares Geld sparen kann. Das wird dann wiederum gern in zusätzliche Geschenke investiert, manchmal aber tatsächlich auch für den nächsten Urlaub oder eine geplante größere Anschaffung angespart.

Im November haben Käufer besonders gute Chancen, im Online-Handel Schnäppchen abzuräumen: Am ersten Freitag nach dem traditionell amerikanischen Thanksgiving-Fest findet der Black Friday statt, an dem es im Internet geradezu Rabatte regnet, die zum Kauf verleiten.

Und nur wenige Wochen später gibt es am Cyber Monday bzw. in der Cyber Monday-Woche wieder tausende günstige Angebote auf den verschiedensten Internetplattformen. Elektroartikel, technisches Zubehör, Kleidung, Schmuck, Spielwaren, Filme, Bücher – diese und viele weitere Produkte werden massenweise rabattiert angeboten.

Vorsicht bei Angeboten im Internet

Da der Aktionszeitraum begrenzt ist und manche Produkte sogar nur für wenige Stunden zu dem niedrigeren Preis erhältlich sind, ist man schnell dazu verleitet, Dinge zu bestellen, die man nicht zwingend gebraucht hätte oder hinterher sogar bereut.

Außerdem sind die großzügigen Rabattauszeichnungen von 40 bis 60 Prozent oder mehr in so manchem Fall mehr Schein als sein – was man oft erst hinterher oder eben auch gar nicht bemerkt. Das trifft zwar nicht auf alle Produkte zu, dennoch sollten Verbraucher Rabatte immer kritisch begutachten.

Was sich immer lohnt, ist ein Preisvergleich und etwas Recherche – auch bei Angeboten, die nur wenige Stunden gelten. Man sollte sich davon nicht unter Druck setzen lassen und sofort zuschlagen, denn das ist ja genau das, was die Anbieter erreichen wollen. Stattdessen sollte man sich die Zeit nehmen und sich gründlich umschauen, ob es das gleiche Produkt bei einem anderen Anbieter nicht vielleicht noch günstiger gibt. So kann man falsche Schnäppchen recht schnell entlarven, die große Rabatte versprechen, am Ende aber teurer sind als das reguläre Angebot anderswo.

Dazu empfiehlt es sich, den Marktpreis zu recherchieren und über die Prozentrechnung genau zu ermitteln, wie viel Geld man im Vergleich zu Einzelhandelsangeboten online tatsächlich sparen würde. Vorsicht auch bei den Artikelbewertungen, da sich unter die echten Kundenrezensionen gerne mal Fake-Bewertungen mischen, die zum Kauf anregen sollen.

Das Gute: Hat man nach dem Online-Kauf das gleiche Produkt bei einem anderen Anbieter zu einem günstigeren Preis entdeckt, ist es Dank des guten Käuferschutzes in der Regel kein Problem, die bereits bestellte Ware innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen und zurückzuschicken. Bei manchen Online-Händlern wie Otto und Amazon sind es sogar 30, vereinzelt sogar 100 Tage.

Billiger wegkommen im Einkaufszentrum

Ob das City Carré in Magdeburg, das Neustadt Centrum Halle in Halle oder das Merse-Center in Merseburg: Einkaufszentren und Läden, in denen Textilwaren wie Kleidung, Schuhe, Taschen, Geldbeutel und dergleichen verkauft werden, versuchen mit großzügigen Angeboten zu bestimmten Zeitpunkten im Jahr, möglichst viele Kunden anzulocken und zum Kauf zu animieren.

Der Black Friday Anfang November, der Sommer- und Winterschlussverkauf – in diesen Zeiten stehen besonders üppige Rabattaktionen an und man wird von Prozenten nur so umringt. Gerade im Hinblick auf Weihnachten oder den nächsten Geburtstag in der Familie sollte man solche Aktionen nutzen und zugreifen.

Vor allem beim Schlussverkauf werden Textilwaren sehr günstig angeboten, die keinerlei Mängel haben, aber aufgrund des Saisonwechsels von Winter auf Frühling oder von Sommer auf Herbst aus den Läden verschwinden und Platz für neue Sachen machen müssen.

Dennoch lohnt sich wie beim Einkauf im Online-Handel auch hier ein Preisvergleich, um zu schauen, ob das gleiche Kleidungsstück nicht vielleicht online im Angebot ist zu einem noch niedrigeren Preis.

