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Supersonntag > Halle (Saale) > Fotogalerie >
Platz 1: Andrea und Andre Jahr mit Gabriele Kirsten von Galeria Kaufhof. Foto: Ralf Penske

Brautpaar des Jahres 2016


25.04.2017, Kerstin Eschke, fm.kerstin.eschke@wochenspiegel-halle.de

Als Wochenspiegel-Verlagsleiterin Susanne Kiegeland den Namen des Brautpaares des Jahres nannte, kullerten bei Andrea Jahr einige Tränen. Denn sie und ihren Mann André wählten die Leser des Super Sonntag zum Brautpaar des Jahres 2016 in Halle, Merseburg und Umgebung. Am 22. April fand auf der "MS Händel I" die Abschlussveranstaltung statt. Während das Ausflugsschiff stromabwärts fuhr, überreichten die Sponsoren die Geschenke an die zehn Gewinnerpaare. Mehr zur Abschlussveranstaltung auf der "Händel I" in Kürze auf unserer Website und natürlich im Super Sonntag am Wochenende.

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FOTOGALERIE: Landesmeisterschaft der Männerballette 2017


09.04.2017, Torsten Waschinski, torsten.waschinski@wochenspiegel-dessau.de

Im Altmarkhotel "Schwarzer Adler" in der Hansestadt Stendal wurde am 8. April 2017 die 11. Landesmeisterschaft der Männerballette in Sachsen-Anhalt ausgetragen.
Veranstalter war der Karneval-Landesverband (KLV), Ausrichter der Wahrburger Carneval Club (WCC Stendal).
Durch die Veranstaltung führten Tatjana Meissner und WCC-Präsident Frank Kruft.

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FOTOGALERIE 2 - LM Karneval. Tanzsport 2017


14.03.2017, Torsten Waschinski, torsten.waschinski@wochenspiegel-dessau.de

Die 19. Landesmeisterschaften im karnevalistischen Tanzsport - auch "Jürgen von der Heydt Turnier" genannt - organisierte der Karsdorfer Karnevalsverein im Auftrag des Karneval-Landesverbandes Sachsen-Anhalt. Ausgetragen wurden sie im Jugend- und Sporthotel Euroville in Naumburg.

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FOTOGALERIE 1 - LM Karneval. Tanzsport 2017


14.03.2017, Torsten Waschinski, torsten.waschinski@wochenspiegel-dessau.de

Die 19. Landesmeisterschaften im karnevalistischen Tanzsport - auch "Jürgen von der Heydt Turnier" genannt - organisierte der Karsdorfer Karnevalsverein im Auftrag des Karneval-Landesverbandes Sachsen-Anhalt. Ausgetragen wurden sie im Jugend- und Sporthotel Euroville in Naumburg.

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Fotogalerie: Finale Schülerferienticket 2017


21.01.2017, Stefan Julius, redaktion@wochenspiegel-dessau.de

Halle (red). Die Schülermodels für das Ticket 2017 stehen fest! Unter dem Jubel von 600 Gästen präsentierte die Nasa am 20. Januar 2017 im Steintor-Varieté in Halle die Finalisten für das Schülerferienticket 2017. Der Wochenspiegel hielt ein paar Einfrücke in Lichtbildern fest.

Fotos: STEFAN JULIUS

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Hochzeitsmesse im K&K Halle


13.01.2017, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Großer Auftritt für kleine Leute - im Blütenregen präsentierten sich die Blumenstreukinder, die der Supersonntag gesucht hatte, auf der 26. Hochzeitsmesse von Schultheis Entertainment am vergangenen Sonntag (8. Januar) im Festsaal des halleschen K&K. Die sechs Vierjährigen zeigten dabei das passende Outfit für einen solchen Tag und hatten bereits am Vortag fleißig geprobt, wie man die Blüten für das Brautpaar richtig streut. Sie ernteten natürlich viel Applaus - genau so wie die Großen, die festliche Moden für Braut und Bräutigam vorstellten, umrahmt von einem kleinen, aber feinen Unterhaltungsprogramm. Fotos: S. Richter

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Abschlussveranstaltung der Aktion „Brautpaar des Jahres 2015“ in den Kuranlagen in Bad Lauchstädt


23.05.2016, Ralf Penske, ralf.penske@wochenspiegel-merseburg.de

Die historischen Kuranlagen in Bad Lauchstädt gehören unumwunden zu den romantischsten Trauungsorten in der Region. Vergangenen Samstag konnten zehn Brautpaare, die 2015 geheiratet hatten, noch einmal festlich gekleidet ihren großen Moment erleben. Grund war die Einladung zur Abschlussveranstaltung der Aktion Brautpaar des Jahres 2015 in Merseburg, Halle und dem Saalekreis.

 

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25. Hochzeitsmesse von Schultheis Entertainment in Halle


12.01.2016, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Am vergangenen Sonntag (10. Januar) veranstaltete Schultheis Entertainment seine 25. Hochzeitsmesse in Halle, dieses Mal im Festsaal des K&K in der Franckestraße.
Neben den zahlreichen Brautmodenschauen und den vielen Ständen rund ums Hochzeitsfest war ein Höhepunkt der Auftritt der Blumenstreukinder, die sich über den Supersonntag für ihren Auftritt auf der Messe beworben hatten.

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FOTOGALERIE: Feuerwerk der Turnkunst 2015 Halle


09.01.2015, Torsten Waschinski, torsten.waschinski@wochenspiegel-dessau.de

Mit Drahtseil-, Rhönrad-, Comedy-, Basketball und vielen weiteren Auftritten begeisterte das "Feuerwerk der Turnkunst" am 6. Januar 2015 seine Zuschauer in der Messe-Halle in Halle.

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Schülerprojekt 2015 des Vereins Alte Brennerei in Niemberg


30.10.2015, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

„Vom Ritzpflug zur Scheibenegge. Wandel und Entwicklung der Landwirtschaft im Saalekreis" - so der Titel des inzwischen 9. Schülerprojektes des Vereins Alte Brennerei in Niemberg, an dem sich 15 Klassen aus elf Schulen beteiligt haben. Nach der Spurensuche in Museen, landwirtschaftlichen Gütern oder in privaten Gehöften im Frühjahr dieses Jahres wurde anschließend in den Werkstätten des Dorfgemeinschaftshauses das in Kunstwerke umgesetzt, was vorher den Weg in die Skizzenblöcke gefunden hatte. Metall, Plastik, Keramik und in diesem Jahr auch Holz und Glas waren die Arbeitsmaterialien der jungen Leute. Am Freitag (30. Oktober) wurden die unter der künstlerischen Leitung von Beatrix Weißflog und Hartmut Herrmann entstandenen Kunstwerke an die Öffentlichkeit übergeben und verschönern jetzt den Skulpturenpark am Dorfgemeinschaftshaus.

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Herzen auf Himmelskurs


07.01.2015, Karin Schalow, karin.schalow@wochenspiegel-halle.de

„Träume, Tränen, Traumhochzeit" - das erste Messehighlight des Jahres, die 24. Hochzeotsmesse von Schultheis Entertainment, erwies sich als ein wahrer Besuchermagnet-

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Das Handwerk ehrt die besten Meister


07.09.2015, Ralf Penske, ralf.penske@wochenspiegel-merseburg.de

Merseburg (WS). Der 1 000- jährige Merseburger Dom bot die richtige, feierliche Kulisse für die Meisterehrung der Handwerkskammer Halle.

Am Samstag wurde der 26-jährige Zeitzer Tony Grosser bei der traditionellen Meisterfeier als „Bester Meister 2015“ der Handwerkskammer Halle ausgezeichnet.

Tony Grosser hat die Meistervorbereitung bereits ein Jahr nach dem Abschluss seiner Ausbildung zum Elektroniker (2012) begonnen. Als Kammersieger im praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend in seinem Gewerk erhielt er eine Bildungsprämie der Bundesstiftung Begabtenförderung für die Meisterausbildung. Im Mai 2015 absolvierte er die letzte Prüfung. Tony Grosser erreichte unter allen Teilnehmern des Prüfungsjahrgangs das beste Ergebnis. Vom 1. August 2014 bis 31. Juli 2015 legten insgesamt 195 Teilnehmer darunter 28 Frauen ihre Meisterprüfung erfolgreich ab.

