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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 18.01.2016 um 10:29:06

Fünf Dinge, die dieses Jahr in Aken angepackt werden sollten!

Stefan Krone, Stadtratsvorsitzender in Aken, an einem seiner Lieblingsplätze in der Stadt, am Pegelhäuschen an der Elbe.	 Stefan Krone, Stadtratsvorsitzender in Aken, an einem seiner Lieblingsplätze in der Stadt, am Pegelhäuschen an der Elbe.
Foto: Stefan Julius
Akens Stadtratsvorsitzender Stefan Krone nennt die aus seiner Sicht wichtigsten Vorhaben des Jahres.

Aken (red). „In Aken stehen wir 2016 vor einer Vielzahl von großen und kleinen Projekten. Allein die Beseitigung der Hochwasserschäden aus 2013 umfasst ca. 120 Maßnahmen, welche teilweise auch mit Erweiterungsmaßnahmen wie beispielsweise dem Neubau des Sportlerheimes verbunden sind“, informiert Stefan Krone, Vorsitzender des Stadtrates in Aken.
Krone fügt hinzu: „Auch geplante Sanierungen an städtischen Einrichtungen oder Straßen im Sanierungsgebiet stehen an und jede Aufgabe ist gleichermaßen wichtig.“

Der Stadtrat darf den Blick auf das Ganze nicht verlieren, und so hat Stefan Krone einmal fünf Themen herausgepickt, welche Aken in Gänze betreffen und auch deutlich über 2016 hinaus Ziele für eine gemeinsame und lebenswerte Zukunft sind:      
 
Haushalt

Eine Basis für jede Gemeinde ist ein ausgeglichener und genehmigter Haushalt. Das klingt nun zwar nicht besonders aufregend, ist aber die Voraussetzung, dass eine Stadt überhaupt etwas gestalten kann.
Hat man solch einen Haushalt nicht erreicht, darf man als Stadt, Stadtrat oder Bürgermeister nichts mehr selber entscheiden, sondern ist in jeder einzelnen Tätigkeit quasi unter einer Zwangsverwaltung an die Vorgaben der übergeordneten Behörde gebunden.

Tourismus

In Aken können wir uns erfreulicherweise über einen langsam aber stetig steigenden Radtourismus freuen. Wir schaffen es jedoch noch nicht ausreichend ein tieferes Interesse für die Stadt selbst zu wecken und unsere Gäste somit noch etwas länger in der Stadt zu binden. Hier stelle ich mir eine noch viel umfangreichere Ausschilderung unserer Sehenswürdigkeiten vor, nicht nur Wegweiser, sondern vor Ort auch Hinweise, Daten und historische Erläuterungen. Ebenso kann ich mir Stadtführer für Aken vorstellen, die das touristische Angebot erweitern und präsentieren. Leider führt der Elberadweg nicht mehr offiziell durch unser Aken, aber genau das kann auch eine Chance sein. Wer sagt denn, dass eine ausgezeichnete Alternativroute nicht auch der von Vielen gesuchte „Geheimtipp“ sein kann.    

Hochwasser-Schutz

Aken hat mit „Mutter – Elbe“ eine sehr schöne aber auch gefährliche Nachbarin unmittelbar vor den Stadtmauern. Den Vorzügen für Natur, Tourismus und Industrie, steht die Gefahr von Hochwassern gegenüber. Um sicher hinterm Deich leben zu können, ist ein aktiver Hochwasserschutz unumgänglich. Neben den Deichsanierungen im Dessauer Busch und dem neuen Deich in Obselau darf die Stadtstrecke unseres Dammes nicht vergessen und als dann neue Schwachstelle unterschätzt werden.
Auch die Bildung einer Wasserwehr als eigene Abteilung der Feuerwehr, in der auch Nichtfeuerwehrleute aktiv sein können, ist hier ein Ziel. Damit soll eine ganzjährige aktive Arbeit am Deich, durch einen hierfür ausgebildeten Personenkreis ermöglicht werden, auch außerhalb von Katastrophen. Quasi das Schaffen von einer ständigen „Deichaufsicht“, für feste Deichabschnitte das ganze Jahr hindurch.

Marienkirche

Mit viel Liebe, Enthusiasmus und persönlichen Einsatz haben wir es in den letzten Jahren geschafft, die Marienkirche wieder zu einem Schmuckstück für unser Aken zu erwecken. Aufwendige Dach- und Fassadenarbeiten sind abgeschlossen, in den Seitenschiffen wurden Decken eingezogen und die Kirche erhielt wieder einen festen Fußboden. Auch das Umfeld und die Außenbeleuchtung wurden umfassend neu gestaltet.
Durch umfangreiche freiwillige Aktionen und Spenden der Akener Bürger konnte die Turmuhr der Kirche erneuert werden und das mittlere Chorfenster erhält eine farbige Bleiverglasung. Nun steht als Ziel an, eine Decke im Hauptschiff einzuziehen um diese Kirche für Veranstaltungen, Konzerte oder als Variante für Themen- und Adventsmärkte noch besser nutzen zu können.

Wirtschaft

Es ist unbestritten, dass man niemanden zwingen kann sich mit seinem Unternehmen in Aken anzusiedeln. Auch haben wir bereits ein existierendes Gewerbegebiet welches nicht voll ausgelastet ist und dennoch ist es wichtig das neue Gewerbegebiet Ost weiter zu ertüchtigen. Denn nur so kann Aken seine regionale Einzigartigkeit deutlich machen und aktiv ausnutzen. Wo andere Gemeinden eine Autobahn haben, haben wir in diesem neuen Gewerbegebiet erstens einen direkten Gleisanschluss zum Hafen, somit zur Elbe und über diese den unmittelbaren Weg zur Nordsee, oder zweitens die Anbindung  per Gleis weiter nach Köthen direkt zum Schienennetzt der DB. Ein Trumpf den nicht jede Stadt so direkt aufweisen kann und der für Unternehmen mit extrem großen und schweren Produkten durchaus überlegenswert sein kann.     

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