Beim Textilkauf sollte man die Waren ganz genau in Augenschein nehmen, denn dadurch lassen sich mitunter ein paar Euro sparen. Weist ein Artikel, den man gerne kaufen möchte, kleine Mängel auf, die einen selbst nicht stören oder die man zuhause ganz leicht beheben kann, besteht die Möglichkeit, dafür einen Preisnachlass zu bekommen. Am besten einfach direkt bei der Verkäuferin oder an der Kasse nachfragen, ob sich der Preis reduzieren lässt.

Angebote von Supermärkten und Discountern

Supermärkte und Discounter locken nicht nur in der Weihnachtszeit mit günstigen Angeboten und Rabatten, jede Woche bringen sie neue Aktionen heraus, die als Prospekt im Briefkasten landen. Viele (Marken-)Produkte werden darin mit scheinbar deutlich niedrigeren Preisen angeboten, sodass die Verbraucher schnell den Eindruck gewinnen, beim nächsten Großeinkauf eine Menge Geld zu sparen.

Die Prospekte und Angebotsblättchen enthalten längst nicht mehr nur Lebensmittel: Schaut man sich die Prospekte von Aldi Nord, Kaufland, Netto und anderen Einkaufsmöglichkeiten in Sachsen-Anhalt genauer an, sieht man gleich, dass neben Nahrungsmitteln auch Haushaltswaren, Drogerieartikel und Tiernahrung zum dauerhaften Sortiment gehören.

Dazu kommen die wöchentlichen Sonderangebote. Das können Werkzeuge, Kleidungsartikel und saisonale Artikel wie Adventskalender, spezielle Süßwaren oder Produkte rund um das Thema Schulanfang sein.

Bei einem näheren Blick auf die Angebote erkennt man, dass nicht jedes deklarierte Schnäppchen auch eines ist. In manchen Fällen werden Produkte zu Rabattaktionen mit höheren Grundpreisen ausgezeichnet, sodass sie nach Abzug der Prozente kaum merklich weniger oder sogar genauso viel kosten wie sonst auch.

Daher lohnt es sich, die Preise von Produkten, die man regelmäßig braucht, wenigstens grob im Kopf zu haben und so vor Ort abwägen zu können, ob es sich um ein gutes Angebot handelt oder nicht.

Weniger Kosten durch gute Einkaufsstrategien

Wo man dagegen immer Geld einsparen kann, ist bei den Hausmarken der Discounter. Denn oft werden sie anstelle der Markenartikel angeboten, die automatisch einen höheren Preis haben. Viele Hersteller produzieren die Markenware sogar einfach nur unter einem anderen Namen und verkaufen es somit wesentlich günstiger als unter dem Markennamen – obwohl der Käufer exakt das gleiche Produkt erhält.

Wer sich über solche Produkte informiert und nicht auf bestimmte Markenprodukte fixiert ist, kann ganz leicht eine Menge Geld sparen, ohne gleich eine schlechtere Qualität befürchten zu müssen. Ein weiterer Tipp, wie man beim wöchentlichen Großeinkauf günstiger wegkommt: Bewusst einkaufen.

Selbst bei richtig guten Angeboten kann man nur dann bares Geld sparen, wenn man sich an die Einkaufsliste hält und nicht in raue Mengen einkauft oder gar Produkte den Weg in den Einkaufswagen finden, die ursprünglich weder auf der Liste standen noch wirklich benötigt werden. Außerdem lohnt es sich, die Preise verschiedener Supermärkte und Discounter zu vergleichen, um so möglicherweise den ein oder anderen Euro zu sparen.

Ganz wichtig: Die Tricks der Anbieter kennen und ich nicht von Sätzen wie „Nur für kurze Zeit“ irritieren lassen, die den Kunden unter Druck setzen und zu einer schnellen Kaufentscheidung bewegen wollen, obwohl es das gleiche Produkt in einem anderen Geschäft günstiger gibt.

Vorsicht ist auch bei den Vergleichen mit der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) geboten. Die Angaben, wie hoch die UVP laut Prospekt ausfällt, stimmt nicht immer mit den tatsächlichen Zahlen überein. So wird dem Verbraucher vorgegaukelt, viel Geld zu sparen, obwohl die Differenz zum Originalpreis in Wirklichkeit viel geringer ist.


 

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