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11. Kita-Sportfestes in Halle


25.06.2015, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Zur elften Auflage des Kita-Sportfestes in Halle folgten am Mittwoch vergangener Woche über 1 000 Mädchen und Jungen aus 46 Kitas der Stadt der Einladung von USV Halle, Eigenbetrieb Kindertagesstätten und des Departments Sportwissenschaften der MLU in die Brandbergehalle. Nach der grandiosen Eröffnung mit einem Feuerwerk konnten sie an über 30 Stationen ihre Fitness unter Beweis stellen und beim Bambini-Lauf zeigen, wer am schnellsten ist. Gesund versorgt und mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm in den Sport-Pausen schickten sie am Ende einen sportlichen Gruß mit weißen Tauben in die Welt. Fotos: S. Richter

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Floristisches auf dem Petersberg


22.03.2013, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Petersberg (sr). "Floristisches zur Osterzeit" heißt es ab dem 23. März wieder im Museum auf dem Petersberg.

In diesem Jahr haben die frisch gebackene Floristikmeisterin Diana Lang von Rosenrot - das etwas andere Blumenfachgeschäft und ihre Team die Ausstellung in der Alten Försterei gestaltet und unter das Thema "Frühling im Schnee" gestellt. In allen Räumen wurden phantasievolle Arrangements umgesetzt und die können bis zum Ostermontag (außer am 25. März) täglich von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden.

Auf Grund des Winterwetters wurde der an den Wochenenden beliebte Handwerkermarkt etwas eingeschränkt, da die Außenanlagen nicht genutzt werden können. Trotzdem präsentieren im Erdgeschoss der Ausstellung einige Handwerker ihre Produkte.

Nach Abschluss der Ausstellung können am 2. April die kunstvollen Gestecke und auch die Raumdeko und Gefäße gekauft werden.

Die Bilder mit Diana Lang und ihrer Ausstellung entstanden einen Tag vor der Eröffnung.

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Zum 25. Mal auf dem Petersberg: Floristisches zur Weihnachtszeit


21.11.2014, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Besucher sind aufgefordert, ihren persönlichen Favoriten zu wählen.

Petersberg (sr). Es weihnachtet wieder in der alten Försterei auf dem Petersberg.

Seit dem gestrigen Samstag zeigen fünf Floristen in fünf Räumen unter dem Motto „Floristische Formstücke in räumlich-weihnachtlichem Ambiente", wie sie sich eine festliche und floristische Ausgestaltung zu den Weihnachtsfeiertagen vorstellen. Mit dabei sind in diesem Jahr „Die Blumerie", „Hofmann´s Blumeneck", „Ro-senrot" und „Edira Ideenreich" aus Halle und das Landblumenhaus aus Muldenstein. Und jeder ist mit anderen Ideen ge-kommen. Die Besucher sollen sich überraschen und inspirieren lassen und haben natürlich wieder die Qual der Wahl. Nämlich bei der Abstimmung über ihren Favoriten.

Neben den floristischen Meisterstücken stellt der hallesche Sammler Helmut Ripperger einen Teil seiner Weihnachtskarten aus und am heutigen Sonntag sowie an den Adventswochenenden wartet der beliebte Handwerkermarkt auf Besucher. So bringt Keramiker Wolfgang Zahn aus Peißen „etwas andere Keramik" mit, die sich hervorragend als Geschenk zum Fest eignet. Rentnerin Irmgard Dörr - sie ist übrigens zum fünften Mal auf dem Petersberg dabei - verkauft selbstgestrickte Schals und Mützen. Glasbläser, Korbmacher, Bürstenbinder demonstrieren ihre Arbeit und an jedem Sonntag um 14.30 Uhr gibt es frisches Brot aus dem altdeutschen Backofen. Zum Geschenkebasteln ist der Nachwuchs eingeladen und alle an den Adventssonntagen um 15 Uhr zu einem weihnachtlichen Konzert mit jeweils einen anderen Chor aus der Region.

Die Ausstellung „Floristisches zur Weihnachtszeit" findet inzwischen zum 25. Mal im Museum auf dem Petersberg statt. Geöffnet hat sie bis zum 6. Januar 2015 täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr (letzter Einlass ist um 16.30 Uhr). Am Heiligabend (24. Dezember) und Silvestertag (31. Dezember) bleibt das Museum geschlossen.

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Abschluss des achten Schulprojektes beim Verein Alte Brennerei in Niemberg


14.11.2014, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Über 700 Schülerhände von 14 Schulen aus Halle und dem Saalekreis waren dabei.

Niemberg (sr). Der Skulpturenpark an der Alten Brennerei in Niemberg bietet kaum noch Platz für neue Kunstwerke. Und deshalb schmücken die Ergebnisse des achten Schulprojektes des gleichnamigen Vereins jetzt die Wand im Hof des Dorfgemeinschaftshauses.

Sieben Monate lang haben sich die Mädchen und Jungen aus 14 Schulen der Region mit „Persönlichkeiten von der Antike bis zum Mittelalter" beschäftigt und auf der Spurensuche durch den Saalekreis so manche Entdeckung gemacht. Ob über die Menschen, die mit der Geschichte des Krosigker Bergfrieds verbunden sind oder mit der Templerkapelle in Mü-cheln, mit der Gützer Kirche oder dem Schloss Dieskau, dem Bierhügel in Salzmünde oder dem Kloster auf dem Petersberg - die Schüler haben akribisch recherchiert und sich vor Ort ihr eigenes Bild gemacht. Da-nach ging es mit Skizzenblock, Fotos und vielen Ideen im Kopf in die Werkstatt, wo unter der Leitung der Künstler Beatrix Weißflog und Hartmut Herrmann die Ideen in Keramiken und Kupferplatten umgesetzt wurden. Sieben Monate lang haben über 700 Schülerhände fleißig daran gearbeitet und seit Donnerstag vergangener Woche schmücken die Resultate ihres Fleißes eine 25 Meter lange Mauer. Dabei hatte der Verein den Kindern nur das Hauptthema vorgegeben, bei der Umsetzung hatte jede Schule ihre eigene Wahl. Und so vielfältig wie Kinder sind, so vielfältig ist auch das, was man jetzt bewundern kann.

44 000 Euro, so Vereinsvorsitzender Jens Prinzing, hat das achte Schulprojekt gekostet und wäre nicht denkbar ohne die finanzielle Unterstützung tatkräftiger Sponsoren und den vielen ehrenamtlichen Helfern. Landrat Frank Bannert sagte dann auch für die Zukunft die Hilfe der Kreisverwaltung zu und die Mitglieder der Vereins brüten inzwischen schon wieder Ideen für das neunte Schulprojekt aus. Spätestens Anfang 2015 wollen sie sie verraten.

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Parkfest im Pestalozzipark


06.09.2014, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Halle (sr). Ein Fest für Groß und Klein - das will das Pestalozziparkfest in Halles Süden sein.

Unter dem Dach des „Kinder- und Jugendhaus" e.V. organisieren Vereine, Verbände und Unternehmen in jedem Jahr An-fang September das Miteinander im Park und hatten auch gestern wieder viel Zuspruch für ihr tolles Programm. Beate Gellert vom Kinder und Jugendhaus konnte dann auch vielmals „Danke" sagen an alle, die das Fest unterstützt haben, und die Parkfest-Schirme verteilen. Glückwünsche verteilt wurden auch an die zahlreichen Geburtstagskinder. So feierten die WG Halle-Süd ihren 85., die WG Freiheit, die BWG Halle-Merseburg und die WG Eisenbahn ihren 60. und auch das Kinder- und Jugendhaus bereits seinen 20. Geburtstag.
 

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10. Kita-Sportfest in Halle


12.06.2014, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Bereits zum 10. Mal hatten am vergangenen Mittwoch der USV Halle, der Eigenbetrieb Kita der Stadt und des Sportdepartment der MLU Kindergartenkinder aus Halle zum gemeinsamen Sportfest eingeladen - zum Glück auf das Gelände rund um die Brandbergehalle. Und so konnte man, als die Gewitterwolken aufzogen, das Fest einfach nach innen verlegen.

