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Supersonntag > Halle (Saale) > Kolumne > Ende Juni 2018 geht die neue Zugbildungsanlage in Halle in Betrieb - Insgesamt werden in diese sowie in den Umbau des Bahnknotens 750 Millionen Euro verbaut >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 06.09.2018 um 15:26:37

Ende Juni 2018 geht die neue Zugbildungsanlage in Halle in Betrieb - Insgesamt werden in diese sowie in den Umbau des Bahnknotens 750 Millionen Euro verbaut

Im Großen und Ganzen sind alle Anlagen der neuen Zugbildungsanlage in Halle fertig installiert. Bis zur Einweihung Ende Juni werden noch Restarbeiten erledigt und vor allem alles auf Herz und Nieren geprüft und getestet.  Im Großen und Ganzen sind alle Anlagen der neuen Zugbildungsanlage in Halle fertig installiert. Bis zur Einweihung Ende Juni werden noch Restarbeiten erledigt und vor allem alles auf Herz und Nieren geprüft und getestet.
Foto: S. Christmann Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder)
Halle (sc). Ein neues Stellwerk, 42 Kilometer neue Gleise, 35 Kilometer neue Oberleitungen, 124 Weichen, 50 Signale, fünf neue Weichenheizstationen und 39 Gleisabschlüsse (Prellböcke) - im Prinzip steht die neue Zugbildungsanlage auf dem Gelände des alten Güterbahnhofes.

Ende Juni soll sie in Betrieb gehen. Bis dahin werden noch Restarbeiten erledigt und vor allem alles getestet, geprüft und noch mal getestet und geprüft. Nicht zu vergessen der Neubau des Betriebsgebäudes, in dem künftige Kuppler, Langmacher (die, die einzelnen Waggons einmal zu einem Zug zusammenführen) und Wagenmeister ihren arbeitstäglichen Anlaufpunkt haben werden. Denn auch in der dann modernsten Zugbildungsanlage, die es derzeit in Europa gibt, braucht man trotz aller digitaler (Fern)steuerung noch die menschlichen Arbeitskräfte, wenn auch viel weniger als auf älteren Rangierbahnhöfen.

Die Aufgabe der neuen Zubgildungsanlage ist es, die Güterwagen der ankommenden Züge gemäß ihres Laufzieles so in neue Zugverbände einzusortieren, dass sie zusammen mit anderen Wagen einen möglichst langen neuen Zug bilden. Dieser gebündelte Transport über weite Entfernungen ist wirtschaftlich und umweltschonend und entspricht den Anforderungen einer ökologisch sinnvollen Verkehrspolitik. Gleichzeitig gehen die Bauarbeiten am Bahnknoten Halle planmäßig voran, wie am vergangenen Mittwoch bei einem Medientermin vor Ort informiert wurde. Anfang der vergangenen Woche haben die Abbrucharbeiten an den Arkaden vor dem Bahnhofsgebäude begonnen. Sie werden im Sinne des Denkmalschutzes so wieder aufgebaut, wie sie bei ihrer Errichtung 1910 ausgesehen haben. Innen drin allerdings wird alles modernisiert - inklusive einer ebenerdigen Erreichbarkeit. Fest steht schon, dass die Reisebank und der Backdiscounter hier wieder einziehen werden. An weiteren Interessenten, so Vermarktungsmanager Axel Prescher, mangele es nicht.

Auf der kompletten Westseite des Bahnhofes gehen die Bauarbeiten zügig voran. Bis Ende 2019 müssen der komplette Personentunnel, die Bahnsteige samt Zugängen sowie die Gleis-anlagen neu gebaut werden, wobei derzeit fast alle alten Gleise abgebaut sind. Das historische Hallendach wird mit einer Spezialkonstruktion über dem Baufeld in der Schwebe gehalten. Im Entstehen sind zwei neue Bahnsteige mit vier Bahnsteigkanten (Bahnsteige 4/5 sowie 6/7), die Personenunterführung mit Treppen und Aufzügen, ein paralleler Me-dien- und Wirtschaftstunnel, acht Kilometer Gleis, 26 Weichen, die schon erwähnten Arkaden und das Gleistragwerk der nördlichen Bahnhofsausfahrt aus der Westhalle.

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