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Supersonntag > Mansfelder Land > Verdacht auf Geflügelpest: Wieder toter Schwan am Süßen See >
Jacqueline Dallmann Jacqueline Dallmann
aktualisiert am 16.02.2017 um 08:53:44

Verdacht auf Geflügelpest: Wieder toter Schwan am Süßen See

Der Sperrbezirk mit einem Radius von einem Kilometer um den Fundort bleibt bestehen, das gleiche gilt für das Beobachtungsgebiet mit einem Radius von drei Kilometern. Der Sperrbezirk mit einem Radius von einem Kilometer um den Fundort bleibt bestehen, das gleiche gilt für das Beobachtungsgebiet mit einem Radius von drei Kilometern.
Foto: J. Dallmann
Erneut Geflügelpest-Verdachtsfall bei einem Wildvogel in Seeburg
Seeburg (red). Erneut ist bei einem am Süßen See verendeten Schwan der aviäre Influenzavirus A des Subtyps H5 nachgewiesen worden. Das am Montag gefundene Tier wurde im zuständigen Landesuntersuchungsamt Sachsen-Anhalt un­­­tersucht, das dann den Verdacht bestätigte.
Bereits in der vergangenen Woche gab es einen Ge­­­flü­­­gelpest-Verdachtsfall. Da­­bei handelte es sich ebenfalls um einen Schwan. In diesem Fall hat das Friedrich-Löffler-Institut in dieser Woche den hochpathogenen aviären Influenzavirus Typ H5N8 (umgangssprachlich: Vogelgrippe) bestätigt. Die Befunde des nun gefundenen, verendeten Schwans werden ebenfalls auf der Insel Riems im Friedrich-Löffler-Institut ab­­­geklärt.
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass noch weitere Tiere betroffen sind.
Maßnahmen
Die angeordneten Maßnahmen werden um weitere 21 Tage verlängert und gelten bis auf Widerruf durch das Amt für Veterinärangelegenheiten und Lebensmittelüberwachung des Landkreises.
Sollte es jetzt innerhalb des Sperrgebiets weiteres totes oder erkranktes gehaltenes Geflügel  geben, so muss dies unverzüglich dem Amt für Veterinärangelegenheiten und Lebensmittelüberwachung des Landkreises angezeigt werden. Gehaltene Vögel dürfen nicht aus dem Stall gelassen, Federwild nur mit Genehmigung des Veterinäramtes gejagt werden.
Besitzer von Hunden und Katzen im Sperrbezirk müssen sicherstellen, dass ihre Tiere nicht frei umherlaufen. Tote Wildvögel (Hühnervögel, Gänsevögel, Greifvögel, Eulen, Regenpfeiferartige, Lappentaucherartige oder Schreitvögel) sind dem Veterinäramt unverzüglich zu melden. Zudem dürfen kein frisches Geflügelfleisch, Geflügelhackfleisch, Eier und weitere tierische Nebenprodukte oder andere Fleischerzeugnisse, die von gehaltenen Vögeln oder Federwild aus dem Sperrbezirk stammen, weiterverwendet oder verkauft werden.
Geflügelhalter im Sperrbezirk müssen sicherstellen, dass an den Ein- und Ausgängen der Ställe entsprechend desinfizierte Matten liegen. Betriebsfremde Personen dürfen Ställe oder sonstige Standorte, an denen Geflügel gehalten wird, nicht betreten.


 

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