Mehr als 1 000 Kinder aus 45 Einrichtungen der Stadt tummelten sich dort, wo sonst die Leichtathleten zu Hause sind. An 22 Sportstationen konnten sich die Mädchen und Jungen austoben, im Rahmenprogramm auch mal aufs Tor schießen oder den Krankenwagen besichtigen und für alle gab es nach den schweißtreibenden Wettbewerben ausreichend Essen und Trinken.

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Die Werfer-Elite gestern in Halle, u. a. mit den Siegern im Diskuswerfen Nadine Müller von den Halleschen Leichtathletikfreunden (5. v. li.) und Piotr Malachowski aus Polen (re.), der dieses Mal die Nase vorn hatte gegen Robert Harting (li.).

Die Halleschen Werfertage 2014


17.05.2014, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Nadine Müller holte sich den Sieg im Diskuswerfen auf ihrer Heimanlage.

Halle (sr). Stimmungsvoll feuerten die Zuschauer gestern die Werfer im Sportzentrum Brandberge in Halle an.

Und dazu hatten sie allen Grund. Vor allem im Diskuswerfen der Herren ging es spannend zu, denn Favorit Robert Harting schaffte gerade einmal zwei gültige Versuche, der zweite davon mit der deutschen Jahresbestleistung von 68,28 Metern reichte dann aber nur für den zweiten Platz. Den Sieg holte sich mit 69,28 Metern (Weltjahresbestleistung) Hartings Dauerkonkurrent aus Polen, Piotr Malachowski. Allein zwölf Werfer mit Bestweiten über 65 Meter waren gestern dabei und die musste man auch werfen, um ins Finale zu kommen. Bei den Frauen schaffte das nur eine - Lokalmatadorin Nadine Müller - und holte sich mit 67,30 Metern den Sieg. Souverän siegte auch Kugelstoßerin Christina Schwanitz, deren erster Wurf gleich der beste war - 20,22 Meter. Josephine Terlecki - seit kurzem für Halle startend - kam mit 17,46 Meter auf den zweiten Platz. Aber nicht alle Favoriten wurden ihrer Rolle gerecht. Weltrekordlerin Betty Heidler (sie warf den Hammer 2011 in Halle 79,42 Meter weit) kam mit 68,21 Metern nicht einmal ins Finale und wurde am Ende Neunte. Es siegte Wenxiu Zhang aus China mit 75,06 Metern. Beste Deutsche war Kathrin Klaas von Eintracht Frankfurt mit 73,40 Metern auf Platz drei hinter Joanna Fiodorow aus Polen (74,39 Meter).

Am heutigen Sonntag stellt der Nachwuchs sein Können unter Beweis. Los geht es um 9 Uhr.

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Ostermarkt in Halle


05.04.2014, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Von 11 bis 19 Uhr hat am heutigen Sonntag (6. April) der Ostermarkt in Halle noch einmal für alle Besucher geöffnet. Laura und Jason durften gestern mit dem Osterhasen sogar einmal ins Streichelgehege und die echten Hasen mit Cleo im Körbchen besuchen. Die rollende Arche mit ihren Tieren ist sicherlich auch heute ein Anziehungspunkt für die Jüngsten genau so wie die vielen österlichen Angebote an den Ständen auf Halles Marktplatz für ihre Eltern.

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Grundschüler aus Nauendorf erfreuten ihre Gäste mit einem bunten Programm


10.01.2014, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Die Grundschule in Nauendorf wird für knapp 2,5 Millionen Euro erweitert. Bei der Übergabe der Fördermittel zeigten die Mädchen und Jungen ein buntes Programm, Ausschnitte aus ihrem Weihnachtsmusical.

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Komm, ich zeig Dir das Saale-Center


29.11.2013, Kerstin Eschke, fm.kerstin.eschke@wochenspiegel-halle.de

Das Saale-Center am Rennbahnring feiert mit seinen Kunden unvergessliche Weihnachten. Seit Anfang der Woche und noch bis zum 24. Dezember  wird in dem familiären Einkaufzentrum am Rande von Halle-Neustadt die Adventszeit nostalgisch begangen.

Antike Weihnachtskugeln, wunderschöne alte Spielzeuge und Puppen in schillernden seidenen Kleidern aus der Biedermeierzeit sind zu bewundern. Ein nostalgisches Puppenhaus aus längst vergangen Zeiten, lässt Erinnerungen der Großeltern oder auch schon der Urgroßeltern wach werden. Auch ein detailreich gestaltetes Karussell dreht sich vor den neugierigen Augen der staunenden Kinder, wenn sie vor den Vitrinen im ersten Obergeschoss stehen.
Für die Großen ist es eine helle Freude durch die großzügig ausgelegte glasüberkuppelte Ladenstraße des Centers zu flanieren. Wenn die Kunden ihren Blick nach oben schweifen lassen, sehen sie die weihnachtlich geschmückte Decke der Einkaufs-Passage.
Nicht ohne Grund steht die Weihnachtszeit im  Saale-Center unter dem Motto „Unvergessliche Weihnachten“. Das Center-Management lädt die Besucher zu einem festlichen Programm ein.  Am Samstag, den 7. Dezember von 11 bis 15 Uhr die Besucher zu einer Nikolausparty mit DJ Lu und Tanzprogramm ein. Die Harzbuben spielen ab 11.30 Uhr. Zwischen 16 und 18 Uhr hilft der Weihnachtsengel dem Nikolaus bei der Arbeit. Sie verteilen kleine Geschenke an die Kinder. Am 14. Dezember sorgt das Marionettentheater „Woitschack“ für eine zauberhafte Weihnacht. Jeweils 11.30 Uhr, 13.30 Uhr und 14.30 Uhr führen die Puppenspieler ein Märchen der Gebrüder Grimm auf. Kinder und Erwachsene werden sich verzaubern lassen. Eine Weihnachtsparty steigt am 21. Dezember mit Weihnachtssingen und Tanz von 11 bis 15 Uhr. Die Nachwuchssängerin Jasmin sorgt ab 13.30 Uhr für weihnachtliche Stimmung. Höhepunkt der unvergesslichen Weihnachten im Saale-Center ist die Sonntagsöffnung am 22. Dezember von 13 bis 18 Uhr. „Hoppel Poppel und das Tannenbäumchen“, den Großen noch bekannt aus dem Steintor-Varietè, kommt um 13.45 Uhr und wird die Jüngsten ebenso begeistern wie einst die Älteren. Ab 15 Uhr runden die drei Mädels der halleschen Band „Himmelstürmer“ das bunte Weihnachtsprogramm ab.

Das Saale-Center zählt zwar zu den kleineren Einkaufzentren der Saalestadt. Doch die familiäre Atmosphäre begeistert die Kundschaft. Im Mai 1994 wurde das Center eröffnet. Deshalb ist eine große Geburtstagsfeier am 17. Mai des nächsten Jahres geplant.

Ein Bummel durch das Saale-Center lohnt allemal. Denn hier kann man von den Waren des täglichen Bedarfs, Nahrungsmitteln, Drogerieartikel, Schmuck und Mode alles bekommen. Ein buntes Angebot an Spielsachen und Einrichtungsgegenständen für die Jünsten sowie eine große Auswahl an Produkten für den Tierbedarf vervollständigen die Palette. Hier im Saale-Center bleibt kaum ein Wunsch unerfüllt.

Die Geschäfte befinden sich im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss. Im zweiten Obergeschoss sind Praxis- und Büroräume zu finden. Das Einkaufszentrum ist behindertengerecht gebaut. In alle Stockwerke führen Aufzüge und Rolltreppen. Geschäfte und Praxen sind stufenlos erreichbar, Automatiktüren erleichtern den Zugang zu den Räumlichkeiten.
Auf der Aktionsfläche im Erdgeschoß finden regelmäßig Veranstaltungen statt. Jetzt in der Weihnachtszeit sind individuelle Weihnachtsstände aufgebaut. Wer sich vom Einkaufs-„Stress“ erholen möchte, findet in den begrünten Verweiltreffs auf einer der bequemen Ruhebänke einen guten Platz um eine Pause zu machen.

