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Supersonntag > Halle (Saale) > Meinung > Editorial: Vom Gewicht unserer zwanzigjährigen Arbeit >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 04.12.2017 um 18:16:55

Editorial: Vom Gewicht unserer zwanzigjährigen Arbeit

Sonja Richter, Kerstin Eschke und Susanne Christmann mit der Sonja Richter, Kerstin Eschke und Susanne Christmann mit der "Ausbeute" von 20 Jahren Arbeit am Super Sonntag Halle und Umgebung.
Foto: Susanne Kiegeland
Wieviel Gewicht die Arbeit des gesamten Teams des Super Sonntags Halle und Umgebung eigentlich hat, konnten wir bei der Vorbereitung dieser Geburtstagsausgabe - siehe E-Paper: http://www1.wi-paper.de/book/read/id/00024F72FC8CE9D5 - ganz praktisch spüren. Wir haben nämlich, als wir alle Jahresbände unseres Anzeigenblattes durchgeschaut haben, mal nachgewogen. 3,2 Kilogramm wiegt ein einzelner Jahres-Band im Schnitt (nicht jeder Band wiegt gleich viel, weil die Ausgaben unterschiedlich viele Seiten haben und auch die zu bedruckende Papiersorte ab und an mal gewechselt hat). Bei zwanzig Bänden sind das also durchschnittlich 64 Kilogramm. Um die auf einmal zu transportieren, haben wir drei Redakteurinnen Susanne Christmann, Sonja Richter und Kerstin Eschke uns als Hilfsmittel einer Sackkarre bedienen müssen.

Noch sehr viel mehr reales Gewicht käme zusammen, würden wir unsere aktuelle Druck-Auflage von 149 000 Exemplaren abwiegen. Eine zwölfseitige Super-Sonntag-Ausgabe wiegt - ohne die beigesteckte Beilagen - rund 48 Gramm. Zusammengerechnet sind das satte 7 152 Kilogramm, wo­­bei wir unsere „gewichtige" Arbeit auf unserer Website und auf Facebook noch nicht einmal mitgerechnet haben. Die gut sieben Tonnen werden Woche für Woche von vielen fleißigen Zustellern und Spediteuren bei Wind und Wetter an alle Haushalte in Halle und Umgebung verteilt. Wir können uns also in dieser Hinsicht wirklich mit Fug und Recht als ein medial-lokales Schwergewicht bezeichnen. Wussten Sie eigentlich, dass Anzeigenblätter ihren Ursprung in einem Annoncenbüro haben, das ein Pariser Arzt 1612 ins Leben rief? Und dass sie einst weit verbreitet auch bei uns „Intelligenzblatt" hießen? Nun laufen wir, seitdem wir das wissen, nicht alle mit stolzgeschwellter Brust durch die Gegend. Denn der hochtrabend klingende Name kommt nicht etwa von den besonderen Anforderungen, die an die Intelligenz der Macher und/oder Leser von Anzeigenblättern gestellt werden, sondern vom lateinischen Wort „intellegere", das so viel wie Einsicht nehmen, sich informieren wollen, bedeutet. Ein Anzeigenblatt in Deutschland - im bayerischen Dorfen - erscheint übrigens bis heute unter dieser Genrebezeichnung: „Intelligenzblatt".

Was für uns Redakteurinnen aber das Allerwichtigste ist: interessant für unsere Leserinnen und Leser sollen die Geschichten sein, die wir im „Blatt" veröffentlichen. Dafür sind wir jeden Tag in Halle und Umgebung unterwegs und wenn nun jemand sagt, wir sind dadurch und weil wir das schon viele Jahre machen, bekannt wie die sprichwörtlichen „bunten Hunde", dann fühlen wir uns natürlich geehrt. Das trifft auch auf unsere Kollegin Karin Schalow zu, die im vergangenen Jahr nach schwerer Krankheit viel zu früh gestorben ist. Es ist allen Kolleginnen und Kollegen ein Bedürfnis, in dieser Geburtstagsausgabe noch einmal an sie zu erinnen (siehe Seite drei).

Ebenso interessant wie die redaktionellen Geschichten sind die Inserate, denn sonst würden Anzeigenblätter nicht von 77 Prozent der deutschen Bevölkerung, wie Studien ergeben haben, regelmäßig gelesen. Anzeigen und Beilagen in Anzeigenblättern werden erwartet und dienen vielen schlicht als „Einkaufszettel". Und dass private Kleinanzeigen ein ganz besonderer Lesestoff sind, ist heutzutage das, was man eine Binsenweisheit nennt.

Dass wir schließlich auch hinter zielgruppenspezifischen Magazinen wie „Sag Ja!", „Unser Land", „SaaleKids", „Selbermacher" und „Azubi gesucht!" stecken, ha­­ben Sie sicher längst mitbekommen (siehe auch Seite 28). Ge­­drucktes ist also keineswegs „out", wie so man­­cher Digitalfreak behaupten mag. Für uns sind das auch keine Widersprüche: wir sind in beiden Metiers unterwegs und lernen in der sich rasend schnell entwickelnden digitalen Welt jeden Tag dazu. Auf dass unsere Arbeit auch in Zukunft ihr Gewicht behält. Einen super Sonntag wünscht Ihnen

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