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Supersonntag > Köthen > Orkan Friederike wütet auch in Anhalt-Bitterfeld >
Torsten Waschinski Torsten Waschinski
aktualisiert am 19.01.2018 um 13:32:21

Orkan Friederike wütet auch in Anhalt-Bitterfeld

Sturmschäden im Tierpark Köthen. Sturmschäden im Tierpark Köthen.
Foto: Bildschirmfoto/Patrick Lange
Köthen (pl). Schwere Orkanschäden im Tierpark Köthen, das Wildschweingehege würde durch einen umgestürzten Baum zerstört, Personen zum Glück nur leicht verletzt. Bei der Begehung des Tierparkgelände wurden weitere Bäume entdeckt, welche sich gehoben, geneigt haben oder beschädigt wurden.





Pressemitteilung der Landkreisverwaltung Anhalt-Bitterfeld zum Orkan Friederike vom 19. Januar 2018:

In der Zeit von 14.28 Uhr (Freiwillige Feuerwehr Aken) bis 21.54 Uhr (FF Burgkemnitz) wurden insgesamt 110 Erstalarmierungen durch die Leitstelle durchgeführt. Die zuletzt alarmierte Feuerwehr (Burgkemnitz) war um 23.29 Uhr wieder einsatzbereit. Zudem wurde heute Nacht um 1.25 noch die OF (Ortsfeuerwehr) Roitzsch zu einem Sturmeinsatz alarmiert.

Die insgesamt 111 Erstalarmierungen (bereits abgeschlossene Einsätze) teilen sich wie folgt auf:
 
  • 67 AK BTF
  • 26 AK KÖT
  • 18 AK ZE

Derzeit sind Kräfte der FF Muldestaussee in Muldenstein und Gossa im Einsatz. Diese richten eine Notstromversorgung in der Sekundarschule Muldenstein und in der Grundschule Gossa ein.

Bereits gestern Mittag (18. Januar 2018) wurden die Stadt- und Gemeindewehrleiter per Mail darüber informiert, dass zur Entlastung der Leitstelle eigene gemeindliche Einsatzleitungen gebildet werden sollen, um die bevorstehenden Sturmeinsätze selbst zu koordinieren und abzuarbeiten. Dies klappte auch bei einem Großteil der Gemeinden

Nach Alarmierung der Feuerwehren durch die Leitstelle wurden dann die Einsätze an die örtlichen Einsatzleitungen abgegeben. Gleichfalls wurden die Folgeeinsätze der örtlichen Einsatzleitungen mitgeteilt, so dass ich Ihnen abschließend nicht die Gesamteinsatzzahlen der Feuerwehren im LK mitteilen kann

Insofern bleibt es bei den o.g. 111 abgeschlossenen Einsätzen (Erstalarmierungen) zwischen Donnerstag 14.28 Uhr (FF Aken) und heute morgen um 1.25 Uhr (FF Roitzsch). Man kann aber davon ausgehen, dass es sich um mindestens 250 bis 300 Einsätze gehandelt haben muss.

Zur Auslastung der Leitstelle kann gesagt werden, dass zwischen 15 Uhr und 18.15 Uhr die Notrufleitungen ausgelastet waren. Die drei diensthabenen Disponenten waren im Dauereinsatz. Vereinzelt kam es zu Verzögerungen in der Notrufannahme. Der Landrat machte sich ebenfalls einen persönlichen Überblick über die Arbeit der Leitstelle während des o.g. Zeitraums.

Bei den Einsätzen handelte es sich überwiegend um umgestürzte Bäume, beschädigte Freileitungen, abgedeckte Dächer, herabgefallene Dachziegel, durch Lkw blockierte Straßen & einige eingelaufene Brandmeldeanlagen (u.a. die LK-Verwaltung in Köthen und das Jugendwohnheim in Bitterfeld). Insofern die typischen Sturmeinsätze.



Pressemeldung des Ministeriums für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt vom 19. Januar 2018:

Sturmtief Friederike - Minister dankt Rettungskräften
 
Am gestrigen Donnerstag überquerte das Sturmtief „Friederike“ Deutschland und führte in Sachsen-Anhalt zu zahlreichen Einsätzen der Polizei, der Rettungsdienste und der Feuerwehren, insbesondere durch umherfliegende Gegenstände, herabfallende Äste und Dachziegel sowie umgestürzte Bäume, welche Gebäude, Stromleitungen und geparkte Fahrzeuge beschädigten.
 
Darüber hinaus kam es zu wetterbedingten Verkehrsunfällen. Mehrere Fahrzeuge kamen aufgrund des Sturms von der Straße ab. Auf den Bundesautobahnen 9, 14 und 38 kippten mehrere Lkw und Anhänger um. Dabei wurde eine Person leicht verletzt. In Folge der Unfälle kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Bahn hatte den Zugverkehr auf vielen Strecken in Sachsen-Anhalt zeitweise eingestellt.
 
Im Zusammenhang mit dem Unwetter sind im Süden des Landes zwei Personen getötet worden. In Benndorf im Kreis Mansfeld-Südharz stürzte nach bisherigen Erkenntnissen ein 65-jähriger Mann bei Sicherungsarbeiten vom Dach eines Hauses, der Mann war im Krankenhaus verstorben. In Hohenmölsen im Burgenlandkreis wurde ein 34 Jahre alter Mann von einem umstürzenden Baum getroffen. Er erlag in einer Klinik später den Verletzungen. Landesweit wurden 13 Personen verletzt, darunter eine 51-jährige Polizeibeamtin auf der BAB 9 und ein 35-jähriger Polizist bei der Absicherung einer Gefahrenstelle in Halle (Saale).
 
Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht dankt den Polizistinnen und Polizisten, den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren, den Katastrophenschützern, den Mitarbeitern von Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen sowie den Helfern von Kreisen und Kommunen für ihren Einsatz.
 
„Sie alle haben Großes geleistet und umgehend geholfen. Unter teils schwierigsten Bedingungen wurde alles Menschenmögliche getan. Die Organisationen haben gut zusammengearbeitet, die Einsatzketten haben funktioniert“, sagte Stahlknecht.
 
Stahlknecht weiter: „Bedauerlicherweise hat Sachsen-Anhalt bei diesem Sturm neben mehreren Verletzten auch zwei Tote zu beklagen. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Angehörigen der Getöteten. Allen Verletzten wünsche ich eine schnelle Genesung.“
 
In den Bereichen der drei Polizeidirektionen des Landes Sachsen-Anhalt gab es insgesamt 399 sturmbedingte Einsätze. Etwa die Hälfte der Einsätze entfiel auf den Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Nord.

 

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