Shoppen, Schlemmen, Relaxen, Staunen im Saale-Center. Das Einkauszentrum ist bequem mit dem PKW über die Abfahrt Magistrale oder direkt von der Bundesstraße 80 oder vom Rennbahnring zu erreichen. 270 Parkplätze stehen oberirdisch und in der Tiefgarage zur Verfügung. Ausreichend Fahrradständer bieten Radlern genügend Abstellmöglichkeiten für ihr Zweirad. Die Haltestellen für Bus und Bahn befinden sich direkt vor dem Haupteingang. Die S-Bahn Station ist zu Fuß in zehn Minuten zu erreichen.
So steht einem entspannten Einkauf nichts mehr entgegen.

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7. Schülerprojekt in der Alten Brennerei in Niemberg erfolgreich abgeschlossen


22.11.2013, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Sparkasse und Landrat sagten bereits Unterstützung für 2014 zu.

Niemberg (sr). Zum Glück hat es am Freitag nicht geschneit und Kälte das Wasser gefroren. Dann wäre es nämlich schwierig geworden mit der Einweihung der neuesten Skulpturen im Park der Alten Brennerei in Niemberg.
Aber so konnten die Mädchen und Jungen aus zwölf Schulen des Saalekreises gemeinsam mit ihren vielen Gästen erleben, wie das Wasser aus dem Maul des Fisches in die stilisierte Saale floss und seinen Weg zum Schiff in der Schleuse fand. Die Wasserläufe im Saalekreis ha-ben sie im inzwischen siebenten Schulprojekt des Vereins Alte Brennerei besucht, die Be-deutung der Flüsse und Bäche für die Industrialisierung des Saalekreises in Skizzen festgehalten und anschließend ge-meinsam mit den Künstlern Beatrix Weißflog und Hartmut Herrmann ihre Bilder in Ton geformt oder in Metallplatten gehämmert. Die Keramiken und Platten schmücken jetzt die beiden neuen Kunstwerke.
Zehn Monate lang haben 760 Hände daran gearbeitet, konnte Vereinsvorsitzender Jens Prinzing berichten und bedankte sich vor allem bei der Saalesparkasse und dem Schulamt Sachsen-Anhalt für die finan-zielle Unterstützung des Projekts, das allein mit den 3 200 Stunden ehrenamtlicher Arbeit des Vereins nicht zu realisieren wäre. Dank galt aber auch den Betrieben und Einrichtungen, die den Schülerinnen und Schülern während der Projekttage Einblick in ihre Arbeit gewährten. So waren die u. a. im Kieswerk Schwerz, in der Wassermühle Krosigk, auf Halles Wassertürmen, an der Schleuse Trotha, in der Zappendorfer Mühle, der Wassermühle Mü-cheln oder im Speicher am Hafen Salzmünde, um zu sehen, woher das Wasser kommt und was das Wasser leisten kann. Die Expeditionen mit ihren vielen neuen Erkenntnissen hat Alexander Bräunig auf 23 Stunden Filmmaterial festgehalten, aus denen ein 16-minütiger Film über das 7. Schulprojekt in Niemberg entstanden ist.
„Solche Aktionen lassen den Saalekreis immer besser zusammem wachsen“, freute sich Landrat Frank Bannert und hob hervor, dass man in diesen „Lebenswerkstätten“ viel lernen kann. Für das nächste Projekt sagte er deshalb auch wieder die Unterstützung des Landkreises zu und holte sich auch gleich noch die Zustimmung der Saalesparkasse dafür.
Und Ideen für 2014 hat der Verein Alte Brennerei Niemberg bereits. Dann will er die Schülerinnen und Schüler auf Entdeckungsreise zu den Persönlichkeiten des Landkreises bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts führen. „Daraus wird dann vielleicht einmal keine Skulptur entstehen“, so Prinzing, „sondern wir werden mit den Bildern die freien Wände in unserem Park schmücken“.

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Pia

Komm, ich zeig Dir Ammendorf Beesen


15.11.2013, Kerstin Eschke, fm.kerstin.eschke@wochenspiegel-halle.de

Hallo, ich bin Pia aus Halle. Ich zeig euch heute, was mir an meiner Heimat so gefällt:

Seit Pia Kühn laufen kann, lebt sie in Ammendorf. Im September war ihr ganz großer Tag. Sie wurde in die Grundschule in Ammendorf  eingeschult. Pia will euch heute mit auf eine kleine Reise durch ihren Stadtteil nehmen.

Rote Klinker, Gelbe Blätter, Weiße Elster - mit diesem Farbenspiel präsentiert sich der Herbst Ammendorf/Beesen. Der Stadtteil liegt  zwischen der einzigartigen Naturlandschaft Elsteraue und dem Neubaugebiet Silberhöhe. Eine kontrastreichere Umgebung hat wohl kaum ein anderer Stadtteil. Ein Spaziergang durch Halles Süden ist ein Gang durch die Geschichte. Davon, dass Ammendorf früher einmal ein  Fischer- und Bauerndorf war, ist kaum noch etwas zu spüren. Vor allem nicht, wenn man als Fußgänger entlang der Merseburger Straße  unterwegs ist. Tausende Pkws und schwere Transporter fahren täglich durch die Hauptverkehrsader, vorbei an den rotverklinkerten  Industriebauten und den liebevoll sanierten Fassaden der angrenzenden Mietshäuser.
Die weiße Elster war reich an Fischen und so siedelten sich einst Fischer an der Aue an. Urkundlich erwähnt wurde Ammendorf erstmalig im Jahr 1214. Das Stadtrecht erhielt Ammendorf 1937. Als 1950 zahlreiche Saalkreisgemeinden nach Halle eingemeindet wurden, war auch die heimliche Hauptstadt des Saalkreises darunter. Die Industrialisierung begann Anfang des 19. Jahrhunderts mit dem Abbau von Braunkohle.
1958 wurde eine Brikettfabrik gebaut. Später kamen Maschinenbaufabriken und Chemische Werke dazu. Die bekannteste, der Waggonbau  Ammendorf, entstand um 1900 als „Gottfried Lindner AG“. Der kanadische Schienenfahrzeughersteller Bombardier übernimmt 1998 das Werk und trotz anhaltender Proteste, schließt er es sieben Jahre später. Eine Geisterstadt ist aus dem Industriegelände nicht geworden, verschiedene Unternehmen von einer Druckerei, über KfZ-Werkstätten bis hin zu metallverarbeitenden Betrieben haben sich auf dem  Gelände angesiedelt. Bürgerproteste verursachte außerdem die Schließung des Sommerbades und der drohende Abriss. Der trotz allem in
diesem Jahr begann.
Vom Florian-Geyer-Platz aus kann Pia die Ammendorfer St. Katharinen Kirche auf einem Hügel sehen. Nur wenige Meter von der viel  befahrenen Bundesstraße 91 finden dort nicht nur Spaziergänger ihre Ruhe. Ammendorf hat hier nahe der Elsteraue seine dörfliche Struktur
behalten, genau wie das angrenzende und 1917 eingemeindete Fischerdorf Beesen. Doch vorher kommt sie noch am 1911 im Jugendstil erbauten Feuerwehrspritzhaus vorbei, welches heute ein Museum zur Geschichte des Löschwesens beheimatet. Beesens Einwohner lieben
die Idylle und Ruhe fernab der Großstadthektik. Seinen Namen erhielt die Gemeinde wahrscheinlich vom König der Thüringer Bisinius, der um 450 hier lebte. Das erste mal urkundlich erwähnt wurde Beissem  1146.
Von der alten Heerstraße aus führt der Weg über die Schaafbrücke in das Landschaftsschutzgebiet Elsteraue. Hier geht Pia gerne mit ihren Eltern spazieren und wenn es schneit rodelt sie mit dem Papa. Die 1733 erbaute Zollbrücke verdankt ihren Namen Albert Schaaf, dem Besitzer der in der Nähe befindlichen Ziegelei. Kenner hallescher Sagen aus dem Buch „Der Saaleaffe“ wissen sicher um die grausame  Geschichte des eingemauerten Kindes. Im zweiten Weltkrieg wurden durch eine Sprengung zwei südliche Brückenbögen zerstört. Sie  wurden durch Bögen aus Beton ersetzt. Derzeit wird ein Teil der Brücke saniert. Die Gewölbebögen aus Sandstein werden erneuert. Oberhalb der Schaafbrücke kann die junge Gästeführerin in die Broihanschenke einkehren. Das gleichnamige Bier wurde in der 1594  errichteten Brauerei im ehemaligen Gutshof in Beesen gebraut.
Im 12. Jahrhundert wurde die St. Elisabeth Kirche erbaut und mehrmals umgebaut. Deshalb finden sich romanische Stile und Baustile aus
dem Barock an dem Gotteshaus. Die Entdeckungstour durch Ammendorf und Beesen, das heute knapp 7 000 Einwohner zählt, lässt sich prima im Spaßbad Maya Mare abschließen.


