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Supersonntag > Halle (Saale) > Kolumne > Neues von Halles Lästerschwestern: Viel Wissen - unsanftes Ruhekissen >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 16.02.2018 um 18:47:44

Neues von Halles Lästerschwestern: Viel Wissen - unsanftes Ruhekissen

Susi & Susi Susi & Susi
Foto: Hallesches Fotoatelier
Allen Leuten, die gerade Weltschmerz pflegen, rufen wir zu: Ihr wisst einfach zu viel! Das ist gar nicht gut für‘s persönliche Wohlbefinden. Nehmen wir nur mal den gerade begangenen Valentinstag. Die vielen schönen Blumen, die dabei über Ladentische gingen und bei Angebeteten landeten - für die gute Laune förderlich war dabei nicht gerade, wenn man wusste, wo die genau herkamen und wie viel Geld man den Anbauern und Händlern für ihre blumige Tätigkeit NICHT gezahlt hat. Auch die verschenkten Süßigkeiten waren der guten Laune nicht gerade förderlich, wenn man bedachte, dass der viele Zucker darin allein gefräßigen und krankmachenden Fettpolstern gefällt und sonst keinem (außer vielleicht noch der Pharmaindustrie). (Rotes und verarbeitetes) Fleisch kann Krebs verursachen, hohe Hacken an den Schuhen deformieren (vor allem) den großen Zeh, Kniegelenke und Wirbelsäule, industriell hergestelltes Essen macht auch krank und dick, schon der erste Schluck Alkohol lässt Gehirnzellen absterben, für Schuhe und Kleidung aus Leder werden Tiere gequält, Baumwollanbau ist auch nicht das Ökologischste und wenn man dann zu Synthetik greift, muss man an den Erdölverbrauch denken, der auch nicht immer so weiter gehen kann. Leistet man sich ein eigenes Auto, muss man sich schämen, der so schon genug gepeinigten Umwelt noch mehr schädliche Abgase zuzumuten - von den vielen SUV wollen wir hier gar nicht erst anfangen zu schreiben! - und wenn man dann den Flieger nimmt, reicht bei der Klimabelastung durch die Abgase des dabei verbrannten Kerosins bloßes Schämen schon lange nicht mehr aus. Wir sagen nur: Plastik, das nicht verrottet und inzwischen nicht mehr nur die Meerestiere krank macht. Aber wenn wir das alles schon wissen, dann wissen wir (meistens) auch um weniger schädliche Alternativen. Versuchen wir die in Anspruch zu nehmen, besteht durchaus die berechtigte Hoffnung, dass wir uns irgendwann auch wieder besser fühlen dürfen. Susi & Susi

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