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Luca und Sarah

Komm ich zeig Dir Halle-Neustadt & Nietleben


11.11.2013, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Wir sind Sarah (6) und Luca (3) aus Nietleben. Das liegt gleich neben Halle-Neustadt und dort sind wir natürlich viel unterwegs. Wir zeigen Euch heute, was es hier zu entdecken gibt und was uns Mama, Papa, Oma und Opa alles über die Ge-schichte des Stadtteils erzählt haben.

50 Jahre wird Halle-Neustadt im nächsten Jahr alt. Das ist ganz schön alt, finden wir. Nicht ganz so alt wie Oma und Opa, aber viel älter als Mama und Papa. Für eine Stadt bzw. einen Stadtteil aber ist das gar nichts - sagen die Großen. Immerhin ist die ganze Stadt Halle ja schon über 1 200 Jahre alt, das muss man sich mal vorstellen!

Wo die vielen Hochhäuser heute stehen, gab es früher mal ein Dorf: Passendorf. Das wurde für Halle-Neustadt abgerissen. Wie es dort aussah, kann man sich an der Kammstraße heute anschauen. Das Passendorfer Schlösschen - ein früheres Herrenhaus, das zum Fußschen Gutshof gehörte, steht noch und bis vor ein paar Jahren hörte man da immer jemanden musizieren - die Musikschule hatte hier eine Außenstelle. Als Halle-Neustadt noch eine eigenständige Stadt war, ist es mal ein richtiges Kulturhaus gewesen. Auch in die Passendorfer Kirche daneben kann man bis heute gehen - ob nun zu kulturellen oder kirchlichen Veranstaltungen.
Wie man früher das Korn zu Mehl verarbeitet hat, haben uns Oma und Opa in der Eselsmühle, die man sich bis heute angucken kann,  erklärt. Früher gab‘s da wirklich auch mal  Esel, die zum Betrieb solch einer Göpelmühle gebraucht wurden.      

Im vorigen Jahrhundert - 1964 - hat man extra ein Werk gebaut und eröffnet, das Betonfertigteile für die vielen Hochhäuser in Großplattenbauweise herstellte. Der Grundstein für Halle-Neustadt wurde am 15. Juli 1964 gelegt. Wir finden das ganz schön lustig, dass es bis 1990 hier keine Straßennamen gegeben hat, sondern nur Nummern, mit denen die Häuser beziffert waren. Die, die schon lange in Halle-Neustadt leben, sagen, dass sie sich aber genauso gut zurecht gefunden haben wie heute mit den Straßennamen.

Oma und Opa haben uns erzählt, dass in die neuen Wohnungen mit Zentralheizung und fließendem warmen und kaltem Wasser vor allem die eingezogen sind, die in den Chemiewerken in Schkopau und Leuna gearbeitet haben. 1967 hatten sie schon so viele Häuser gebaut, dass man Halle-Neustadt zu einer eigenständigen Stadt erklären konnte. Wer von A nach B wollte, ist damals in den Bus oder die S-Bahn gestiegen - die Straßenbahn gibt es noch nicht so lange hier.

Wir Beide kennen ja das Kino The Light Cinema im Neustadt Centrum. Aber unmittelbar daneben stand schon mal ein Kino, das erst 1983 fertig gebaut und 1999 schon wieder abgerissen wurde. Der letzte Film, den man dort gezeigt hat, war „Titanic“. Mit diesem Film ist also auch das „Prisma“ - so hieß das Kino - damals im wahrsten Sinne des Wortes untergegangen. Dafür steht jetzt hier das große Einkaufszentrum, in dem nicht nur die Leute aus Halle-Neustadt einkaufen gehen.

Was wir schön finden, ist, dass es in Halle-Neustadt ziemlich viel Grün gibt. Und viele Brunnen und Plastiken, auf denen man prima herumturnen kann. Wir waren auch schon mal mit Oma und Opa im Cafe Skyline in einer der Scheiben - diesen fünf 18-geschossigen Hochhäusern - im 2005 neu gestalteten Stadtteilzentrum. Von dort oben aus kann man das viele Grün sehr schön sehen. Schön ist zum Beispiel ein Spaziergang um den Bruchsee. Wenn man Glück hat, kann man bis zum Petersberg schauen. Und wenn es dunkel wird, sieht man von hier oben aus die Stadt richtig doll leuchten. Leider stehen bis auf die eine Scheibe mit dem Cafè oben alle leer und verfallen langsam. Abreißen will aber auch keiner, weil sie für die Architektur von Halle-Neustadt  so was wie ein Rückgrat darstellen. 
Obwohl Halle-Neustadt fast eine Großstadt war (93 000 Einwohner), ist der Rathausbau erst 1989 fertig geworden. Nur brauchte man es dann gar nicht mehr als Rathaus. Denn schon im Mai 1990 wurde Halle-Neustadt ein Stadtteil von Halle - und Halle hatte ja schon seinen Ratshof und das Stadthaus für alle möglichen Rathauszwecke. Seitdem wurden viele der Plattenbaublöcke wieder abgerissen. Dafür hat man andere sehr schön saniert und umgebaut. So dass viele, die schon in den 60-er Jahren des vorigen Jahrhunderts hier wohnten, nach wie vor sehr gern hier leben. Endlich hat man auch die schon längst geplante Straßenbahnstrecke gebaut, so dass man heute ziemlich fix von der Endhaltestelle am Göttinger Bogen über die Magistrale quer durch Halle-Neustadt über den Glaucher-,  Francke- und Riebeckplatz bis ganz hinter nach Büschdorf fahren kann. Früher hat es auch Brücken über die Magistrale gegeben. An der Schwimmhalle zum Beispiel oder am Brunnen mit den nackigen Frauen (Lichtenfeld-Brunnen). Aber die musste man abreißen, weil die Tramleitungen Platz brauchten.

Halle-Neustadt hatte auch mal ein eigenes Stadtwappen. 1984 wurde es auf der Stadtverordnetenversammlung zum 20. Jahrestag beschlossen. Auf rotem Untergrund flogen drei silberne Tauben aus einer aufbrechenden gold-grünen Knospe. Darüber lag ein goldener Schlüssel, dessen Schließblatt in Form eines sechseckigen Benzolrings gestaltet und dessen Bart mit einem sechsstrahligen roten Stern belegt war.  

In die sanierte Schwimmhalle gehen wir sehr gern baden. Denn da gibt es nicht nur für uns ein Kinderbecken, sondern auch ein ganz großes mit 50 Meter langen Bahnen für die Erwachsenen, die so richtig ihre Bahnen ziehen wollen. Als die neue Schwimmhalle in der Robert-Koch-Straße noch nicht fertig war, hat hier immer auch Halles Schwimm-Star Paul Biedermann trainiert und sogar einen eigens nur für ihn gebauten Startblock gehabt. Den hat er dann natürlich mitgenommen, als die neue Halle mit dem Strömungsbecken fertig war.
Was es in Halle-Neustadt auch noch nicht lange gibt - ist die Skaterbahn im Stadtteilzentrum. Die wurde erst 2010 gebaut. Dort ist jetzt immer was los und alle passen auch auf, dass dort keiner was kaputt macht. Überall sind in Halle-Neustadt neue Spielplätze für uns gebaut worden. Da weiß man manchmal gar nicht, wohin man zuerst zum Spielen gehen soll.

Die Großen spielen ja auch ganz gern. Aber nicht nur so zum Spaß, sondern richtig mit sportlichem Ehrgeiz und Wettkämpfen und so. Und weil es in Halle und Halle-Neustadt viele gute Ballsportmannschaften gibt, wird jetzt an der Nietlebener Straße neben dem Stadion eine schöne, neue Ballsporthalle gebaut. Da kann man jeden Tag dran vorbeigehen und zugucken, wie sie empor wächst. Die bauen da auch noch, wenn es schon dunkel wird. Mal sehen, ob Oma und Opa oder auch Mama und Papa da mit uns zu einem Spiel hingehen. Damit wir die Basketball-Lions oder die Handball-Wildcats auch richtig anfeuern können. Vielleicht haben wir da mal Schulsport-Unterricht, denn dafür wird die Halle auch gebaut.     

Ganz schön schlimm fanden wir, dass wir im Juni dieses Jahres alle Angst haben muss-ten, dass bei dem Hochwasser der Gimmritzer Damm zu brechen und Teile von Halle-Neustadt überflutet zu werden drohten. Aber zum Glück haben ganz viele Helfer mit un-zähligen Sandsäcken dafür ge-sorgt, dass das nicht passiert ist und kein Halle-Neustädter deswegen nasse Füße bekommen hat.

Wir könnten Euch jetzt noch - mit Hilfe von Mama, Papa, Oma und Opa - so viel mehr über Halle-Neustadts schöne Ecken erzählen und zeigen. Aber dafür reicht hier der Platz nicht aus. Ihr könnt Euch ja auch selbst einmal auf den Weg machen. Vielleicht treffen wir uns dort und dann spielen wir einfach zusammen, einverstanden?        


Text: S. Christmann
Fotos: S. Christmann,
S. Richter, Gudrun Hensling

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Fliegenpilz - schön, aber giftig

Eine Pilztour im Herbst


11.10.2013, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Halle (sr). Noch warm und feucht ist es in diesen Tagen und damit beste Pilzzeit.
Eine Tour durch die Wälder, zum Beispiel in der Dübener Heide, kann sehr erfolgreich sein. Wie sich auch auf der Ausstellung der Pilzfachleute im Botanischen Garten in Halle zeigte. Die hatten ihr "Schätze" im ganzen Süden von Sachsen-Anhalt gesammelt.
Mitnehmen sollte man allerdings nur Pilze, die man wirklich kennt. Hat man vor, unbekannte Pilze einem Pilzsachverständigen vorzustellen, dann emphielt es sich, den Pilz nicht abzuschneiden und zu putzen, sondern mit der kompletten Wurzel mitzunehmen. Nur dann lässt er sich eindeutig zuordnen.


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Krokoseum in Halle ist eine ausgezeichnete Bildungsidee


04.10.2013, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Krokoseum wurde vor 13 Jahren gegründet und lebt von ehrenamtlicher Arbeit.

Halle (sr). Die Mädchen und Jungen aus der halleschen Pestalozzi-Schule sind gern im Krokoseum zu Gast.
Dort gibt es immer wieder etwas zu erleben. So auch in der vergangenen Woche zum Erntedanktag. Da wurde in der Krokoseumsküche gemeinsam gekocht, da wurde gebastelt und es wurde Märchen ge-lauscht. Und dann gab es auch noch eine Auszeichung. Für das Krokoseum. Die Initiative „Deutschland - Land der Ideen“ hatte den bundesweiten Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“ ausgerufen und das Kinderkreativzentrum der Fran-ckeschen Stiftungen wurde da-bei als herausragende Bildungsidee geehrt.
Ariane Derks, Geschäftsführerin der Initiative, würdigte dabei die nachhaltige Wirkung des Projekts und betonte, dass das Krokoseum eine Kultur des Miteinanders fördere. Denn „den vielen Partnern des Projekts, Museumspädagogen und ehrenamtlich Engagierten ge-lingt es, bei den Kindern Hemmschwellen zu überwinden und langfristig Neugier auf Kultur, Geschichte und Sprache zu wecken“. An 365 Tagen im Jahr sind wissbegierige Kinder von drei bis zwölf Jahren herzlich willkommen im Haus. Auf sie warten eine Kleinkindkunstwerkstatt, die Lesefee, die Kinderbibliothek oder die Medienwerkstatt. In Anlehnung an die historischen Schätze der Fran-ckeschen Stiftungen und die thematisch wechselnden Ausstellungen im Historischen Waisenhaus werden täglich Zeitreisen gestartet, in denen auf abenteuerlichen Wegen Rätseln der Vergangenheit auf den Grund gegangen wird. Fami-liensonntage, Väterfrühstück, bei Bedarf auch Lernhilfen sind nur einige der Angebote, die von den Kindern und ihren Eltern gern genutzt werden.
Als ausgezeichnete Bildungsidee hatten sich deutschlandweit 1 000 Projekte beworben. 52 von ihnen wählte eine Jury zur Auszeichnung aus.

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Verlagsleiterin Susanne Kiegeland (li.) begrüßte die Gäste im Konsul-Hotel in Queis zum Wahlforum des Wochenspiegels und Super Sonntags.

Bundestagskandidaten stellten sich den Fragen des Wochenspiegels und Super Sonntags


13.09.2013, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Queis (sr). Am kommenden Sonntag wählen wir den neuen Bundestag.
Mit welchen Zielen sie dafür antreten, wollten Wochenspiegel und Super Sonntag von den Kandidaten aus dem Wahlkreis 72 (Halle, Landsberg, Kabelsketal und Petersberg) wissen und hatte die Direktkandidaten der fünf derzeit im Bundestag vertretenen Parteien zum Wahlforum in das Konsul-Hotel nach Queis eingeladen. Moderiert wurde der Abend von Maik „Scholle“ Scholkowsky und der schnitt gleich ein hallesches Dauerthema an: Hochwasserschutz am Gimritzer Damm. Da waren sich alle parteiübergreifend einig: der Damm muss kommen und zwar so schnell wie möglich, allerdings müssen Regeln und Gesetze eingehalten werden.
Einig war man sich auch beim Thema Bildung und dem Wi-derspruch, dass der Bund in-vestiert, das Land aber sparen will. So sollen Gelder in Sachsen-Anhalt u. a. für Hochschulen gestrichen und damit die Bildungslandschaft platt ge-macht werden. Das passiere ohne Konzept, kritisierten alle unisono. Doch wo das Geld dafür herkommen soll, zeigte dann den Unterschied zwischen den Parteien. So plädierte Dr. Diaby (SPD) für die Erhöhung des Spitzensteuersatzes von 42 auf 49 Prozent, Dr. Sitte (Die Linke) forderte eine Besteuerung von Vermögen, gegen Beides sprach sich vehement Cornelia Pieper (FDP) aus, weil „noch nie ein Wirtschaftswachstum durch höhere Steuern zustande gekommen ist“, auch Dr. Bergner (CDU) lehnte eine Steuererhöhung ab („Die Steuerfrage trennt die Koalition von der Opposition und kann wahlentscheidend sein.“) Eine kontrollierte Umverteilung von oben nach unten forderte Dr. Kranich (B90/Grüne).
Unterschiedliche Meinungen gab es auch zur Angleichung der Renten, die im Osten derzeit bei 92 Prozent der West-rente liegt. Eine Angleichung in dieser Legislaturperiode haben sich B90/Grüne auf die Fahnen geschrieben, schrittweise bis 2020 heißt es bei der SPD, bis 2017 fordern die Linken. Auch die FDP will sich für die An-gleichung einsetzen, ist da aber bisher an der CDU gescheitert. Die CDU sieht in einer monentanen Angleichung einen Nachteil für die Ostrentner in ihrem Portemonnaie und lehnt sie ab.
Auch beim Mindestlohn konnten die Forderungen nicht un-terschiedlicher sein. 8,50 Euro fordern B90/Grüne und die SPD, zehn Euro haben sich Die Linken ins Wahlprogramm ge-schrieben. Gegen einen flächendeckenden Mindestlohn spricht sich die FDP aus und verweist darauf, dass das Sache der Gewerkschaften sei. Auch die CDU vertritt die Meinung, dass über Lohnuntergrenzen die Tarifpartner zu entscheiden haben. An diesem Thema er-hitzten sich dann die Gemüter besonders, weil Mindestlohn schwer von der Rentendebatte zu trennen ist.
Einig war man sich dann aber wieder, was die Werbung für die Stadt Halle betraf. Kulturstadt, Wissenschaftsstadt, aber auch klassische Industriestadt mit einer interessanten und vielfältigen Geschichte und tollen Sehenswürdigkeiten - so würden alle fünf Kandidaten Besucher an die Saale locken.

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Kinderbaustelle der Firma Papenburg.

Im Pestalozzi-Park in Halles Süden wurde am Wochenende wieder tüchtig gefeiert


07.09.2013, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Drei Tage lang buntes Programm auf der Bühne und an vielen Ständen.

Halle (sr). „Sie können sich nicht  vorstellen, was Freitagabend hier los war“, schwärmte Beate Gellert vom Jugendhaus in der Züricher Straße gestern beim Fest im Pestalozzipark.
Kinderprogramm, Fußballspiel auf der Riesenleinwand und das tolle Wetter hatten die Hallenser zu Scharen in den Park ge-lockt. Und auch am Samstag konnte sich die Mitorganisatorin freuen, dass die viele fleißige Arbeit in der Vorbereitung durch die Besucher gewürdigt wurde. Auch am heutigen Sonntag sind Besucher beim Skat- und Schachturnier willkommen, können auf dem Flohmarkt nach Schnäppchen jagen oder auf den Pferden aus Teicha einmal im Park reiten.
Das Fest im Pestalozzipark ist inzwischen zu einer guten Tradition geworden, auf der sich Vereine und Unternehmen aus dem Umfeld präsentieren und auch für Programm-Höhepunkte auf der Bühne sorgen. Un-übersehbar waren beispielsweise die blaue Couch der HWG oder die Kinderbaustelle der Firma Papenburg.

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Schulklassen sind seit 2010 zur „Natur zum Anfassen“ eingeladen


06.09.2013, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Schochwitz (sr). Wie hoch sind die Bäume und welchen Um-fang hat der Stammm?
Nur eine von vielen Aufgaben, die die Mädchen und Jungen der Klasse 8c aus dem Landsberger Gymnasium am Donnerstag bei ihrem Besuch in Schochwitz lösen mussten. In der Naturwerkstatt Schochwitz gleich neben dem Schloss haben sie einen Projekttag verbracht und sich mit der „Natur zum Anfassen“ beschäftigt. Zu-erst wurden die frischen Zutaten für die Suppe zum Mittagessen gemeinsam geschnippelt und dann ging es hinaus in Park und Wald. „Hier sollen die Kinder die Natur mit allen fünf Sinnen erfahren“, erklärte Mandy Meyer das Anliegen. An drei Stationen warteten deshalb eine Slackline zum Balancieren, ein Barfußpfad zum Fühlen und eine Geräuschelandekarte zum Hören. Mit verbundenen Augen im Wald mussten Gegenstände ertastet oder nach dem Geruch erraten werden und ganz still musste man sein, wenn man sich am Fänger mit den verbundenen Augen vorbei schleichen wollte.
Seit 2010 bieten enviaM und Mitgas die Naturprojekte für Schülerinnen und Schüler aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg an und laden die 2. bis 8. Klassen zu Exkursionstagen in die Naturhöfe der Re-gion ein. Als neunter Partner und damit dritter in Sachsen-Anhalt ist in diesem Jahr die Naturwerkstatt Schochwitz der Natur schafft Wissen gGmbH hinzu gekommen. Die gemeinnützige Gesellschaft wurde am 17. Januar 2011 gegründet und bietet im Landschaftschutzgebiet Laweketal ideale  Vorraussetzungen, von und mit der Natur zu lernen. Das Team betreut die Naturwerkstatt oder führt Projekttage mit dem Schwerpunkt Umweltbildung und Naturerlebnis in Schoch-witz und  Umgebung durch.
In diesem Sommer werden neun Schulklassen aus Landsberg, Halle, Beesenstedt, Bitterfeld und Gerbstedt hier die Projekttage der beiden Energieversorger verbringen, die unter dem Thema „Unsere fünf Sinne“ stehen. Belauschen, fühlen, riechen, beobachten und schme-cken soll man dabei die Natur, bei den Mädchen und Jungen soll das Umweltbewusstsein ge-stärkt und ein Grundverständnis für die Kreisläufe in der Natur entwickelt werden.
Die Veranstaltungen auf den Naturhöfen in diesem Jahr sind bereits ausgebucht. Aber unter www.natur-zum-anfassen.de findet man bereits die Anmeldeformulare für das kommenden Schuljahr.

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Apfelfest in der SpielOase


30.08.2013, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Die Pferde vom Reiterhof Teicha, die Tanzmäuse aus der Kita Zanderweg, Zuckertüten für die Schulanfänger, VfL Halle 96-Spieler als Fußballpartner für die Jungen, Kaffee, Apfelstrudel und frische Äpfel für die Älteren - das und noch viel mehr war das Apfel-Mieterfest der HWG am Freitagnachmittag in der Spieloase in Heide-Nord. Fotos: S. Richter

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Laternenfest am Sonntagmorgen mit "Seifenkistenrennen" und mehr


26.08.2013, Kerstin Eschke, fm.kerstin.eschke@wochenspiegel-halle.de

Ein spannendes Seifenkisten mit wagemutige Piloten und phantasievolle Kisten. Auf der Bühne tanzten die Mädchen des Tanzvereins Tanzsucht. Und hoch hinauf gings mit dem Riesenrad.

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Laternefest "Leuchtende Boote" und Feuerwerk


26.08.2013, Kerstin Eschke, fm.kerstin.eschke@wochenspiegel-halle.de



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Kinder der Kita Frohsinn bauen Etepetete-Haus


26.08.2013, Kerstin Eschke, fm.kerstin.eschke@wochenspiegel-halle.de

Den Traum vom eigenen Haus erfüllten sich die Kinder der Kindertagesstätte „Frohsinn“ selbst. Zwanzig Drei- bis Fünfjährige bauten in zwei Monaten ein Haus aus 407 leeren Eierpappen. Sie rührten Leim an, arbeiteten am Grundriss und klebten Eierpappenziegel an Eierpappenziegel. So wuchs das Haus Reihe für Reihe.
Am Mittwoch luden die Baumeister Philipp, Jan, Lucas, Tim, Nils und Hugo aus der Gruppe der „Wühlmäuse“ zur Einweihungsparty und präsentierten stolz ihr „Etepetete-Haus“.
Den Namen erhielt das Heim von den Kindern selbst. Denn noch in der Bauphase beschlossen die Mädchen und Jungen, darin essen zu wollen. So ist ein kleines und feines Restaurant entstanden.

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Impressionen vom Laternenfest 2013


24.08.2013, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de



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Fotogalerie: Oldtimer flott unterwegs


19.08.2013, Volker Schwenke, redaktion@wochenspiegel-koethen.de

Bei einem Zwischenstop in Gröbzig zeigten sich am 18. August viele Oldtimer der Oldtimerfreunde Halle-Teicha e.V. 2013 war das 20. Treffen bei der Rallye "Rund um den Petersberg" mit Start und Ziel in Teicha.

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Die Hortkinder der Frankeschule üben Beachvolleyball mit viel Spaß.

Beachvolleyball und Beachparty in Franckeschen Stiftungen


16.08.2013, Kerstin Eschke, fm.kerstin.eschke@wochenspiegel-halle.de

Echtes Ostsee-Urlaubs-Wetter mit Wind, Regen und zwischendurch viel Sonnenschein herrschte bei der Einweihung der Beachvollyballanlage des Sportvereins der Franckeschen Stiftungen. Die Anlage entstand auf dem Stiftungsgelände in unmittelbarer Nähe zu Sporthallen und Fußballplatz. Der SV Francke 08 feierte dies mit einer Beachparty am Mittwoch. Die Hortkinder der Franckeschule genossen zwischen den Spielen, fruchtige Cocktails und Sonnenbad im Liegestuhl.

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City Beach auf Halles Marktplatz


10.08.2013, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Bis zum 18. August sind alle Beachvolleyball-Interessierten nach Halle eingeladen. Beim 5. City Beach finden u. a. die Landesmeisterschaften statt. Am Samstag (10. August) suchten das die Mixrd Teams ihren Meister.

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Gut auf den Schulweg vorbereitet


10.07.2013, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Das Klassenzimmer hatten die Erzieherinnen im Freien aufgebaut, Michael Zech und Anja Salomon vom halleschen Polizeirevier die Materialien mitgebracht. Und dann wurde in der halleschen Kita „Don Bosco“ Schule gespielt.
Aber das, was die Kinder dabei spielerisch lernen sollten, war ganz und gar kein Spiel, sondern sollte sie auf den Ernst ihres Schulwegs vorbereiten. Immerhin starten die zwölf Mädchen und Jungen, die auf den Bänken Platz genommen hatten, nach den Sommerferien in ihr erstes Schuljahr. Wie verhalte ich mich richtig an einem Fußgängerüberweg? Dass man nicht gleich losrennt, sondern erst nach links und rechts schaut, das hatten die Kinder bereits gelernt, und wussten auch ganz genau, dass das Verkehrszeichen, das ihnen diesen sicheren Übergang weist, blau ist. Bei „Rot“ bleibe stehen, bei „Grün“ darfst du gehen, das übten alle gemeinsam mit einer Fußgänger-Ampel und auch, dass hier das Hinschauen genau so wichtig ist. Denn nicht immer halten die Autos bei Rot auf ihrer Seite an. Als Belohnung für die fleißigen Schüler gab es am Ende die Schulanfängermützen in knalligem Rot mit reflektierenden Streifen, die Steffen Hampel, Leiter der halleschen Dekra-Niederlassung, allen Mädchen und Jungen überreichte. Und dann durften sie auch einmal in das Polizei-Auto einsteigen und das Martinshorn anschalten.

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Letzte Schweißnaht wurde für die Bogenbrücke der Saale-Elster-Talbrücke gezogen


21.06.2013, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Brückenbauten sind fertig, jetzt werden die Gleise verlegt. Ab 2014 Probefahren.      

Halle (sr). Nur noch vier Jahre, dann braucht man von Berlin nach München mit dem Zug keine vier Stunden mehr. Und ein weiterer wichtiger Abschnitt auf dem Weg dorthin wurde am Freitag beendet. Thomas Hegewald von der Arbeitsgemeinschaft Saale-Elster-Talbrücke zog die letzte Schweißnaht an der 110 Meter langen Stabbogenbrücke, die ein Teil der sonst aus Beton bestehenden und 8,6 Kilometer langen Saale-Elster-Talbrücke ist. Damit ist die größte Brücke Deutschlands fertig gestellt.
In eineinhalb Monaten wird sie in den nachfolgenden Baubetrieb übergeben, der die Gleise verlegt, die Leitungs- und Si-cherungstechnik einbaut und die Oberleitung installiert. Zwölf Monate später sollen die ersten Zuge für die Probephase rollen und zum Fahrplanwechsel Ende 2015 wird der Regelbetrieb erst einmal zwischen Erfurt und Halle/Leipzig aufgenommen. 2017 sollen dann die Züge mit 300 Sachen von Berlin nach München fahren.
Die Idee für diese direkte Verbindung von München nach Berlin hatte Eisenbahnpionier Friedrich List bereits 1833 entwickelt und keine 20 Jahre später war die Strecke - aber nicht auf der von List angedachten Streckenführung - durchgängig befahrbar. List seine Idee konnte erst jetzt mit dem Verkehrs-projekt Deutsche Einheit 8 Nürnberg-Erfurt-Halle/Leipzig-Berlin realisiert werden. Dazu wurden allein 230 Kilometer Bahnstrecke neu gebaut, u. a. die Saale-Elster-Querung im Süden von Halle. Die Stabbogenbrücke, die den in Richtung Halle abzweigenden Brückenstrang in Richtung Leipzig überquert - es sollte kreuzungsfrei gebaut werden -  ist auch die längste derartige Spezialkonstruktion, auf der dann mit 300 Kilometer pro Stunde ge-fahren werden darf.
Das imposante Bauwerk be-sichtigen kann man übrigens zum Tag der offenen Tür, der vom 22. Juni (wegen Hochwasser in Saale und Elster) auf den 27. Juli verlegt wurde.

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Stadtausscheid der Schülerlotsen 2013 in Halle


19.06.2013, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Halle (red). Acht der zwanzig Schülerlotsen, die in der Saalestadt arbeiten, stellten sich am Mittwoch zum Wettbewerb um den besten Schülerlotsen der Stadt Halle.
Dabei musste man sein theoretisches Wissen (41 Fragen waren in 45 Minuten schriftlich zu beantworten) und seine praktischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Doch bevor sich die drei Mädchen und fünf Jungen an die Aufgabe machten, zeichnete Michael Zech von der Verkehrswacht Halle Mischelle Hobusch und Toni Gerber von der Pestalozzischule für ihren verantwortungsvollen Dienst, den sie am Straßenübergang vor ihrer Schule leisten, mit einer Ehrenurkunde und einem Polizeiteddy aus. Danach schwitzten alle erst einmal über ihren Fragebögen und anschließend ging es auf den Hof. Dort musste man bei einem Auto dreimal die jeweilige Geschwindigkeit schätzen, mit der es vorbeigefahren ist, und auch Bremswege waren einzuschätzen.
Maximal 127 Punkte konnte man bei beiden Prüfungen erreichen. Am besten schnitt Erik Lukat von der Fliederwegschule ab. Er erreichte 105 Punkte und durfte sich über den Sieg und ein Sparkassenbuch über 150 Euro freuen. Platz 2 und ein Sparkassenbuch über 100 Euro gingen an Elias Reisel, Platz 3 und ein Sparkassenbuch über 50 Euro an Felix Nulsch, beide ebenfalls von der Fliederwegschule. Sie sorgen vor der Grundschule Diesterweg dafür, dass die Erst- bis Viertklässler unfallfrei über die Straße kommen, und werden alle Drei zum Landesausscheid antreten.

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Hansefest 2013


25.05.2013, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Erzbischof Ruediger zu Magdeburg schloss 1263 mit den halleschen Patriziern einen Vertrag.
Darin war u. a. festgeschrieben, dass niemand innerhalb der Stadtmauern weitere Salzborn graben und dass keine gegen die Stadt gerichtete Burg gebaut werden darf. Stadtgeschichte, die gestern Pax Domini mit der Unterzeichnung dieser Magna Charta am Saale-Ufer spielerisch erzählte und dabei die Zuschauer immer wieder aufforderte, die Charta mit Begeis-terung zu begrüßen. (Als 1478 erzbischöfliche Truppen Halle eroberten, wurden diese Vereinbarungen wieder hinfällig.)
Zuvor hatten sich die Mittelalter-Gruppen zu einem bunten Umzug versammelt und am Rive-Ufer auf sich und ihre Angebote aufmerksam ge-macht. Es ist Hansefest in Halle. Mit diesem Fest möchte der Hallische Hanseverein den Be-suchern ein Stück Geschichte der charmanten Stadt am Ufer der Saale nahebringen. Hanseparade und Salzhandel fielen aber in diesem Jahr dem Hochwasser und dem Treibgut auf der Saale zum Opfer, dafür sorgten viele Kulturgruppen für abwechslungsreiche Unterhaltung und der Salzhandel an Land lockte auch die Käufer an.
Am Rive-Ufer und von der Kröllwitz-Brücke bis zu den Klausbergen sind auch am heutigen Sonntag noch einmal alle Besucher eingeladen. Da werden die Bornstedter Ritter kämpfen und Quinta-X-Essentia Geschichten spielen und sportlich geht es auch zu. Zu-mindest die Wettbewerbe an Land finden planmäßig statt.

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34. Kinderchorfestival am Samstagvormittag in Halle


04.05.2013, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Am Samstag (4. Mai) zogen die Teilnehmer am 34. Kinderchorfestival in Halle über den Boulevard zum Marktplatz. Unterwegs gab es kleine Ständchen für die Zuschauer und auf dem Marktplatz stiegen Tauben auf, bevor alle Chöre Proben ihres Könnens auf der Bühne vor dem Ratshof gaben.

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